Antrag auf Änderung der Satzung der Bremer Schachjugend

3.1 Mitglied der BSJ kann jeder Verein des LSB, jede Jugendschachgruppe und jede Schulschachgemeinschaft im Großraum Bremen/Bremerhaven werden.

3.2 Aufnahmeanträge der unter 3.2 bezeichneten Vereine und Jugendgruppen sind schriftlich an die BSJ zu richten. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Gegen eine ablehnende Entscheidung kann die nächste Mitgliederversammlung der BSJ angerufen werden. Sie entscheidet endgültig.

3.3 -streichen-

4.3 Jedes Mitglied ist in der Mitgliederversammlung stimmberechtigt. Das Stimmrecht kann nicht auf ein anderes Mitglied übertragen werden.

4.3.1 - 4.5 -streichen-

5.1 ehemals 5

5.2 Die Mitglieder haben zum 1. März sowie zum 1. September eines jeden Jahres der BSJ eine Liste ihrer jugendlichen Mitglieder und ihrer Jugendleiter einzureichen.

5.3 Die Mitglieder haben den Vorstand der BSJ bei der Durchführung seiner Tätigkeiten zu unterstützen.

6.1 Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluß oder Auflösung des Mitglieds.

6.2 alt 6.3

6.3.1 alt 6.4.1

6.3.2 alt 6.4.2

6.4 alt 6.5

6.5 Wenn ein Mitglied seine Pflichten gegenüber der BSJ nicht erfüllt, so ruht seine Mitgliedschaft bis zur Erfüllung seiner satzungsgemäßen Pflichten.

8.3 Die Mitgliederversammlung ist alljährlich nach der ordentlichen Mitgliederversammlung des LSB abzuhalten. Der genaue Termin wird den Mitgliedern im Winter des Vorjahres schriftlich angekündigt. Die Mitgliederversammlung wird vom 1. Vorsitzenden schriftlich einberufen. Die Einladungsfrist beträgt zwei Wochen. Der Einladung sind Tagesordnung und Anträge beizufügen.

8.4 In dringenden Fällen kann der erste Vorsitzende eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Er ist dazu verpflichtet, wenn es vom Vorstand oder von mindestens einem Viertel der Mitglieder beantragt wird. Die Versammlung muß innerhalb von fünf Wochen stattfinden. Die Einladungsfrist beträgt drei Wochen. Bei der Einladung ist die Tagesordnung mitzuteilen.

8.5 Die Mitglieder sind stimmberechtigt durch ihren Leiter oder Jugendwart oder deren schriftlich legitimierten Vertreter.

8.6 Die Mitglieder haben je eine Grundstimme und dazu je eine weitere Stimme für - je eine teilnehmende Mannschaft an den Bremer Jugendmannschaftsmeisterschaften des vorigen Jahres - je eine teilnehmende Mannschaft an den offiziellen Schulschachturnieren des vorigen Jahres - je fünf Teilnehmer an Bremer Jugendeinzelturnieren des laufenden Jahres, wobei Jugendliche, die einem Verein des LSB und einer anderen Gruppe zugleich angehören, nur für den Verein zählen.

8.7 alt 8.6

8.8 Anträge müssen dem Vorstand zwei Wochen vor der Mitgliederversammlung vorgelegen haben.

8.8.1 alt 8.8

8.8.2 alt 8.9.1

8.8.3 Es können keine Beschlüsse gegen die Stimmen von zwei Dritteln der stimmberechtigten Mitglieder gefaßt werden.

8.8.4 alt 8.9.2

8.8.5 alt 8.9.3

8.9 Bei allen Beschlüssen ist auf Verlangen von fünf stimmberechtigten Teilnehmern an der Mitgliederversammlung, bei Wahlen auf Verlangen eines stimmberechtigten Teilnehmers geheim abzustimmen.

8.10 alt 8.11

9.10 Der Vorstand der BSJ ist berechtigt, einzelnen Mitgliedern und Teilnehmern an ihren Veranstaltungen einen Verweis zu erteilen oder sie zu sperren, insbersondere aus folgenden Gründen:

  1. bei unentschuldigtem Fehlen und nicht ausreichend begründetem Rücktritt vom Turnier,
  2. bei Verstoß gegen die Turnierbestimmungen
    Gegen diese Strafen ist innerhalb von 14 Tagen nach Ausspruch ein Einspruch beim Spielausschuß des LSB möglich.
  3. bei Verstößen, wie sie im §6.3 dieser Satzung beschrieben sind.

Anmerkung und Begründung:

Diese Satzungsänderungen haben wir bereits 1994 im Vorstand erläutert. Die Satzung soll mit diesem Änderungsantrag an die Hamburger Jugendsatzung angeglichen werden, die sich dort bewährt hat. Bei der Entwicklung der Bremer Jugendsatzung wurde fast komplett von der Hamburger Fassung abgeschrieben, einige gute Ideen blieben dabei aber auf der Strecke.

Der größte Unterschied der Bremer zur Hamburger Satzung war das Stimmrecht für jeden einzelnen Jugendlichen. Dieser Passus wurde aber inzwischen aus der Bremer Satzung herausgenommen, teilweise wurden die Änderungen etwas unglücklich formuliert.

Von den Satzungsänderungen verspreche ich mir folgendes:

Gustaf Mossakowski, 12. Januar 1995