BSJ - Neue Formen der Jugendförderung

(gm). Zumindest der B-Kader der Bremer Schachjugend erlebte jetzt eine Schachfreizeit in besonderer Form. Erstmalig belegten Bremer Nachwuchsspieler zusammen mit einem Juniorenkader, hier der des SK Bremen-West, für Trainingszwecke gemeinsam ein Schullandheim.

Im Schullandheim Ristedt waren die Schachjunioren unter sich, wobei die Gesamtkosten für Aufenthalt und Verpflegung für beide Träger äußerst günstig waren. Unter der gewohnt fachmännischen Leitung von Claus-Dieter Meyer (Werder) lernte die BSJ-Trainingsgruppe, die sich aus den Spielern F. Fehsenfeld, L. Ugorets, A. Paeschke, M. Müller, F. Krügel, H. Günther, A. Wenke und C. Winkelmann zusammensetzte. Darüber hinaus gab es drei »Dreierkleingruppen« des SK Bremen-West. Joachim Kropp (freitags) und Peter Schwenteck (sonnabends) betreuten C. Schröder, O. Janecke und D. Müller, Andreas Döring die Spieler M. Ahmadi, C. Küker und D. Jantzen und Alpay Bendfeldt die Spieler S. Friedrich, N. Shalaj und M. Anberge.

In der Küche (Herd, Spüle, Essensausgabe, Tischdekoration) agierte Ex-Oberpfadfinder und Gesamtorganisator Gerold Menze. Zu den Mahlzeiten trafen sich dann alle Spieler und Trainer im großen Speiseraum, wo auch ein spätabendliches Blitzturnier stattfand. Dieses stand dann ganz im Zeichen der Kaderspieler, die sich mit den ersten drei Plätzen knapp vor den Spielern des SK Bremen-West behaupten konnten:

Pl. Name G. Verein Pkt. Bh I
1. Fehsenfeld, F. SF Achim 5,0 26,5
2. Ugorets, L. TuS Syke 5,0 26,5
3. Paeschke, A. SF Achim 5,0 25,5
4. Schröder, C. SK HB-West 4,5 27,0
5. Müller, M. SK HB-West 4,5 26,5
6. Ahmadi, M. SK HB-West 4,0 26,5
7. Janecke, O. SK HB-West 4,0 25,5
8. Krügel, F. SF Achim 4,0 23,5
9. Günther, H. SK HB-Nord 4,0 22,5
10. Müller, D. SK HB-West 3,5 25,0
11. Wenke, A. w Delmenhorst 3,5 21,5
12. Küker, C. SK HB-West 3,0 21,5
13. Winkelmann, C. w SK HB-West 3,0 20,5
14. Jantzen, D. SK HB-West 2,0 22,5
15. Friedrich, S. SK HB-West 2,0 19,5
16. Shalaj, N. SK HB-West 0,0 20,5
17. Anberge, M SK HB-West Aufgabe

Alles in allem eine harmonische Trainingszeit, die man so oder in ähnlicher Form wiederholen könnte. Zum Beispiel mit freiwilligen Erwachsenen, die gut mit Kindern und Schachfiguren umgehen können, aus verschiedenen Vereinen, mit ausgesuchten Kindern und Jugendlichen unterhalb der Kaderebene. Das Training könnte dann z.B. an einem Wochenende wieder zusammen mit den Kaderspielern stattfinden. Interessierte, die erwägen sich an einer solchen Aktion zu beteiligen, können sich an den 2. Vorsitzenden der Bremer Schachjugend, Gerold Menze, wenden.