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Bericht der Sitzung »HSJB 2000«, 1992

von Björn Lengwenus (Bjoern_Lengwenus@public.uni-hamburg.de)

Teilnehmer

Björn Lengwenus (HSJB, SCS), Arne Wellinghaus, Carsten Israel, Hendrik Schüler (alle SKJE), Stefan Hingst (Diogenes), Norbert Fortmann (Bramfeld), Frank Berhorst (HSK, Wichernschule), Martin Stankievic (Wilhelmsburg), Marcus Severin (SG HHUB).

Einleitung

Die Sitzung HSJB 2000 war mit 9 Teilnehmern aus 6 verschiedenen Vereinen erfreulich gut besucht. Am Anfang wurde eine ausführliche Bestandsaufnahme gemacht, um einen Überblick darüber zu gewinnen, was in den einzelnen Vereinen läuft. Danach wurden viele Ideen über mögliche Projekte gesammelt und zum Teil ausgearbeitet, so daß der HSJB in den nächsten Monaten in diesem Bereich genug Anregungen zu verarbeiten hat. Die Veranstaltung hat allen Teilnehmern gut gefallen worauf eine weitere Sitzung gewünscht wurde, die Anfang nächsten Jahres stattfinden wird.

Was läuft in Hamburg

Fußball:
Die liebste Nebenbeschäftigung der Schachspieler ist das Fußballspielen. In den meisten Vereinen wird gerne in den Trainingspausen, nach dem Training oder am Wochenende gebolzt. Seit Mitte dieses Jahres gibt es sogar eine aus Schachspielern bestehende Fußballmannschaft, die an Ligawettkämpfen teilnimmt und unter dem Namen Paloma VII spielt. Diese Mannschaft setzt sich überwiegend aus Schachspielern von Diogenes, Königsspringer und Schachelschweinen zusammen.
Vielseitigkeitsturniere:
Diese Veranstaltungsart wird besonders gerne von der Wichernschule organisiert. Die zu bildenden Teams müssen in verschiedenen Disziplinen gegeneinander antreten. Traditionsgemäß sind dies in Hamburg Schach, Fußball und Tischtennis, aber grundsätzlich sind auch hier der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Die Schachelschweine planen eine Kombination aus Fußball, Schach und Tischfußball.
Wochenendfahrten:
Wochenendfahrten werden entweder als Trainingsfahrten oder als Freizeitfahrten, bzw. als Kombination von beidem, veranstaltet. Schachdiplome, Waldgeländespiele, bunter Abend, Fußball- und Tischtennisturniere sind nur eine kleine Auswahl von der Vielzahl von Beschäftigungen, die sich für ein Wochenende anbieten. Folgende Orte wurden aufgrund der Nähe zu Hamburg und der Räumlichkeiten empfohlen: DJH Geesthacht, DJH Lauenburg, DJH Undeloh, DJH Lüneburg, DJH Mölln, Wolesbostel »Heinrich-Wolgast-Schule« in Hollenstedt mit Selbstverpflegung und die verschiedenen hsj (hamburger sportjugend) - Heime.
Familienturniere:
Üblicherweise besteht ein Team aus zwei Familienmitgliedern, bzw. einem Schüler + Elternteil. Bedenkzeit und Turniermodus gestalten sich nach Laune und Teilnehmerzahl.
Schachreisen:
Die Reisen dauern in der Regel eine Woche und finden meist in den Herbstferien statt. Das Programm kann je nach Energie und Phantasie der Jugendleiter gestaltet werden. Stadtgeländespiele, Waldspiele, Schwimmen, Kegeln, Training und Vergleichskämpfe gegen ortsansässige Vereine (auch Fußball) sind nur eine kleine Auswahl der Möglichkeiten. Spezialisten hierfür sind die Vereine Diogenes (allerdings nur mit Selbstversorgung), Schachelschweine und Königsspringer, die gute Tips für die Unterbringung (gute Räumlichkeiten und nette Herbergseltern) und Anregungen zum Programm geben können.

Ideen für den HSJB

Jugendgruppenleiterausbildung mit Schwerpunkt Schach:
Die Idee eines Jugendhelferlehrganges Schach ist gescheitert, da die JGH Ausbildung keinerlei konkreten Vorteile für die Teilnehmer bieten konnte. Eine JGL Ausbildung dagegen bietet u.a. eine staatlich anerkannte Qualifizierung der Teilnehmer. Viele Vereine würden es daher begrüßen, wenn die hsj und der HSJB zusammen einen JGL Lehrgang veranstalten würden. Ob, wie und wann dies möglich ist soll vom HSJB Vorstand abgeklärt werden.
Schulturnier:
Jede Schule darf ein (evtl. auch mehrere) 4er Teams, bestehend aus zwei Lehrern und zwei Schülern, aufstellen. Diese spielen dann an einem Tag (Vormittag, Nachmittag oder Wochenende) ein Turnier um einen Schulpokal. Sinn und Zweck des Ganzen ist es, außer daß es Spaß bringt, insbesondere die Schachgruppen in den Schulen bekannter zu machen. Diese Veranstaltung sollte bei einer der nächsten Fachausschußsitzungen besprochen werden um diese dann gegebenenfalls in die Tat umzusetzen.
Schachtag:
An einem festgesetzten Tag sollen alle Hamburger Schachvereine Veranstaltungen durchfuhren. Mit dieser Großveranstaltung möchten wir eine möglichst große Resonanz der Medien (Fernsehen, Rundfunk und Presse) und der Öffentlichkeit erreichen. Dies sollte auf den Jahreshauptversammlungen des HSJB und HSchV diskutiert und von den Breitensportreferenten umgesetzt werden.
Fair geht vor:
Der HSchV sollte prüfen, inwieweit eine Beteiligung des Schachverbandes an dieser Aktion möglich ist.
HSJB-Handbuch:
In der Art des Citroën-Handbuches soll jährlich eine Broschüre mit den Adressen aller Hamburger Jugendschachgruppen erstellt werden. Zusätzlich können z.B. die Ergebnisse der HJEM und Organisationsleitfäden für die oben genannten Veranstaltungen veröffentlicht werden.
Vielseitigkeitsturnier:
Der HSJB veranstaltet ein Vielseitigkeitsturnier in der oben genannten Form.
Radio Rochade:
Die regelmäßigen Sendungen im offenen Kanal werden weitergeführt. Es ist geplant ein Preisausschreiben zu veranstalten, wobei die Preise vom HSJB gestiftet und/oder über die hsj finanziert werden.
Gemeinsame Turnierreisen:
Der HSJB könnte gemeinsame Reisen zu Jugendturnieren organisieren.
HSJB-Fahrradtour:
Eine Radtour, eventuell mit Übernachtung, für alle Hamburger Vereine.
Schule/Verein:
Der HSJB sucht Vereine, die in der Jugendarbeit tätig werden wollen, um ihnen bei der Einrichtung und Gestaltung von Schulschachgruppen Hilfestellung zu geben. Oder umgekehrt bietet der HSJB bestehenden Schulschachgruppen Hilfe bei der Suche nach einem Verein.
Stadtgeländespiel:
Es wurde beschlossen, - daß der HSJB ein Stadtgeländespiel in Hamburg organisiert. Die Veranstaltung fand am 19. September statt. Nähere Einzelheiten könnt ihr aus dem Anhang entnehmen.
[Anhang habe ich nicht mitaufgenommen, gam]

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© 1992 Björn Lengwenus / Hamburger Schachjugendbund