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Der König

So zieht der König

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Jetzt wird es aber Zeit, daß wir uns endlich mit den Schachfiguren befassen. Zuerst lernst du die wichtigste Figur kennen: den König. In der Schachpartie mußt du gut auf ihn aufpassen. Denn – wie du schon weißt – wenn er mattgesetzt ist, hast du die Partie verloren.

Der König darf auf jedes Nachbarfeld ziehen. Geradeaus und schräg, nach rechts und links, vor und zurück. Genauso schlägt er einen Stein des Gegners. Der König darf aber kein Feld betreten, das von einem Stein des Gegners bedroht ist. Außerdem darf er auf kein Feld ziehen, das von einem eigenen Stein besetzt ist. Doch das gilt selbstverständlich für jede Figur. Außerdem gibt's da noch die Rochade. Wir erklären sie später.

Die Opposition

Mit den Königen allein kann man schon spielen. Man kann dem gegnerischen König den Weg absperren. Denn dieser darf ja nicht auf die bedrohten Felder ziehen. Wer diesen Dreh gut beherrscht, kann durch die Kenntnis der »Opposition« gar manchen Punkt machen!

Stell den weißen König auf e1, den schwarzen auf e8. Nun zieht abwechselnd Weiß und Schwarz. Ziel ist, mit dem König die gegenüberliegende Reihe zuerst zu erreichen. Wessen König als erster dort ankommt, gewinnt. – Na, wie ist's gelaufen? Hast Du den Dreh schon raus? Die Opposition ist erreicht, wenn sich die Könige mit einem Feld Abstand genau gegenüberstehen. Wer sie aufgeben muß, kann nicht verhindern, daß er dem anderen König den Weg freigeben muß. Probierst du's nochmal?

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Quelle: Das Mini-Schachlehrbuch des Deutschen Schachbundes.
Online unter [http://www.schach-bremen.de/lehrbuch/].

Mini-Schachlehrbuch von Deutscher Schachbund und Deutsche Schachjugend
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