Aus dem DSB: Ein frohes Neues, allerseits!

Mit etwas Verspätung nun auch meinerseits ein erfolgreiches Jahr allen Schachspielern und Lesern der Homepage des deutschen Schachbundes. Mit Frank Große haben wir als Webmaster einen neuen Mitarbeiter ab 1. Januar des Jahres, der Ihnen ebenfalls herzliche Grüße ausrichtet.

[Photo Chessy von der Deutschen Schachjugend wünscht ein frohes neues Jahr]Chessy von der Deutschen Schachjugend wünscht ein frohes neues Jahr

Im letzten Jahr hat sich im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit eine Menge getan. Die Berichte auf www.schachbund.de sind vielseitiger, umfangreicher und wohl auch etwas »bunter« geworden. Faktisch täglich kommen Nachrichten aus allen Bereichen hinzu, aber es ist eine große Aufgabe, diese umfangreiche Informationsquelle auch in ihren entlegenen Winkeln stets aktuell zu halten. Zudem ist das Aufgabengebiet des Referenten für Öffentlichkeitsarbeit auch noch weitaus umfangreicher, als das bloße Einstellen von neuen Nachrichten...

Mit der Olympiade 2008 haben wir ein wichtiges Ziel vor uns. Ein Ereignis, das vor allem im Presse- und Breitenschachbereich ungeheure Chancen zur Imageverbesserung und Mitgliederwerbung birgt. Der deutsche Schachbund engagiert sich bereits in vielen Tätigkeitsfeldern, um der Wahrnehmung dieser Chancen gerecht zu werden. Und doch bin ich der Überzeugung, dass noch viel mehr erreicht werden kann, wenn uns eine Konzentration der Kräfte in publizitätswirksamen Aktionen gelingt.

Hinzu kommt, dass wir uns zu schlecht verkaufen. Schach ist leider noch immer viel zu selten in Printmedien, Bild- und Hörfunk. Lokale Erfolge gibt es zwar zuhauf, sind aber immer auf einzelne, fleißige Pressearbeiter zurückzuführen. Ein durchgehender Nachrichtenfluss über wirksame Aktionen bis in die regelmäßige Berichterstattung ist aktuell kaum möglich. Bedenken Sie, dass in wohl keiner anderen Sportart die Diskrepanz zwischen Regelbeherrschenden und Vereinsengagierten so groß ist.

Weiterhin fehlen uns Partner, denen über unsere Zusammenarbeit an einer Verbesserung ihres Images gelegen ist. Wenn man bedenkt, wie häufig Schach in der Werbung eingesetzt wird, sollte es an potentiell Interessierten keinen Mangel geben. Ein wichtiger Punkt liegt für mich im verbesserten Informationsfluss der »Aktivisten« untereinander. Wir nutzen unser Potential nicht hinreichend genug, um damit selbst wirksam zu werden. All das sind Ziele, die ich in den nächsten beiden Jahren gerne verwirklichen möchte.

Achten Sie darauf, wie sich auch unsere Homepage in nächster Zeit nach und nach wandelt, um Ihnen den Zugriff auf Informationen so einfach wie eben möglich zu machen. Sicher ist nicht alles auf einmal möglich – aber wir arbeiten dran. Tag für Tag.

Klaus Jörg Lais, Pressereferent im DSB