Protokoll der LSB-Mitgliederversammlung 2007

Protokoll der ordentlichen Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung) des Landesschachbund Bremen e.V. vom 14. März 2007

1.) Begrüßung

Vizepräsident Dr. Oliver Höpfner begrüßt die Schachfreunde. Präsident Steingräber war zu Jahresbeginn zurückgetreten. Die Anwesenden erheben sich für eine Trauerminute zu Ehren der Verstorbenen.

2.) Feststellung der Beschlussfähigkeit

Schatzmeister Dr. Höpfner ruft die einzelnen Vereine auf, um die Anzahl der in der Versammlung vertretenen Stimmen addieren zu können. Zusammen mit dem Vorstand sind 96 Stimmen in der Versammlung vertreten. Der Vizepräsident stellt fest, dass sie damit beschlussfähig sei. Es erhebt sich kein Widerspruch.

3.) Feststellung der ordnungsgemäßen Einladung

Der Vizepräsident stellt fest, dass die Einladung satzungsgemäß an die Delegierten versendet wurde. Es erhebt sich kein Widerspruch.

4.) Genehmigung der Tagesordnung

Die Tagesordnung wird einstimmig mit 96 Ja-Stimmen, keiner Enthaltung, keiner Nein-Stimme und mit der Änderung, dass im Tagesordnungspunkt „Wahlen“ durch einige zu erwartende Wahlergebnisse dann Neuwahlen auf den frei gewordenen Vorstandsposten ermöglicht werden sollen, genehmigt.

5.) Genehmigung des Protokolls der außerordentlichen Mitgliederversammlung vom 19. September 2006

Die Delegierten erheben keinen Widerspruch gegen das Protokoll, begehren keine Änderung und beschließen es einstimmig mit 96 Ja-Stimmen, keiner Enthaltung, keiner Nein-Stimme.

6.) Ehrungen:

Vizepräsident Dr. Höpfner bedauert, dass der Deutsche Hochschulmeister des Jahres 2006, David Höffer, Delmenhorst, wegen des freudigen Ereignisses seiner gleichzeitigen Geburtstagsfeier nicht anwesend sein konnte, um die Silberne Ehrennadel des Landesschachbundes entgegenzunehmen. Vizepräsident Dr. Höpfner kündigt an, eine würdige Gelegenheit zu finden, um Schachfreund Höffer die Ehrung zuteil werden zu lassen.

Hannelore Hoose, Vahr, wurde im Senioren-Deutschland-Pokal des Deutschen Schachbundes Wettbewerb nach ihren vorigen Erfolgen als Zweite und Dritte nun sogar Erste und für ihre großartige Leistung von Wolfgang Bauer durch die Übergabe der Ehrenplakette geehrt. Die Goldene Münze des Deutschen Schachbundes wird ihr bei späterer Gelegenheit vom Referenten für Senioren des Deutschen Schachbundes, Klaus Gohde, überreicht werden. Es ist der Landesschachbund Bremen, dem damit weiterhin die stärksten deutschen Seniorinnen angehören.

7.) Rechenschaftsbericht des Vorstandes

a) Vizepräsident Dr. Höpfner dankt dem abwesend gebliebenen Hans-Joachim Steingräber für dessen engagierte Arbeit und hebt aus dessen vielen Ideen insbesondere die eines Städtewettkampfes per Internet hervor, die er vielleicht doch noch realisieren wolle. Präsident Hans-Joachim Steingräber sei in einem plötzlichen Entschluss aus privaten Gründen zurückgetreten, was Dr. Höpfner nochmals außerordentlich bedauerte.

Leider sei auch der Referent für Ausbildung, Tim Boese, wie schon länger angekündigt, aus beruflichen Gründen von seinem Amt zurückgetreten, was der Vorstand mit größtem Bedauern zur Kenntnis nehmen musste, weil Schachfreund Boese weit über sein eigentliches Referat hinaus ordnend, sachkundig und stets freundlich ein sehr wichtiges Mitglied im Vorstand gewesen sei. Es sei noch nicht gelungen, für Schachfreund Boese einen Nachfolger zu finden, man habe hier aber eine überbrückende Lösung im Auge.

Überraschend sei der Rücktritt des Referenten für Öffentlichkeit und Werbung, Henner Kropp, erfolgt, der vom Vorstand mit Bedauern zur Kenntnis genommen werden musste.

Ein großes und auch erreichbares Ziel des Vorstands des LSchB sei es, die Zahl der Vereinsmitglieder wieder auf 1.000 und mehr zu steigern. Im vergangenen Jahr habe man einen Rückgang von 950 auf 817 hinnehmen müssen, der aber auch in hohem Maße dem Wegfall der Beitragsfreiheit für die Gruppe der „unter Zehnjährigen“ geschuldet sei. Zwar habe sich nun die traditionsreiche und besonders unter ihrem Vorsitzenden Ludwig Jantzen sportlich durchaus erfolgreiche Schachabteilung des TV Arbergen aufgelöst, werde aber durch den neu gegründeten Schachverein des „Bürgerhaus Mahndorf“ nachgefolgt, dessen schon anwesender Vertreter Dr. Höpfner Spaß, Glück und viel Erfolg wünschte. Hiermit einher ginge die Hoffnung auf eine weitere Belebung des Bremer Schachs, insbesondere im Jugendbereich.

Der Bremer Schach-Stammtisch sei von den Vereinen gut angenommen worden, auch wenn einige Stühle mehr noch am Tisch Platz gehabt hätten. Die noch abwartenden Vereine könnten hier in lockerer Umgebung die neuesten Neuigkeiten, Schnacks und Informationen austauschen und den Vorstand alles fragen, was sie schon immer wissen wollten, bisher aber zu fragen vergessen hatten.

Zufrieden zeigte sich Dr. Höpfner auch mit den sportlichen Ergebnissen der Mitglieder des LSchB. Neben dem bereits erwähnten Meistertitel von David Höffer verwies er hierbei auf den dritten Platz des SV Werder bei der Deutschen Pokal-Mannschaftsmeisterschaft sowie auf die nur sehr knapp verpaßte Qualifikation für die Deutsche Blitz-MM des Delmenhorster SK bei den Norddt. Mannschaftsblitzmeisterschaften.

b) Der Referent für Seniorenschach Wolfgang Bauer erläutert die wiederum erstaunlichen Erfolge der Bremer Senioren auf Bundesebene. Erstmalig seien sogar zwei Bremer Mannschaften gestartet, die beide mittlere Plätze erreichen konnten.

Bei der Europa-Mannschafts-Meisterschaft in Dresden konnte das Bremer Seniorenteam, aus den Spielern Prof. Schöne – Korn – Gerhardt – Mull unter 38 startenden Mannschaften mit 9-9 Mannschafts-Punkten einen sehr zufriedenstellenden 25. Platz erreichen. Wolfgang Bauer hofft, auch im nächsten Jahr wieder ein ähnlich konkurrenzfähiges Team stellen zu können.

c) Die Referentin für Frauenschach, Andrea Wenke, berichtet, dass derzeit in den Bremer Schach-Vereinen 32 Frauen als aktive Mitglieder eingetragen seien, deren Adressen sie sich auch bereits besorgt habe. Sie möchte gerne, dass die Bremer Frauenmeisterin wieder an der, nur alle zwei Jahre stattfindenden, Deutschen Frauenmeisterschaft teilnehme. Für den Herbst sei von ihr in Bremen ein größeres Frauen – Schnellschach – Turnier geplant.

d) Landesturnierleiter Peter Schwenteck führt aus, dass alle in der Turnierordnung vorgesehenen Wettkämpfe des LSchB ordnungsgemäß durchgeführt worden seien, zuletzt die Blitzmeisterschaft, noch andauernd der Dähne-Pokal und, schon in wenigen Tagen beginnend, die Offene Bremer Einzelmeisterschaft in Bremerhaven, für die sich bisher sehr wenige Teilnehmer angemeldet hätten. Er bittet deshalb die Vereins-Vertreter, für den zentralen Wettbewerb des LSchB unter ihren Spielern noch kräftig Reklame zu machen.

Neu ausgetragen werde im kommenden Jahr der DeutschlandCup, der in 14 DWZ-Gruppen ausgetragen werden wird. Der jeweilige Sieger erhält das Recht, in Dresden auf der Bundesebene des DeutschlandCups zu spielen und zwar am Rande der Schach-Olympiade, einem beispiellosen Ereignis für jeden Amateur-Schachspieler. In Bremen wird das Turnier möglicherweise vom SV Werder veranstaltet, das Datum zwischen Januar und Juli 2008 stehe aber noch nicht fest.

e) Bremer Schachjugend-Vorsitzende Ulrike Schlüter macht auf die Mitglieder-Versammlung der Jugend am 17. Mai, 19:00 h, im Bürgerhaus Weserterrassen aufmerksam. Sie bietet an, schon jetzt weitere Informationen auf Nachfrage zu erteilen. Der Wunsch wird jedoch nicht geäußert. Harry Köpsel als Schatzmeister der Jugend werde ja noch im Anschluss an den Bericht des Schatzmeisters des LSchB sein Zahlenwerk vortragen.

Die Bremer Jugendeinzelmeisterschaft, erstmals außerhalb Bremens in einer Jugendherberge beheimatet, werde schon recht gut angenommen.

f) Schatzmeister Dr. Oliver Höpfner trägt das Zahlenwerk zum abgeschlossenen Haushaltsjahr des LSchB vor. Die Unterlagen liegen den Delegierten in ausreichender Kopienzahl vor. Sie weisen jetzt gegenüber den vorhergehenden Jahren eine neue, breiter gefächerte Gliederung auf, in der z.B. die Einzelkosten für den Spielbetrieb leichter ersichtlich sind. Es ergeben sich nur kurze Verständnis-Fragen, aber keine Debatte.

8. Bericht der Kassenprüfer:

Schachfreund Wagner gibt den Bericht der Kassenprüfer ab. Die Rechnungslegung von Dr. Höpfner lobte er als vollständig, übersichtlich und jeder Hinsicht einwandfrei. Jedoch regt er dringend an, das Mahnwesen des LSchB zu intensivieren, ausstehende Beiträge früher anzumahnen und außerdem Mahngebühren einzuziehen. Außerdem sollte das FIDE-Konto (Weltschachverband) gesondert geführt werden. Dr. Höpfner dankt für die Anregungen. Fragen dazu ergeben sich nicht.

9. Entlastung des Vorstandes:

Schachfreund Wagner beantragt die vorbehaltlose Entlastung **des Vorstandes. Der Antrag auf **Entlastung wird von den Delegierten einstimmig mit 90 Ja-Stimmen (die 6 Vorstandsmitglieder können nicht mitstimmen), keiner Enthaltung und keiner Ablehnung angenommen.

10. Wahlen

Dr. Höpfner vermutet Schachfreund Manfred Breutigam als ältesten Anwesenden und bittet ihn, der Geschäftsordnung gemäß die Wahlen des LSchB als Alters-Präsident zu leiten. Schachfreund Breutigam nennt sein Alter, vergewissert sich durch Fragen, dass kein Älterer als er anwesend sei und übernimmt mit einigen humorigen Bemerkungen die Leitung der Wahlgänge.

Er bittet darum, dem zurückgetretenen Präsidenten Hans-Joachim Steingräber für dessen geleistete Arbeit Dank zu zollen und die Versammlung folgt ihm.

a) Für das Amt des Präsidenten werden aus der Versammlung die Schachfreunde Dr. Oliver Höpfner und Ralf Mulde vorgeschlagen. Weitere Vorschläge erfolgen nicht. Schachfreund Mulde erklärt, dass er nicht kandidiere. Schachfreund Höpfner erklärt, dass er sich zur Wahl stelle. Schachfreund Höpfner wird mit 95 Ja-Stimmen und einer Enthaltung einstimmig gewählt. Schachfreund Höpfner dankt für das Vertrauen und erklärt, dass er die Wahl annehme.

b) Für das somit neu zu besetzende Amt des Vize-Präsidenten wird Schachfreund Ralf Mulde vom Präsidenten vorgeschlagen. Weitere Vorschläge erfolgen nicht. Schachfreund Mulde erklärt, dass er sich zur Wahl stelle. Schachfreund Mulde wird mit 95 Ja-Stimmen und einer Enthaltung einstimmig gewählt. Schachfreund Mulde dankt für das Vertrauen, erklärt, dass er die Wahl annehme und tritt von seinem Amt als Schriftführer des LSchB zurück.

c) Für das Amt des Schatzmeisters wird Schachfreund Horst Rauer vom Präsidenten vorgeschlagen. Präsident Dr. Höpfner stellt den nicht anwesend sein könnenden Kandidaten vor. Eine schriftliche Mitteilung von Horst Rauer, dass er sich zur Wahl stelle und im Falle seiner Wahl das Amt antrete, liegt vor. Weitere Vorschläge erfolgen nicht. Schachfreund Rauer wird mit 96 Ja-Stimmen, keiner Enthaltung und keiner Ablehnung einstimmig gewählt. Schachfreund Höpfner dankt stellvertretend für das von der Versammlung erwiesene Vertrauen.

d) Für das somit neu zu besetzende Amt des Schriftführers wird Schachfreund Thorsten Ahlers vom Präsidenten vorgeschlagen. Weitere Vorschläge erfolgen nicht. Schachfreund Ahlers von den Findorffer Schachfreunden stellt sich kurz vor, behauptet, lesen und schreiben zu können und erklärt, dass er sich zur Wahl stelle. Schachfreund Ahlers wird mit 96 Ja-Stimmen, keiner Enthaltung und keiner Ablehnung einstimmig gewählt. Schachfreund Ahlers dankt für das Vertrauen und erklärt, dass er die Wahl annehme.

Weil jedes Vorstandsmitglied je eine Stimme besitzt, stieg die gesamte Stimmenzahl in der Versammlung nun auf 97 Stimmen an.

e) Für das Amt des Referenten für Ausbildung bittet der Präsident die Versammlung um Vorschläge. Schachfreund Thomas Becker, Achim, stehe nicht zur Wahl und wolle das Referat wie bisher mit seinem Wissen unterstützen. Schachfreund Jung schlägt Schachfreund Jonnek vor, der verzichtet mit freundlichem Dank. Es erfolgen keine weiteren Vorschläge. Das Amt bleibt somit unbesetzt.

f) Für das Amt des Referenten für Breiten- und Freizeitschach schlägt der Präsident die heute leider erkrankte Katja Fahrenholz vor. Eine schriftliche Mitteilung von Schachfreundin Fahrenholz, dass sie sich zur Wahl stelle und im Falle ihrer Wahl das Amt antrete, liegt vor. Weitere Vorschläge erfolgen nicht. Schachfreundin Fahrenholz wird mit 97 Ja-Stimmen, keiner Enthaltung und keiner Ablehnung einstimmig gewählt. Schachfreund Höpfner dankt stellvertretend für das von der Versammlung erwiesene Vertrauen.

g) Für das Amt des Referenten für Seniorenschach schlägt der Präsident Schachfreund Wolfgang Bauer vor. Wolfgang Bauer erklärt, dass er sich freuen würde, wenn er einem Jüngeren Platz machen könne, für dieses Mal aber noch kandidieren werde. Weitere Vorschläge erfolgen nicht. Schachfreund Bauer wird mit 97 Ja-Stimmen, keiner Enthaltung und keiner Ablehnung einstimmig gewählt. Schachfreund Bauer dankt für das Vertrauen und erklärt, dass er die Wahl annehme.

h) Für das Amt des Referenten für Werbung und Öffentlichkeit wird Schachfreund Gunnar Sieber von den Findorffer Schachfreunden vorgeschlagen. Weitere Vorschläge erfolgen nicht. Schachfreund Sieber stellt sich kurz vor; er stamme aus Bayern, arbeite in der Luftfahrt- und Raumfahrttechnik und sei Mitglied der Findorffer Schachfreunde. Er erklärt, dass er sich zur Wahl stelle. Schachfreund Sieber wird mit 97 Ja-Stimmen einstimmig gewählt. Schachfreund Sieber dankte für das Vertrauen und erklärt, dass er die Wahl annehme.

Damit ist die gesamte Stimmenzahl in der Versammlung auf 98 Stimmen gestiegen.

i) Für das Amt des Kassenprüfers (Axel Jagdhuber bleibt im Amt) wird Schachfreund Ronald Fleck von Schachfreund Jonnek vorgeschlagen. Weitere Vorschläge erfolgen nicht. Schachfreund Fleck erklärt, dass er sich zur Wahl stelle. Schachfreund Fleck wird einstimmig mit 98 Ja-Stimmen, keiner Enthaltung und keiner Ablehnung gewählt. Schachfreund Fleck dankt für das Vertrauen und erklärt, dass er die Wahl annehme.

j) Für das eine zur Wahl stehende Amt im Ehrenrat (das Mandat von Ludwig Jantzen lief aus) wird Schachfreund Richard Wagner von der Versammlung vorgeschlagen. Weitere Vorschläge erfolgen nicht. Schachfreund Wagner erklärt, dass er sich zur Wahl stelle. Er wird einstimmig mit 98 Ja-Stimmen, keiner Enthaltung und keiner Ablehnung gewählt. Schachfreund Wagner dankt für das Vertrauen und erklärt, dass er die Wahl annehme.

k) Schachfreund Ahlers erklärt, dass er per sofort von seinem Amt im Spielausschuss des LSchB zurücktrete, weil eine Tätigkeit im Vorstand damit unverträglich sei. Für das somit zur Wahl stehende Amt im Spielausschuss wird Joachim Kropp vom SK Bremen-West von Ulrike Schlüter vorgeschlagen. Weitere Vorschläge erfolgen nicht. Schachfreund Kropp erklärt, dass er sich zur Wahl stelle. Er wird einstimmig mit 98 Ja-Stimmen, keiner Enthaltung und keiner Ablehnung gewählt. Schachfreund Kropp dankt für das Vertrauen und erklärt, dass er die Wahl annehme.

11.) Haushaltsplan 2007

Dr. Höpfner führt die Versammlung durch die Kopien seiner vorbereiteten und verteilten Unterlagen. Er unterstreicht auf Frage von Schachfreund Breutigam, dass ihm durch das Mitglied des Präsidiums des DSchB, dem Schatzmeister Michael Langer, per Umschrift mitgeteilt worden sei, dass der DSchB wegen der Schach-Olympiade in Dresden ohne Umlage an die Landesverbände auskommen möchte.

Der Haushaltsplan 2007 wird ohne weitere Diskussion einstimmig, mit 98 Ja-Stimmen, keiner Enthaltung und keiner Ablehnung angenommen.

Harry Köpsel führt ebenso durch die Unterlagen des Haushaltsplanes 2007 der Jugend. Bis auf eine Frage zum Verständnis ergibt sich auch hier keine Debatte.

12.) Anträge zur Änderung der Satzung

Der Punkt entfällt, denn es liegen keine derartigen Anträge vor.

13.) Anträge zur Änderung der Turnierordnung

Die Findorffer Schachfreunde erklären, dass sie mit dem Vorstand abgestimmt hätten, ihre Anträge bei der geplanten außerordentlichen Mitgliederversammlung, die sich ausschließlich der beantragten neuen Turnierordnung widmen soll, einbringen zu wollen.

14. Weitere Anträge

Der Punkt entfällt, denn es liegen keine derartigen Anträge vor.

15. Vorstellung und Diskussion des Entwurfs einer neuen Turnierordnung des Landesschachbundes Bremen e.V.

Ralf Mulde erläutert, wie von der Versammlung gewünscht, die wichtigsten und auch schon im Wesentlichen in der „Rochade“ veröffentlichten Veränderungen, die nach den Vorstellungen des Vorstandes ab der kommenden Saison 2007/2008 eintreten sollen.

Die kurze Diskussion, in die die Findorffer Anträge einbezogen werden, reicht von der grundsätzlichen Meinung, dass man vielleicht überhaupt keine neue Turnierordnung benötige bis zu dem Hinweis, dass im Findorffer Antrag zur Änderung der Bedenkzeit die Frauen in der Bremer Einzelmeisterschaft mit einbezogen werden müssten. Der Antragsteller kündigt eine entsprechende Nachbesserung an.

Mittwoch, der 04. Juli 2007 wird von Ulrike Schlüter als Termin für die außerordentliche Mitgliederversammlung zur Beratung und möglichen Beschlussfassung der neuen Turnierordnung vorgeschlagen. Der Antrag wird mit 95 Ja-Stimmen, keiner Enthaltung und 3 Ablehnungen angenommen.

16. Verschiedenes

Wie den Mitgliedern bekannt gemacht wurde, wird der Redakteur der „Rochade“, Raimund Klein, bedingt durch neuen Beruf und neuen Wohnort seine Tätigkeit im Sommer einstellen. Alexander Jung schlägt Ragnar Händel, Achim, als neuen Redakteur des Mitteilungsorgans des LSchB vor. Schachfreund Händel stellt sich vor. Er kommt aus Bayern, ist 45 Jahre und stolz auf seine fünf Kinder, ist Software-Entwickler von Beruf, führt die Homepage seines Vereins und leitet darüber hinaus sogar noch eine Schulschach-AG in Achim. Die Versammlung zollt ihm lang anhaltenden, herzlichen Beifall.

Manfred Marach, Syke, beklagt, dass er keinen eigenen Zugang zur Homepage des LSchB erhielte, um so endlich die Daten und Ergebnisse der Vereine eingeben zu können, obwohl er das mehrmals bei Gustaf Mossakowski und beim Vorstand erbeten habe. Ein Passwort zur Eingabe habe er ohne jede Antwort bereits dreimal angefordert. Er verstehe nicht, dass hier keine Lösung geschaffen werde. So müssten die Ergebnisse ständig auf der Syke-Seite veröffentlicht werden.

Schachfreund Richard Wagner sagt deutlich, dass die Homepage „eine einzige Katastrophe“ sei, die Datenpflege sei gleich Null, die Seite biete ein erschreckendes Erscheinungsbild und lasse den LSchB in schlechtem Licht erscheinen. Er fordert eine neue Homepage.

Schachfreund Sieber als neuer Referent für Öffentlichkeit bietet seine Hilfe an. Die Homepage gebe wirklich kein gutes Bild ab.

Präsident Dr. Höpfner verweist auf mögliche technische Probleme bei der Überleitung mancher Darstellungs-Formate, die ja in die Formulare der Homepage des LSchB passen müssten, er sei aber kein Fachmann. Zwar sei es so, dass Gustaf Mossakowski die Homepage dem Verband unter dem ausdrücklichen Hinweis zur Verfügung gestellt habe, dass die Datenpflege ausschließlich durch den Verband, insbesondere Präsident Steingräber, zu erfolgen habe und Gustaf Mossakowski keine Inhalte, Aktualisierungen etc. vornehme. Katja Fahrenholz sei nun jedoch dabei, die Seite konzeptionell zu renovieren. Er sagte eine Lösung mit Beginn der Saison 2007 / 2008 zu; die Schachfreunde Marach und Wagner rennten hier ganz weit offene Türen ein.

Als sich keine weiteren Wortmeldungen ergaben, schloss Präsident Dr. Höpfner um 22:05 Uhr die Versammlung.

Für die Richtigkeit:

Ralf Mulde