Bericht vom Deutschen Schulschachpokal 1992, 27.11.-29.11., Berlin, erschienen in den Bremer Schachmusikanten
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Berlin, 1992 |
Christian Lankenau fuhr mit großen Erwartungen nach Berlin. Ein Platz unter den ersten fünf sei drin (O-Ton Lankenau). Die niemals allein zu sehenden Arberger SF (siehe Bericht BJEM 1992) waren am Bahnhof auch diesmal wieder zahlreich vertreten. Einer von ihnen, Jugendspitzenbrett Thorsten Schuler wollte der Mannschaft in dem obigen Falle sogar »einen ausgeben«. Dermaßen motiviert konnten wir nur gewinnen.
Das Alte Gymnasium mit der Mannschaft Christian Lankenau (FSF), Gustaf Mossakowski (FSF), Jens Osmer (TVA), Natascha Fahrenholz (TVA), Matthias Kahmann (Gröpel'n) und Monika Osmer (nur zu Besuch) startete so voller Zuversicht am 27. November schon um 1112 ins Vergnügen. Über die Transitstrecke gelangten wir so nach Berlin, das von der Hälfte der Mannschaft mit »Werder, Werder«-Rufen empfangen wurde, worauf einige Bahnarbeiter lächelnd mit »Hallo« zurückwinkten...
Berlin ist eine Reise wert, der Ku'damm ebenso. Im Jugend-»Hotel« konnten wir gleich den Luxus in vollen Zügen genießen, wir hatten sogar Warmwasser auf dem Zimmer. Bekannte Gesichter aus Stade wurden ebenfalls gesichtet, unser Spitzenbrett machte mit »Thiele, Thiele!«-Rufen auf sich aufmerksam. Über das Turnier sei nur folgendes gesagt: Christian holte gute 5,5 aus 7, der Rest insgesamt erstaunliche 2,5 aus 21. Leider wurde gegen Brandenburg (spielen schlecht Tandem) nur ein Remis erreicht, so daß wir die rote Laterne auch zum Schluß, als myself seine Verlustserie beendete und ein Remis erreichte, trotz gleichzeitigen Sieges von CL nicht abgeben konnten. Die anderen Teammitglieder »fieberten« mir wohl nicht nach...
Nächstes Jahr haben wir uns größeres vorgenommen, wenn »GM« Lauber vom ÖG zu uns wechseln würde. Coca-Cola sponsert den Schulschachpokal übrigens nächstes Jahr weiter. Das gewonnene Cola-T-Shirt war übrigens viel besser als das von Findorff 2 beim Werder Adventsschnellturnier gewonnene Europapokal-T-Shirt, das auch nur Größe L war.
Gustaf Mossakowski
Letzte Änderung: 24.05.2009
Bremer Schachjugend |
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