Turnierordnung des Landesschachbunds Bremen e. V.

(Stand 6 / 2005)

Inhaltsübersicht


1 Zweck der Turnierordnung

Diese Turnierordnung regelt den Spielbetrieb des Landesschachbundes Bremen, soweit er über den Rahmen der Vereine hinausgeht.

  1. 1.2 Die Bremer Schachjugend regelt ihren Spielbetrieb in eigener Verantwortung.

2 Mitwirkende Organe

  1. Bei der Durchführung des Spielbetriebes wirken mit:
  2. 2.1
    • der Turnierleiter - »Zuständiger Turnierleiter« für:
      24 – BEM, 26 – BPEM, 27 – BBEM, 29 – BSEM, 30 – BSEM, 31 – BMM, 33 – BPMM, 34 – BBMM) und
    • der Referent für Frauenschach »Zuständiger Turnierleiter« für:
      25 – BFEM , 28 – BFBEM , 32 – BFMM)
  3. 2.2 in Zusammenarbeit mit dem
    • Turnierausschuss -
      welchem neben dem Turnierleiter und der Landespaßstelle sämtliche »Eingesetzten Turnierleiter« angehören,
  4. 2.3 sowie
    • der Spielausschuss und
    • der Sachbearbeiter für Mitgliederverwaltung

3 Spielbetrieb

  1. 3.1 Einzelturniere
    1. 3.1.1 Bremer Einzelmeisterschaft (BEM)24 -
    2. 3.1.2 Bremer Frauen- Einzelmeisterschaft (BFEM)25 – jährlich
    3. 3.1.3 Bremer- Pokal- Einzelmeisterschaft (BPEM)26 – jährlich (Dähnepokal)
    4. 3.1.4 Bremer Blitz- Einzelmeisterschaft (BBEM)27 – jährlich
    5. 3.1.5 Bremer Frauen- Blitz- Einzelmeisterschaft (BFBEM)28 – jährlich
    6. 3.1.6 Bremer Schnellschach- Einzelmeisterschaft (BSEM)30 – jährlich
  2. 3.2. Mannschaftsturniere
    1. 3.2.1 Bremer Mannschaftsmeisterschaft (BMM) in – 31 -
      1. 3.2.1.1 Stadtliga (SL) – jährlich
      2. 3.2.1.2 A-Klasse (AK) – jährlich
      3. 3.2.1.3 B-Klasse (BK) – jährlich
      4. 3.2.1.4 C-Klasse (CK) – jährlich
      5. 3.2.1.5 D-Klasse (DK) – jährlich
      6. 3.2.1.6 E-Klasse (EK) – jährlich
    2. 3.2.2 Bremer Frauen- Mannschaftsmeisterschaft (BFMM)32 – jährlich
    3. 3.2.3 Bremer Pokal- Mannschaftsmeisterschaft (BPMM)33 – jährlich
    4. 3.2.4 Bremer Blitz- Mannschaftsmeisterschaft (BBMM)34 – jährlich
  3. 3.3 Sonderturniere35 -
  4. 3.4 Turniere auf höherer Ebene36 -

4 Spieljahr

Das Spieljahr beginnt am 1. Oktober und endet am 30. September des folgenden Jahres.

5 Spielregeln

  1. 5.1 Es gelten die »Spielregeln des Weltschachbundes (FIDE)«
  2. 5.2 Für das Spielen zwischen sehenden und blinden Spielern gelten die Bestimmungen »Spielen zwischen sehenden und sehbehinderten (gesetzlich blinden) Spielern«.
  3. 5.3 Wenn die restlichen Züge einer Partie mit veränderter Bedenkzeit gespielt werden, gelten die »FIDE-Regeln für die Beendigung von Partien durch Schnellschach«
  4. 5.4 Für Blitzturniere gelten die »Blitzschachregeln für FIDE-Turniere« .
  5. 5.5 Für Schnellschachturniere gelten die »Schnellschachregeln der FIDE«
  6. 5.6 Änderungen sind erst nach Bekanntgabe verbindlich.

6 Spielverkehr

  1. 6.1 Einzelspieler bzw. Mannschaften dürfen nicht an Veranstaltungen solcher Organisationen teilnehmen, die vom Deutschen Schachbund nicht anerkannt sind oder einer Sperre unterliegen.
  2. 6.2 In besonders zu begründenden Fällen kann die Erteilung einer Ausnahmegenehmigung beim Turnierleiter beantragt werden.

7 Spielberechtigung

  1. 7.1 Am Spielbetrieb können nur Spieler und Mannschaften der dem Landesschachbund Bremen angehörenden Vereine teilnehmen. Ausgenommen ist das Offene Kandidatenturnier (OKT)
    1. 7.1.1 Vereinslose Spieler können für die Bremer Pokal-Einzelmeisterschaft zugelassen werden.
    2. 7.1.2 Vereinslose Spieler können Qualifikationen für Veranstaltungen auf höherer Ebene nur erwerben, wenn sie vor dem Meldetermin für die betreffende Veranstaltung auf höherer Ebene die Spielberechtigung für einen dem Landesschachbund Bremen angehörenden Verein erhalten haben.
  2. 7.2 Ein Spieler ist während eines Spieljahres nur für einen Verein des Deutschen Schachbundes und die diesem Verein übergeordneten Organisationen spielberechtigt.
  3. 7.3 Die Spielberechtigung wird durch den Sachbearbeiter für Mitgliederverwaltung des Landesschachbundes Bremen erteilt.
    1. 7.3.1 Die Ausstellung einer Spielberechtigung für neue Mitglieder eines Vereins, für die keine Spielberechtigung besteht, kann jederzeit beim Sachbearbeiter für Mitgliederverwaltung des Landesschachbundes Bremen unter Angabe der erforderlichen Daten beantragt werden.
    2. 7.3.2 Bei Vereinswechsel kann die Spielgenehmigung, die mit Beginn des jeweils folgenden Spieljahres Gültigkeit erlangt, nur bis zum 30. Juni beim Sachbearbeiter für Mitgliederverwaltung des Landesschachbundes Bremen schriftlich beantragt werden. Dieser Vereinswechsel ist dem bisherigen Verein des wechselnden Spielers zu melden. Eine Verweigerung der Spielgenehmigung ist vom bisherigen Verein umgehend schriftlich zu begründen und dem Sachbearbeiter für Mitgliederverwaltung des Landesschachbundes Bremen zur Klärung vorzulegen.
    3. 7.3.3 Abmeldungen können nur bis zum 30. Juni bzw. bis zum 30.November schriftlich beim Sachbearbeiter des Landesschachbundes Bremen beantragt werden.
    4. 7.3.4 Im übrigen gelten die Bestimmungen des Deutschen Schachbundes, soweit sie nicht durch diese Turnierordnung ergänzt bzw. geändert sind.
  4. 7.4 Der Sachbearbeiter für Mitgliederverwaltung des Landesschachbundes Bremen prüft einen Antrag auf Spielgenehmigung aufgrund der ihm gemachten Angaben und erteilt unter diesen Voraussetzungen die Spielberechtigung.
    1. 7.4.1 Stellt sich nachträglich heraus, dass für einen Spieler, dem eine Spielgenehmigung erteilt worden ist, bereits andernorts eine Spielberechtigung besteht, so ist nach Ziffer 7.5 zu verfahren.
    2. 7.4.2 Gegen den betreffenden Spieler ist außerdem eine Strafe zu verhängen.
  5. 7.5 Bei Mitwirkung eines nicht spielberechtigten Spielers wird dieser in Einzelwettbewerben unabhängig von der Zahl der gespielten Partien aus der Turniertabelle gestrichen. Die erzielten Ergebnisse werden annulliert. Bei Einsatz eines nicht spielberechtigten Spielers in einem Mannschaftskampf wird dieser unter Aberkennung aller Brettpunkte als verloren gewertet (hierzu s. Ziffer 15.5).

8 Meldetermine

  1. 8.1 Die Vereine melden dem zuständigen bzw. eingesetzten Turnierleiter zum 1. August
    • die Teilnehmerinnen für die Bremer Damen-Einzelmeisterschaft und
    • die Mannschaften für alle Klassen der Bremer Mannschaftsmeisterschaft durch Vorlage von Ranglisten.
  2. 8.2 Meldeschluss für
    • die Bremer Pokal-Einzelmeisterschaft,
    • alle Bremer Blitz-Meisterschaften und
    • die Bremer Schnellschach-Einzelmeisterschaft
    ist jeweils 15 Minuten vor Spielbeginn, wenn nicht eine anderslautende Ausschreibung erfolgt ist.
  3. 8.3 Die Meldetermine für
    • alle übrigen Turniere
    werden vom zuständigen Turnierleiter festgesetzt und sind mit der jeweiligen Ausschreibung den Vereinen möglichst vier Wochen vor Meldeschluss bekannt zu geben.
  4. 8.4 Bei Überschreitungen von Meldeterminen können Geldbußen verhängt werden, falls die verspäteten Meldungen nicht zurückgewiesen werden.

9 Ranglisten (Mannschaftsmeldungen)

  1. 9.1 Für jede Mannschaft, die für die Teilnahme an der Bremer Mannschaftsmeisterschaft gemeldet wird, ist eine Rangliste namentlich in der Reihenfolge der Brettbesetzung vorzulegen.
  2. 9.2 Eine Rangliste umfasst acht Stammspieler und bis zu zwölf Ersatzspieler. Die gemeldete Reihenfolge ist für die gesamte Spielserie verbindlich und kann nach Meldeschluss abgesehen von einer Ergänzung durch Ersatzspieler nicht mehr geändert werden.
  3. 9.3 Nachmeldungen von Ersatzspielern sind während der gesamten Spielserie bis zur Höchstzahl von 12 Ersatzspielern je Mannschaft möglich.
    1. 9.3.1 Nachmeldungen von Spielern, für die gleichzeitig die Spielberechtigung beantragt wird, sind dem Sachbearbeiter für Mitgliederverwaltung des Landesschachbundes Bremen vorzulegen.
    2. 9.3.2 Nachmeldungen von Spielern, für die dem nachmeldenden Verein bereits eine Spielberechtigung vorliegt, sind an den eingesetzten Turnierleiter (Staffelleiter) zu senden.
    3. 9.3.3 Nachmeldungen müssen schriftlich erfolgen und Angaben darüber enthalten, in welcher Mannschaft der nachgemeldete Spieler eingesetzt werden soll. Nachgemeldete Spieler sind in der betreffenden Rangliste hinten anzufügen. Sie sind frühestens eine Woche nach dem Zeitpunkt der Nachmeldung (Poststempel) spielberechtigt.
  4. 9.4 Stammspieler untergeordneter Mannschaften können als Ersatzspieler für klassenhöhere Mannschaften gemeldet werden. Desgleichen ist die Meldung von Ersatzspielern gleichzeitig für mehrere Mannschaften zulässig, sofern diese nicht in einer Klasse spielen.
  5. 9.5. Mit jeder Meldung der Mannschaft zu den Punktspielen ist ab der Saison 2005 / 2006 zwingend, zusätzlich zu den bisher geleisteten Angaben, auch die Angabe der email-Adresse des Vorsitzenden, des Turnierleiters und der Mannschaftsführer der gemeldeten Mannschaften sowie deren Post-Adressen und außerdem die Adresse des Spiellokals sowie die Spielzeiten (Vereinsabend) des entspr. Vereines (Erwachsene und Jugendliche) erforderlich. Verfügt eine der Personen über keine email-Adresse, ist das deutlich zu machen. Erfolgt die Angabe nicht, kann der Turnierleiter die Meldung als nicht vollständig zurückweisen.

10 Auslosungen und Spielpaarungen

  1. 10.1 Die Zusammensetzung aller Turniere ist auszulosen.
  2. 10.2 Die Auslosung ist so vorzunehmen, dass
    1. 10.2.1 – bei parallelen Gruppen Spieler bzw. Mannschaften eines Vereins gleichmäßig verteilt werden und die durchschnittliche Spielstärke dieser Gruppen soweit als möglich ausgeglichen ist,
    2. 10.2.2 – Spieler bzw. Mannschaften desselben Vereins nach Möglichkeit in den ersten Runden des Turniers aufeinandertreffen und
    3. 10.2.3 – Wünsche hinsichtlich gemeinsamer bzw. getrennter Ansetzung von Heimspielen weitgehend berücksichtigt werden können.
  3. 10.3 Die Spielpaarungen richten sich bei Rundenturnieren nach den »Paarungstabellen«. In allen übrigen Turnieren wird die Zusammensetzung der Spielpaarungen von Runde zu Runde neu ausgelost.
    1. 10.3.1 In den Einzelmeisterschaften führen die nach der Paarungstabelle zuerst genannten Spieler die weißen Steine.
    2. 10.3.2 In den Mannschaftsmeisterschaften führen die nach der Paarungstabelle zuerst genannten Mannschaften an den Brettern mit gerader Bezifferung die weißen Steine und haben Heimrecht.
    3. 10.3.3 Für Pokal-Meisterschaften gelten Sonderbestimmungen.

11 Spieltermine und Spielbeginn

  1. 11.1 Bremer Einzelmeisterschaft
    1. 11.1.1 Die Bremer Einzelmeisterschaft (BEM) wird jährlich in den Osterferien Ausgetragen.
  2. 11.2 Bremer Frauen-Einzelmeisterschaft
    1. 11.2.1 Die Bremer Frauen-Einzelmeisterschaft wird jährlich ausgetragen und vom zuständigen Referenten ausgeschrieben.
  3. 11.3 Bremer Mannschaftsmeisterschaft
    1. 11.3.1 Die Bremer Mannschaftsmeisterschaft beginnt im Oktober und soll nach Möglichkeit vor den folgenden Osterferien beendet sein.
    2. 11.3.2 Eine termingleiche Durchführung mit übergeordneten Klassen ist anzustreben.
    3. 11.3.3 Spielbeginn an Sonntagen ist 9.00 Uhr.
      1. 11.3.3.1 In begründeten Fällen kann der Spielbeginn für einzelne Wettkämpfe oder auch für sämtliche Heimspiele einer Mannschaft bis zu einer Stunde hinausgeschoben werden.
      2. 11.3.3.2 In Einzelfällen sind der Gegner und der eingesetzte Turnierleiter spätestens eine Woche vor dem angesetzten Spieltermin zu unterrichten.
      3. 11.3.3.3 Bei grundsätzlicher Änderung für die gesamte Spielserie ist ein entsprechender Antrag mit Abgabe der Rangliste an den zuständigen bzw. eingesetzten Turniereiter zu richten.
  4. 11.4 Für alle nicht genannten Turniere sind die Spieltermine und der jeweilige Spielbeginn mit der Ausschreibung bekannt zu geben.
  5. 11.5 Terminüberschneidungen sind nach Möglichkeit zu vermeiden.
    1. 11.5.1 Falls Turniere des Landesschachbundes Bremen mit Veranstaltungen auf höherer Ebene kollidieren, so kann der betroffene Spieler bzw. die betroffene Mannschaft bis zu drei Wochen vor dem angesetzten Termin eine Vorverlegung des untergeordneten Wettkampfes verlangen. Der neue Termin wird vom eingesetzten Turnierleiter festgesetzt.
    2. 11.5.2 Unter Veranstaltungen auf höherer Ebene sind neben übergeordneten Turnieren oder Wettkämpfen auch Sitzungen usw. von dem Landesschachbund Bremen übergeordneten Organisationen oder der Einsatz als Schiedsrichter zu verstehen.
    3. 11.5.3 Nach Möglichkeit sind derartige Verlegungen bereits bei der Spielplangestaltung zu berücksichtigen.
  6. 11.6 Bei gegenseitigem Einvernehmen können Partien oder Wettkämpfe vorverlegt werden. Der eingesetzte Turnierleiter ist vor dem neuen Termin zu unterrichten.
  7. 11.7 Das Nachspielen von Partien oder Wettkämpfen ist bei Vorliegen von kurzfristig eingetretenen zwingenden Gründen, die vom eingesetzten Turnierleiter zu genehmigen sind, möglich. Gegner und Turnierleiter sind rechtzeitig vor dem angesetzten Spieltermin zu verständigen.
    1. 11.7.1 Der für die Verlegung verantwortliche Spieler bzw. Verein muss an einem von zwei zumutbaren Terminen, die der Gegner zur Wahl stellt, auf eigene Kosten zum Gegner reisen. Der neue Termin ist dem eingesetzten Turnierleiter spätestens drei Tage nach dem angesetzten Spieltermin mitzuteilen. Falls keine anderweitige Einigung erzielt wird, ist das gegnerische Vereinsspiellokal Austragungsort der nachzuholenden Partie bzw. des nachzuholenden Wettkampfes.
    2. 11.7.2 Wird eine derartige Verlegung vom eingesetzten Turnierleiter veranlasst, so bestimmt dieser den Nachholtermin und den Spielort.
    3. 11.7.3 In Einzelturnieren müssen nachzuholende Partien vor der nächsten Runde beendet sein.
  8. 11.8 Partien oder Wettkämpfe der letzten Runde einer Veranstaltung können grundsätzlich nicht nachgeholt werden.

12 Mannschaftsaufstellungen

  1. 12.1 Die Mannschaften haben geschlossen anzutreten und spielen in
    1. 12.1.1 – der Bremer Mannschaftsmeisterschaft
      • in der Stadtliga an 8 Brettern,
      • in der A-Klasse an 8 Brettern
      • in der B-Klasse an 8 Brettern
      • in der C-Klasse an 6 Brettern
      • in der D-Klasse an 4 Brettern
      • in der E-Klasse an 4 Brettern
    2. 12.1.2 – der Bremer Frauen-Mannschaftsmeisterschaft an 4 Brettern,
    3. 12.1.3 – der Bremer Pokal-Mannschaftsmeisterschaft an 4 Brettern und
    4. 12.1.4 – der Bremer Blitz-Mannschaftsmeisterschaft an 4 Brettern.
  2. 12.2 Die Brettfolge darf gegenüber der Rangliste während der gesamten Spielserie nicht geändert werden.
  3. 12.3 Fehlen Spieler, so müssen Ersatzspieler unter Aufrücken der Mannschaft in der gemeldeten Reihenfolge hinten angeschlossen werden.
    1. 12.3.1 Jede Mannschaft kann bis zu 12 Ersatzspieler benennen. Ersatzspieler dürfen nach dreimaliger Mitwirkung in ranghöheren Mannschaften nicht mehr in einer untergeordneten Mannschaft eingesetzt werden. Ein Spieler hat mitgewirkt, sobald sein Name im Spielbericht vermerkt worden ist.
    2. 12.3.2 Stamm- und Ersatzspieler dürfen in einer nach Spielplan termingleichen Runde nur einmal eingesetzt werden. Doppelrunden der Bundesligen gelten als nach Spielplan termingleiche Runden.
  4. 12.4 Das Offenlassen einzelner Bretter ist unter Namensnennung der fehlenden Spieler zulässig. Ein Offenlassen ohne Namensnennung ist nur an den letzten Brettern möglich.
  5. 12.5 Die Mannschaftsaufstellungen sind vor Beginn des Wettkampfes von den Mannschaftsführern festzulegen. Nach erfolgter Nominierung ist eine Änderung nicht mehr möglich.
  6. 12.6 Bei fehlerhaften Mannschaftsaufstellungen werden die errungenen Brettpunkte aller zu tief eingesetzten Spieler aberkannt. Ein Spieler ist dann zu tief eingesetzt, wenn vor ihm ein Spieler mit einer höheren Ranglistennummer spielt.

13 Schiedsrichter

  1. 13.1 Für einzelne Mannschaftskämpfe können Schiedsrichter eingesetzt werden. Ist kein Schiedsrichter nominiert worden bzw. anwesend, so sind beide Mannschaftsführer gemeinsam Schiedsrichter.
  2. 13.2 Zur Wahrnehmung einzelner Schiedsrichteraufgaben können Hilfskräfte herangezogen werden.
  3. 13.3 Können sich beide Mannschaftsführer bei Ausübung von Schiedsrichteraufgaben nicht einigen, so senden beide einen gesonderten Bericht innerhalb von zwei Tagen (Poststempel) an den eingesetzten Turnierleiter.

14 Bedenkzeit und Spieldauer

  1. 14.1 Die Bedenkzeit beträgt im
    • Meisterturnier der Bremer Einzelmeisterschaft
    für 40 Züge zwei Stunden und darüber hinaus für je weitere 20 Züge eine Stunde. Unbeendete Partien werden nach einer Spieldauer von sechs Stunden abgebrochen.
  2. 14.2 Die Bedenkzeit beträgt in
    • der Bremer Frauen-Einzelmeisterschaft,
    • der Bremer Pokal-Einzelmeisterschaft,
    • der Bremer Mannschaftsmeisterschaft,
    • der Bremer Frauen-Mannschaftsmeisterschaft und
    • der Bremer Pokal-Mannschaftsmeisterschaft
    für 40 Züge zwei Stunden und darüber hinaus für je weitere 20 Züge eine Stunde und für die Beendigung der Partie 30 Minuten pro Spieler.
  3. 14.3 Die Bedenkzeit beträgt im – Offenen Kandidatenturnier – für 40 Züge zwei Stunden – und für die Beendigung der Partie 1 Stunde pro Spieler.
  4. 14.4 Wird von den vorstehenden Bestimmungen abgewichen, so ist in der betreffenden Turnierausschreibung ausdrücklich auf die geänderte Regelung hinzuweisen.
  5. 14.5 Die Bedenkzeit beträgt in sämtlichen Bremer Blitzmeisterschaften je Partie und Spieler fünf Minuten.
  6. 14.6 Die Bedenkzeit beträgt in der Bremer Schnellschach-Einzelmeisterschaft je Partie und Spieler mindestens 15 Minuten und höchstens eine Stunde.

15 Nichtantreten und Spielausfälle

  1. 15.1 Tritt ein Spieler zu einem Spieltermin innerhalb einer Stunde nach angesetztem Spielbeginn nicht an, so hat er die Partie verloren. Sind beide Spieler bis zu diesem Zeitpunkt nicht angetreten, so wird die Partie für beide als verloren gewertet.
  2. 15.2 Tritt eine Mannschaft zu einem Spieltermin innerhalb einer Stunde nach angesetztem Spielbeginn nicht an, so hat sie den Wettkampf mit dem höchsten Ergebnis verloren. Eine Mannschaft ist nicht angetreten, wenn innerhalb der genannten Frist weniger als die Hälfte der vorgesehenen Spieler den Wettkampf aufgenommen haben.
  3. 15.3 In Ausnahmefällen – »Höhere Gewalt« – kann der eingesetzte Turnierleiter einen neuen Termin ansetzen. Das Vorliegen »Höherer Gewalt« muss glaubhaft gemacht werden, wobei zu berücksichtigen ist, dass keine Pflicht besteht, öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen. Weiterhin muss alles Zumutbare getan werden, um Turnierleitung und Gegner zu verständigen.
  4. 15.4 Abgesehen von den Fällen nach Ziffer 15.3wird das Nichtantreten von Spielern (-:+) mit einer Geldbuße, zahlbar an die Verbandskasse des LSB, geahndet. Folgende Staffelung tritt in Kraft: Brett 1 = 20,– Euro, Brett 2 = 10,– Euro und ab Brett 3 bis 8 je 5,– Euro.
    1. 15.4.1 In Einzelmeisterschaften beträgt die Geldbuße 5,– Euro.
    2. 15.4.2 In Mannschaftsmeisterschaften beträgt die Geldbuße das Eineinhalbfache der Fahrtkosten nach den Sätzen des Fahrtkostenausgleichs, mindestens jedoch 50,– Euro.
    3. 15.4.3 Tritt ein Spieler einer Mannschaft in der Bremer Mannschaftsmeisterschaft dreimal nicht an, wird ihm die Spielberechtigung für das laufende Spieljahr entzogen.
  5. 15.5 Falls eine dritte Mannschaft durch eine kampflose Wertung nach den Ziffern 7.5 bzw. 15.2 benachteiligt wird, kann der eingesetzte Turnierleiter geeignete Maßnahmen treffen.

16 Ergebnismeldungen

  1. 16.1 In sämtlichen Bremer Einzelmeisterschaften ist jedes Ergebnis – auch das Entstehen einer abgebrochenen Partie – dem eingesetzten Turnierleiter zu melden.
  2. 16.2 Abgesehen von der Bremer Blitz-Mannschaftsmeisterschaft ist der gastgebende Verein in allen Mannschaftskämpfen verpflichtet, die Mannschafts- und Einzelergebnisse dem eingesetzten Turnierleiter schriftlich zu melden. Die schriftliche Ergebnismeldung muss innerhalb von zwei Tagen per Post (Poststempel), per Fax oder per e-mail abgesandt werden.
  3. 16.3 Der gastgebende Verein ist ebenfalls verpflichtet, am Spieltag die Mannschafts- und Einzelergebnisse bis 20.00 Uhr telefonisch, per Fax oder per e-mail dem eingesetzten Turnierleiter zu melden.
  4. 16.4 Bei nicht termingemäßer Ergebnismeldung kann der eingesetzte Turnierleiter in Einzelmeisterschaften eine Geldbuße in Höhe von 2,50 Euro, in Mannschaftsmeisterschaften eine Geldbuße in Höhe von 5,– Euro verhängen.

17 Punktwertung und Punktgleichheit

  1. 17.1 In Einzelmeisterschaften entscheidet die Zahl der errungenen Punkte – 1 Punkt für Sieg, 1/2 Punkt für Remis, 0 Punkte für Niederlage – über die Platzierung.
    1. 17.1.1 Tritt bei Beendigung einer Einzelmeisterschaft Punktgleichheit auf, so wird auf dem über die Vergabe des Titels »Meister des Landesschachbundes Bremen« sowie auf dem über die Teilnahme an übergeordneten Meisterschaften entscheidenden Platz Turnieren nach Schweizer System in der Reihenfolge Buchholz, Sonneborn-Berger, Anzahl der Gewinnpartien und Los gewertet.
    2. 17.1.2 Auf den übrigen Plätzen wird bei Punktgleichheit in
      1. 17.1.2.1 – Rundenturnieren in der Reihenfolge Sonneborn-Berger, Ergebnis untereinander, Anzahl der Gewinnpartien und Los gewertet,
      2. 17.1.2.2 – Turnieren nach Schweizer System in der Reihenfolge Buchholz, Anzahl der Gewinnpartien, verfeinertes Buchholz und Los gewertet.
  2. 17.2 In Mannschaftsmeisterschaften entscheidet die Zahl der errungenen Mannschaftspunkte über die Platzierung.
    Es gilt folgende Wertung:
    • Mehr als die Hälfte der möglich Brettpunkte
      = 2 Mannschaftspunkte,
    • die Hälfte der möglichen Brettpunkte
      = 1 Mannschaftspunkt,
    • weniger als die Hälfte der möglichen Brettpunkte
      = 0 Mannschaftspunkte.
    1. 17.2.1 Bei Gleichheit der Mannschaftspunkte im Endstand entscheidet die Zahl der errungenen Brettpunkte. Besteht auch hier Gleichstand, so entscheidet die Berliner Wertung sämtlicher Wettkämpfe.

18 Rücktritt vom Turnier

  1. 18.1 Tritt ein Spieler von einem laufenden Turnier zurück oder wird eine Mannschaft aus einem laufenden Turnier zurückgezogen, so entscheidet der eingesetzte Turnierleiter, ob der Grund als zwingend anerkannt wird.
  2. 18.2 Wird der Grund als zwingend anerkannt, so wird
    1. 18.2.1 – ein Einzelspieler aus der Turniertabelle gestrichen, wenn er noch nicht die Hälfte der zu spielenden Partien beendet hat. Hat er die Hälfte der zu spielenden Partien beendet, so wird er in der Turniertabelle weitergeführt. Die nicht beendeten Partien werden für ihn als verloren gewertet.
    2. 18.2.2 – eine Mannschaft aus der Turniertabelle gestrichen. Sie gilt in der Bremer Mannschaftsmeisterschaft als erster Absteiger.
  3. 18.3 Wird der Grund nicht als zwingend anerkannt, so wird
    1. 18.3.1 – ein Einzelspieler in der Turniertabelle weitergeführt, jedoch werden sämtliche Partien – auch die bereits beendeten – für ihn als verloren gewertet.
    2. 18.3.2 – eine Mannschaft aus der Turniertabelle gestrichen. Sie gilt in der Bremer Mannschaftsmeisterschaft als erster Absteiger.
  4. 18.4 In Fällen nach Ziffer 18.3 hat der eingesetzte Turnierleiter eine Strafe zu verhängen.
  5. 18.5 Dreimaliges Nichtantreten hat unabhängig vom jeweiligen Grund die Streichung aus der Turniertabelle sowie Abstieg zur Folge.

19 Siegerehrung

Form und Art der Siegerehrung regelt der Vorstand des Landesschachbundes Bremen.

20 Kostenverteilung

  1. 20.1 Für die Teilnahme an den Turnieren des Landesschachbundes Bremen wird ein Nenngeld erhoben. Die Höhe des Nenngeldes wird für die jeweiligen Turniere vom Vorstand des Landesschachbundes Bremen festgelegt.
  2. 20.2 Die Fahrtkosten zu den Wettkämpfen der Bremer Mannschaftsmeisterschaft werden von den Vereinen gleichmäßig getragen.
    1. 20.2.1. Zu diesem Zweck wird in jeder Klasse ein Fahrtkostenausgleich durchgeführt, der sich an den durchschnittlichen Fahrtkosten orientiert.
    2. 20.2.2 Je Kilometer einfache Entfernung werden für eine Mannschaft DM 0,50 [EUR 0,26] verrechnet. Die Entfernungen werden anhand der Fahrtstrecken der öffentlichen Verkehrsmittel festgelegt.

21 Strafen

  1. 21.1 Bei Verstößen gegen die Turnierordnung und bei unsportlichem Verhalten kann der zuständige bzw. eingesetzte Turnierleiter Strafen verhängen.
  2. 21.2 Die Strafen für Nichtantreten und Säumnis von Ergebnismeldungen sind unter den Ziffern 15.4 und 16.4 geregelt.
  3. 21.3 Weitere Strafen sind
    1. 21.3.1 – Erheben eines Reuegeldes,
    2. 21.3.2 – 1. und 2. Verwarnung,
    3. 21.3.3 – Partieverlust,
    4. 21.3.4 – Geldbuße und
    5. 21.3.5 – Spielsperre.
  4. 21.4 Die Teilnahme an künftigen Veranstaltungen kann von der Hinterlegung eines Reuegeldes bis zu einer Höhe von 25,– Euro bei Einzelmeisterschaften bzw. 50,– Euro bei Mannschaftsmeisterschaften abhängig gemacht werden.
    1. 21.4.1 Hinterlegte Reuegelder werden nach korrektem Verhalten bei der nächsten Teilnahme an einer Veranstaltung, für die das Reuegeld erhoben worden ist, nach Beendigung dieser Veranstaltung erstattet.
    2. 21.4.2 Bei erneuten Verstößen gegen die Turnierordnung bzw. bei unsportlichem Verhalten verfallen hinterlegte Reuegelder der Kasse des Landesschachbundes Bremen.
  5. 21.5 Nicht entrichtete Geldbußen werden vier Wochen nach Eintritt der Rechtskräftigkeit in eine Spielsperre umgewandelt. Die Umwandlung bedarf keiner besonderen Mitteilung.
  6. 21.6 Spielsperren können mit zeitlicher Begrenzung für bestimmte Turniere bzw. für sämtliche Veranstaltungen des Landesschachbundes Bremen verhängt werden. Entsprechend der Gültigkeitsdauer einer Spielsperre dürfen gesperrte Spieler bzw. Mannschaften nicht zu Veranstaltungen auf höherer Ebene gemeldet werden.
  7. 21.7 Sämtliche Strafen unterliegen dem Grunde und der Höhe nach dem Rechtsmittelverfahren nach Ziffer 22.

22 Rechtsmittel gegen Turnierentscheidungen

  1. 22.1 Gegen Entscheidungen des jeweils zuständigen bzw. eingesetzten Turnierleiters kann Einspruch eingelegt werden. Nach Beendigung eines Turniers sind Einsprüche nur noch gegen die Feststellung der Beendigung zulässig.
  2. 22.2 Jugendliche nach den Altersgrenzen für die Teilnahme an Jugendmeisterschaften können Einsprüche nur mit Zustimmung ihres Vereins vorlegen.
  3. 22.3 Ein Einspruch ist innerhalb von sieben Tagen (Poststempel) nach Zugang der Turnierleiterentscheidung schriftlich beim zuständigen bzw. eingesetzten Turnierleiter einzulegen, der entweder Abhilfe schafft oder den Einspruch an den Vorsitzenden des Spielausschusses weitergibt.
    1. 22.3.1 Der Einspruch ist schriftlich zu begründen und soll einen bestimmten Antrag enthalten.
    2. 22.3.2 Der Spielausschuss gibt dem Betroffenen eine schriftliche Einspruchsentscheidung mit Begründung.
    3. 22.3.3 Die Entscheidung des Spielausschusses ist unanfechtbar.
  4. 22.4. Bei Einlegen eines Einspruchs ist nachweislich innerhalb der Einspruchsfrist ein Kostensatz auf das Konto des Landesschachbundes Bremen einzuzahlen.
    1. 22.4.1 Dieser Kostensatz beträgt bei Einzelmeisterschaften 25,– Euro und bei Mannschaftsmeisterschaften 50,– Euro.
    2. 22.4.2 Der entrichtete Kostensatz wird erstattet, wenn dem teilweise stattgegeben wird.
    3. 22.4.3 Bei Abweisung des Einspruchs verfällt der entrichtete Kostensatz der Kasse des Landesschachbundes Bremen.
  5. 22.5 Einsprüche können innerhalb von vierzehn Tagen nach Einlegung zurückgezogen werden. Der Kostensatz wird in diesen Fällen erstattet.

23 Zusätzliche Bestimmungen

Bei allen Turnieren des Landesschachbundes Bremen darf im Turnierraum nicht geraucht werden, es sei denn, alle Spieler und Schiedsrichter bzw. Turnierleiter verzichten auf ein Rauchverbot. Im Turnierraum dürfen Handys oder andere störende Geräte weder benutzt werden noch eingeschaltet sein.

24 Bremer Einzelmeisterschaft (BEM)

  1. 24.1 Meisterturnier (MT)
    1. 24.1.1 Spielberechtigt sind alle Mitglieder des Landesschachbundes Bremen e.V..
    2. 24.1.2 Der Turnierleiter kann Spieler aus anderen Landesverbänden oder Förderationen der FIDE zulassen.
    3. 24.1.3 Der bestplatzierte Teilnehmer ist berechtigt, an der nächsten Deutschen Einzelmeisterschaft teilzunehmen.
  2. 24.2 Offenes Kandidatenturnier (OKT)
    1. 24.2.1 Das OKT wird jährlich als offenes Turnier mit unbegrenzter Teilnehmerzahl ausgetragen.

25 Bremer Frauen-Einzelmeisterschaft (BFEM)

  1. 25.1 Die BFEM wird jährlich mit unbegrenzter Teilnehmerzahl ausgetragen.
  2. 25.2 Die Form der Durchführung wird mit der Ausschreibung bekannt gegeben.
  3. 25.3 Die Siegerin der BFEM erhält den Titel »Frauenmeisterin des Landesschachbundes Bremen (Jahr)« und ermittelt in einem Stichkampf gemäß 17.1.1 mit der vorhergehenden bzw. nächstjährigen Frauenmeisterin die Teilnehmerin an der folgenden Deutschen Frauen-Einzelmeisterschaft.

26 Bremer Pokal-Einzelmeisterschaft (BPEM)

  1. 26.1 Dähne-Pokal. Die DPEM wird jährlich mit unbegrenzter Teilnehmerzahl ausgetragen.
    1. 26.1.1 Vereinslose Spieler können teilnehmen
    2. 26.1.2 Spieler, die einem Verein eines anderen Landesverbandes angehören, sind nicht teilnahmeberechtigt.
  2. 26.2 Das Turnier wird nach dem K.O.-System ausgetragen.
    1. 26.2.1 Die Paarungen werden frei ausgelost. Vereinszugehörigkeit bzw. Farbverteilung in vorhergehenden Runden werden nicht berücksichtigt.
    2. 26.2.2 Ein Spieler soll im Verlauf des Wettbewerbs höchstens einmal ein Freilos erhalten.
  3. 26.3 Bei unentschiedenem Ausgang einer Partie wird eine Wiederholungspartie mit vertauschten Farben gespielt.
    1. 26.3.1 Endet auch die Wiederholungspartie mit einem Remis, so werden unmittelbar nach Beendigung der Wiederholungspartie zwei Schnellpartien mit 10 Minuten Bedenkzeit je Partie und Spieler nach Blitzregeln gespielt, wobei die Farbverteilung vor der ersten Schnellpartie neu ausgelost und für die zweite Schnellpartie getauscht wird.
    2. 26.3.2 Enden beide Schnellpartien mit einem Ergebnis von 1:1, so werden diese bis zur nächsten Gewinnpartie fortgesetzt. Die Farbverteilung wird vor der dritten Schnellpartie neu ausgelost und wechselt anschließend bis zur Entscheidung.
  4. 26.4 Der Sieger der BPEM erhält den Titel »Bremer Pokalmeister (Jahr).« und ist für die folgende Deutsche Pokal-Einzelmeisterschaft spielberechtigt, wobei Ziffer 7.1.2 zu beachten ist.

27 Bremer Blitz-Einzelmeisterschaft (BBEM)

  1. 27.1 Die BBEM wird jährlich mit unbegrenzter Teilnehmerzahl ausgetragen.
  2. 27.2 Die Form der Austragung wird mit der Ausschreibung bzw. in Abhängigkeit von der Teilnehmerzahl nach Meldeschluss bekannt gegeben.
  3. 27.3 Der Sieger der BBEM erhält den Titel »Bremer Blitzmeister (Jahr)«.
  4. 27.4 Die drei erstplazierten Spieler sind für die folgende Norddeutsche Blitz-Einzelmeisterschaft spielberechtigt.

28 Bremer Frauen-Blitz-Einzelmeisterschaft (BFBEM)

  1. 28.1 Die BFBEM wird jährlich mit unbegrenzter Teilnehmerzahl ausgetragen
  2. 28.2 Die Form der Austragung wird mit der Ausschreibung bzw. in Abhängigkeit von der Teilnehmerinnenzahl nach Meldeschluss bekannt gegeben.
  3. 28.3 Die Siegerin der BFBEM erhält den Titel »Bremer Blitzmeisterin (Jahr).« und ist für die folgende Deutsche Frauen-Blitz-Einzelmeisterschaft spielberechtigt.

29 Bremer Senioren-Einzelmeisterschaft (BSEM)

  1. 29.1 Die BSEM wird jährlich mit unbegrenzter Teilnehmerzahl ausgetragen
  2. 29.2 Die Form der Austragung wird mit der Ausschreibung bzw. in Abhängigkeit von der Teilnehmerzahl nach Meldeschluss bekannt gegeben.
  3. 29.3 Der Sieger der BSEM erhält den Titel »Bremer Seniorenmeister (Jahr).«.

30 Bremer Schnellschach-Einzelmeisterschaft (BSEM)

  1. 30.1 Die BSEM wird jährlich mit unbegrenzter Teilnehmerzahl ausgetragen.
  2. 30.2 Die Form der Austragung wird mit der Ausschreibung bzw. in Abhängigkeit von der Teilnehmerzahl nach Meldeschluss bekannt gegeben.
  3. 30.3 Der Sieger der BSEM erhält den Titel »Bremer Schnellschachmeister (Jahr).« und ist für die folgende Deutsche Schnellschach-Einzelmeisterschaft spielberechtigt.

31 Bremer Mannschaftsmeisterschaft (BMM)

  1. 31.1 Klasseneinteilung
    1. 31.1.1 Die höchste Spielklasse der BMM ist die Stadtliga. Die übrigen Klassen werden in der Reihenfolge des Alphabets gegliedert.
    2. 31.1.2 In den einzelnen Klassen tragen je zehn Mannschaften eine einfache Spielrunde aus.
    3. 31.1.3 In der niedrigsten Spielklasse hängt die Zahl der teilnehmenden Mannschaften von den Meldungen ab. Ggf. können parallele Staffeln gebildet werden. Bei entsprechendem Meldeergebnis kann eine zusätzliche Klasse zusammengestellt werden bzw. eine Klasse wegfallen.
  2. 31.2 Auf- und Abstieg
  3. 31.2 .1 Die erstplazierte Mannschaft der Stadtliga steigt in die Verbandsliga Nord der Spielgemeinschaft Niedersachsen/Bremen auf.
    1. 31.2.2 Aus den übrigen Klassen steigen jeweils die zwei erstplazierten Mannschaften in die nächsthöhere Klasse auf.
    2. 31.2.3 Nimmt eine Mannschaft das Aufstiegsrecht nicht wahr, so rückt die nächstplatzierte Mannschaft nach.
    3. 31.2.4 Aus jeder Klasse steigen so viele Mannschaften ab, dass nach Einordnung der Absteiger aus den höheren Klassen sowie der Aufsteiger aus den unteren Klassen zehn Mannschaften je Klasse verbleiben. Die letztplatzierte Mannschaft jeder Klasse steigt grundsätzlich ab. Diese Abstiegsregelung gilt auch für die niedrigste Klasse, wenn eine zusätzliche Spielklasse gebildet wird.
    4. 31.2.5 Wird eine Mannschaft, die bisher an der BMM teilgenommen hat, nicht mehr gemeldet, so vermindert sich in der betreffenden Klasse zunächst die Zahl der Absteiger, sofern keine Mannschaft nach Ziffer 31.3 aufzunehmen ist. Diese Regelung gilt nicht für die letztplatzierte Mannschaft einer Klasse. In diesen Fällen wird die betroffene Klasse durch zusätzliche Aufsteiger vervollständigt.
  4. 31.3 Erste Mannschaften neugegründeter Vereine oder solcher Vereine, die bisher nicht an der BMM teilgenommen haben, können für die zweitniedrigste Spielklasse zugelassen werden. Diese Klasse spielt nur dann mit einer erhöhten Zahl von Mannschaften, wenn die Mannschaft des neueingegliederten Vereins nicht den Platz einer nicht mehr gemeldeten Mannschaft einnehmen kann. Eine erhöhte Zahl von teilnehmenden Mannschaften wird in der betreffende Spielserie durch zusätzlichen Abstieg ausgeglichen.
  5. 31.4 Alle übrigen neugemeldeten Mannschaften werden in die niedrigste Spielklasse eingeordnet.
  6. 31.5 Die erstplazierte Mannschaft der Stadtliga erhält den Titel »Bremer Mannschaftsmeister (Jahr).« .
  7. 31.6 Spielgemeinschaften der Turnierordnung
    Der Vorstand des Landesschachbundes Bremen wird ermächtigt, Spielgemeinschaften in der untersten Bremer Klasse zuzulassen.

32 Bremer Frauen-Mannschaftsmeisterschaft (BFMM)

  1. 32.1 Die Frauen-Mannschaftsmeisterschaft wird im Rahmen der Spielgemeinschaft Niedersachsen/Bremen ausgetragen.
  2. 32.2 Die Form der Austragung wird mit der Ausschreibung bekannt gegeben.
  3. 32.3 Für die Dauer der Austragung im Rahmen der Spielgemeinschaft Niedersachsen/Bremen sind die diesbezüglichen Bestimmungen der Turnierordnung des Landesschachbundes Bremen außer Kraft gesetzt.

33 Bremer Pokal-Mannschaftsmeisterschaft (BPMM)

  1. 33.1 Die Pokal-Mannschaftsmeisterschaft wird im Rahmen der Spielgemeinschaft Niedersachsen/Bremen unter der Bezeichnung »Vereinspokal« ausgetragen.
  2. 33.2 Es gelten die gemeinsamen Austragungsbedingungen der Spielgemeinschaft Niedersachsen/Bremen.
  3. 33.3 Für die Dauer der Austragung im Rahmen der Spielgemeinschaft Niedersachsen/Bremen sind die diesbezüglichen Bestimmungen der Turnierordnung des Landesschachbundes Bremen außer Kraft gesetzt.

34 Bremer Blitz-Mannschaftsmeisterschaft (BBMM)

  1. 34.1 Die BBMM wird jährlich mit unbegrenzter Teilnehmerzahl ausgetragen. Jeder Verein kann beliebig viele Mannschaften melden.
  2. 34.2 Die Form der Austragung wird mit der Ausschreibung bzw. in Abhängigkeit von der Teilnehmerzahl nach Meldeschluss bekannt gegeben.
  3. 34.3 Der Sieger der BBMM erhält den Titel »Bremer Blitz-Mannschaftsmeister (Jahr)«.
  4. 34.4 Die zwei erstplazierten Vereine sind für die folgende Norddeutsche Blitz-Mannschaftsmeisterschaft spielberechtigt.

35 Sonderveranstaltungen

  1. 35.1 Wird der Landesschachbund Bremen gebeten, Spieler zu Einladungsturnieren abzustellen, so wird die Nominierung durch den zuständigen Turnierleiter vorgenommen, sofern die Spieler nicht persönlich eingeladen werden.
  2. 35.2 Desgleichen werden Auswahlmannschaften des Landesschachbundes Bremen vom zuständigen Turnierleiter aufgestellt.

36 Veranstaltungen auf Höherer Ebene

  1. 36.1 Teilnehmer an übergeordneten Meisterschaften werden vom zuständigen Turnierleiter gemeldet, sofern diese Meisterschaften nicht offen ausgeschrieben sind.
  2. 36.2 Wenn Spieler oder Vereine des Landesschachbundes Bremen sich erneut für eine übergeordnete Meisterschaft qualifizieren, für die sie bereits vorberechtigt sind, so sind die nächstplatzierten Spieler oder Vereine zusätzlich für die betreffende übergeordnete Meisterschaft spielberechtigt.