Leserbrief: Warum keine Spielgemeinschaften?

zum Kommentar »Wo ist das Problem?« (Rochade 12/99, S.5)

Bereits vor einigen Jahren habe ich den Vorschlag zu Spielgemeinschaften, besonders im Jugendbereich, vorgelegt, um überhaupt jahrgangsmäßige Jugendmannschaften zusammen zu bekommen. In anderen Sportarten, wie Handball, Fußball usw., wird es uns seit langem vorgemacht.

Auch bei kleinen Gruppen von Sportvereinen und kleinen Schachvereinen ist die Spielgemeinschaft meines Erachtens überlebenswichtig und daher eine Form der Zukunft.

Gerade in Flächenländern wie Niedersachsen wäre es dadurch möglich kleine Schachgruppen zu intenvensieren und nicht zu behindern. Die hohen Geldforderungen in Niedersachsen für die Gründung eines neuen Vereins halte ich dagegen für wirklichkeitsfremd und nicht förderlich.

Sollen die Schachfreunde gezwungen werden in große bzw. weit entfernte Vereine einzutreten, dann ist es warscheinlich in einigen Jahren so, daß die 7. gegen die 8. Mannschaft von einigen Großvereinen gegeneinander spielt, während viele andere Schachspieler nicht mehr dabei sind und als Mitglieder verloren gehen.

Es wird von Herrn E. Bedau stets von neuen Ideen zur Förderung des Schachspiels gesprochen, hier ist eine!

Ludwig Jantzen