Aus den Bremer Ligen

Schach-Matt durch Zeitüberschreitung

(ug). Eine interessante Partie mit umfangreicher Analyse schickte der Redaktion Ralf Mulde zu. Die Partie entstammt der 2. Runde der Bremer Stadtliga, wo der hohe Favorit Bremer SG 4 zu einem knappen 4,5:3,5 Sieg über Aufsteiger Findorffer SF 2 kam.

weiss Stieglitz,Dirk (2055) -
schwarz Mulde,Ralf (1842)
[D82] Grünf.,Lf4
Stadtliga Bremen, Findorff 2 - Bremer SG 4, Brett 1, 12.11.2000
[Analyse: Mulde]

Es war die 2. Runde der Stadtliga Bremen. Die BSG-4 war hoher Favorit gegen uns von Findorff-2, da wir gerade erst überraschend aufgestiegen waren. Dirk Stieglitz ist ein alter Bekannter aus Findorffer Tagen und wir spielten am 1. Brett. 1.d4 Sf6 2.c4 g6 3.Sc3 d5 4.Lf4 c5 5.e3 Lg7 6.dxc5 Da5 7.cxd5 Se4 8.Tc1 Sxc3 9.Dd2 Dxa2 [9...0-0? 10.bxc3 Dxc5 11.e4 e6? 12.dxe6 Lxe6 13.Ld6+- Stieglitz,D.-Mulde,R., Bremer Einzelmeisterschaft 8.4.1998, 1/2:1/2 (29).] 10.bxc3 Da5 Dirk Stieglitz spielte das alles mit beeindruckender Geschwindigkeit, während ich große Mühe hatte, mich überhaupt an die Grundzüge dieser Variante zu erinnern. Obwohl ich glaube, dass dem Abspiel mit Lf4 die Zukunft gehört, wird es heute eben doch recht selten gespielt. Entsprechend fragmentarisch waren meine Kenntnisse über das System. 11.Lc4 [11.Sf3 Dxc5 12.e4 0-0 13.Le2 Sd7 14.0-0 Da5 15.Sd4 Sc5 16.Ta1 Dd8 17.De3 e5 18.dxe6 Sxe6 19.Sxe6 Lxe6 20.Txa7 Txa7 21.Dxa7 Dc8 22.c4 Dc6 23.Le3 1/2-1/2 Peters,A-Roesch,A/BL2-O 1995/BL2.] 11...Dxc5?!N Der Zug wirkt logisch, aber es zeigt sich bald, dass die Dame auf c5 nicht so gut steht. Das liegt zum Einen an dem Manöver e3-e4 nebst Lf4-e3, zum Anderen daran, dass Schwarz irgendwann den Bd5 mit e7-e6 befragen möchte, dann aber wegen des Tc1 nicht gut d5 tauschen kann, ohne vorher die Dame weggezogen zu haben. Dirk Stieglitz fühlte sich in dem ganzen Abspiel viel mehr zu Hause und wies gleich auf die öfter gespielte Fortsetzung 11....Sd7 hin, z.B.:[11...Sd7 12.Sf3 Dxc5 (12...Sxc5 13.Le5 Lxe5 14.Sxe5 f6 15.Sf3 0-0 16.Sd4 Se4 17.Db2 Sd6 18.La2 Ld7 19.0-0 Tac8 20.e4 Dc5 21.Tfe1 b5 22.h4 a5 23.De2+= Agzamow-Gulko, Frunze 1985) 13.Dd3 (13.La2 0-0 14.0-0 Sf6 15.Le5 b5 16.c4 bxc4 17.Lxc4 Db6 18.Tb1 Dd8 19.Dd4 a5 20.Tfc1 a4 21.Da1 Lf5 22.Tb5 Ld7 23.Tb7 Lc8 24.Tb4 Ld7 25.La2 Tc8 26.Txc8 Dxc8 27.h3 Se8 28.Lxg7 Sxg7 29.e4 Td8 30.Se5 Le8 31.Tc4 Da6 32.Dc3 Sh5 33.Tc7 Df6 34.g3 Dd6 35.Sg4 f6 36.e5 fxe5 37.Sxe5 Sf6 38.Txe7 Dxe7 39.d6+ Kf8 40.dxe7+ Kxe7 1-0 Kiss,P-Ruck,R/HUN-chT2 1993/TD 93\10) 13...0-0 14.0-0 a6 15.e4 b5 16.La2 Da3 17.Lb1 Lb7 18.Tfd1 Tfc8 19.e5 Sb6 20.e6 Txc3 21.exf7+ Kh8 22.Txc3 Dxc3 23.De4 Sxd5 24.Le5 Dc6 25.Sd4 Dc8 26.Se6 Sf6 27.Sxg7 Kxg7 28.Lxf6+ Kxf6 29.f8D+ Dxf8 30.Dxb7 Dc8 31.De4 De8 32.La2 e5 33.Td6+ Kg7 1-0 Rodewis,T-Weischede,T/BL2-W 1992/BL2] 12.La2 0-0 13.Se2 Ein Stellungstyp, wie man ihn oft im Grünfeld antrifft: Weiß hat klare Vorteile im zentralen Bereich und wird über Kurz oder Lang seinen d-Bauern vorstoßen können. Schwarz hingegen kann auf seinen freien a-Bauern hinweisen und verfügt über Riposten mit -b7-b5 oder auch -f7-f5, womit das Thema des Zentrums-Angriffs logisch fortgesetzt werden würde. Ich glaube, dass Weiß nicht zuletzt wegen seiner harmonischeren Figurenaufstellung in dieser komplizierten Position über die minimal besseren Aussichten verfügt. 13...Td8 Ich wollte Kapital aus der Dame auf d2 schlagen und zugleich den d-Bauern ein wenig hemmen. In Betracht kam auch:[13...b6?! 14.d6 Lb7 15.dxe7 Te8 16.Ld6 Dc8 17.e4 Sd7 (17...Sc6?? 18.Df4+-) 18.Df4 Sf6 19.f3± ist besser für Weiß;13...f5?? 14.d6+ e6 15.d7 Sxd7 16.Ld6+-;13...e6? 14.dxe6 Lxe6 15.Lxe6 fxe6 16.Ld6+-;13...b5!? 14.c4 b4 Ich dachte, dass Schwarz jetzt schlechter stünde, weil der Bb4 nirgendwo hin kann und Weiß den Damenflügel blockieren könne, bevor er im Zentrum mit großem Vorteil aktiv würde. Das ist aber nicht so, z.B.:

  1. 15.Sd4 e5! 16.Sb3 (16.dxe6 fxe6 17.Sb3 Dc6 18.0-0 e5 und Weiß hat kaum Besseres als die Zugwiederholung, weil sonst -a5 nebst -a4 wegen des La2 zu Verdruss führte. 19.Sa5 Dc5 20.Sb3 Dc6=) 16...De7 17.Lg3 a5=+ Das Manöver mit Se2-d4-b3 ist also nicht stellungsgemäß, deshalb:
  2. 15.e4!? 15...a5 16.Le3 Dc7 17.c5 Sd7 18.c6 Se5 19.f4 Sg4 20.Ld4 Lxd4 21.Sxd4+= Der Computer hält die Position für ausgeglichen, ich selbst würde die Stellung lieber mit Weiß spielen; 13...Sd7!? 14.0-0 Se5 15.e4 (15.c4 a5 16.Sd4 b6 17.Sb5 Lf5=+) 15...Sc4 16.Dd3 b5 17.Ta1 Sb2 18.Dd2 Sc4 19.Dd3 Sb2= Man kann also sagen, dass Schwarz - trotz 11.-Dc5: - statt mit 13.Td8 auf zweierlei Weise zum Ausgleich hätte kommen können, wobei 13.-b5 als prinzipielle Fortsetzung wohl die meiste Beachtung verdiente.]

14.e4 Sc6 15.0-0 Se5 [15...b5 16.c4 b4 17.Tfd1+=] 16.c4 f5?!+= Eigentlich ist auch das ein thematischer Zug. Weiß hat sich seinen bequemen Sessel im Zentrum der Wohnung aufgestellt und Schwarz sägt folgerichtig sofort von hinten an den Stuhlbeinen, um freie Sicht auf den Fernseher zu behalten. Natürlich war mir klar, dass der La2 von nun an ein Problem für mich sein würde, aber in dergleichen Stellungen ist Aktivität angesagt! Die zuerst vom Computer vorgeschlagene Fortsetzung 16.-a5 ist auch schon zu langsam, z.B.: [16...a5? 17.Le3 Dd6 18.c5 Df6 19.Lg5 Da6 20.Lxe7 Td7+- Schwarz muss also energisch spielen, um das dynamische Gleichgewicht zu erhalten.] 17.Le3 Da3 18.f3?! Dirk Stieglitz sagte nach der Partie, dass er in ähnlichen Stellungen immer erst mal das Zentrum sichere, in diesem Falle also den Be4, um dann seine Pläne am Damenflügel weiter zu verfolgen. Auch hier aber war energisches Handeln nötig, nämlich mit 18.c5!, was ich in der Vorausberechnung auch befürchtet hatte. Weniger günstig und auch recht unlogisch ist es aber, die Zentrumsspannung mit 18.ef5: aufzulösen: [18.exf5 Lxf5 19.Sd4 Sg4+= Aber: 18.c5! Die sich nun anbietenden Möglichkeiten sind für Schwarz nicht verlockend:

  1. 18...Sd3 19.d6+ e6 (19...Kf8 20.Lh6+-) 20.Tb1 fxe4 21.Tb3 Da4 22.Sc3 Lxc3 23.Txc3 Dd7 24.f3 Tf8 25.Lh6 Tf5 26.Td1 Sxc5 27.Dd4 exf3 28.Txc5 f2+ 29.Kf1 Tf7 30.Lc1 b6 31.Lb2 La6+ 32.Lc4 Lxc4+ 33.Txc4 Tg7+-)
  2. 18...Dd3 19.d6+ Kh8 20.Dxd3 Sxd3 21.dxe7 Te8 22.Tcd1! (22.Lg5 Sxc1 23.Txc1 fxe4 24.Lf7 Lg4 25.Sf4 Tec8 26.h3 h6 27.Sxg6+ Kh7 28.Le3 Ld7=) 22...fxe4 23.Sg3 Txe7 (23...Sb4?? 24.Lf7 Txe7 25.Td8++-) 24.f3 und wieder kann der Springer wegen Td8+ nicht ziehen, also: 24...Te5 25.Sxe4 Txe4 26.fxe4 a5 27.Txd3+-.]

18...Sd3 Nach diesem Zug hatte Weiß 40 und Schwarz 55 Minuten verbraucht. - Ungünstig gewesen wäre: [18...fxe4?! 19.Tc3 Da5 20.fxe4+=.] 19.Tc3?!= Das ist das Qualitätsopfer, das sich bereits mit 18.f3 ankündigte. Die Partie bleibt in jeder Phase spannend. Gut gewesen wäre aber auch: [19.Tb1!? Sb2 (19...Sc5 20.Sd4 Dd3 21.Dxd3 Sxd3 22.exf5 Lxf5 23.Sxf5 gxf5+- 24.Tfd1 und der Springer hat sich mal wieder verlaufen) 20.Ld4 Lxd4+ 21.Sxd4 Dxa2 22.Tfc1+= Der Computer glaubt hier an Ausgleich, aber Weiß hat die deutlich aktivere Position und wird mit seinen Mittelbauern rasch gefährlich werden können.] 19...Lxc3 20.Sxc3 Weiß droht jetzt, mit Lh6 oder Ld4 richtig eklig zu werden, ganz abgesehen von der unangenehmen Lage, in der sich der Sd3 befindet. Aber noch hatte ich genug Ressourcen: 20...f4! Ungünstiger wäre: [20...Sb4?! 21.Lc5 Da5 (21...a5 22.Tb1±) 22.Lxe7 Te8 23.Lxb4 (23.d6 Sxa2 24.Dd5+ Dxd5 25.Sxd5 Le6 26.Sc7 Kf7-+) 23...Dxb4 24.Tb1 Dd6 25.Dd4 b6+= und Schwarz hat es schwer, ins Spiel zu kommen; 20...Se5 21.c5+= und schließlich natürlich nicht: 20...Sc5?? 21.Sb1+-.] 21.Ld4 e5

Weiß am Zug
  ABCDEFGH
t . l t . . k .
b b . . . . . b
. . . . . . b .
. . . B b . . .
. . B L B b . .
d . S s . B . .
L . . D . . B B
. . . . . T K .

Eine hochinteressante Position ist entstanden. Weiß ist natürlich bemüht, seinen schwarzfeldrigen »Mattläufer« zu behalten, während Schwarz auf das Gegenteil abzielt. Zwar hat Weiß eine Qualität weniger, aber die schwarzen Figuren stehen recht unsicher und die ständige Möglichkeit mit c5 und d6 sichert Weiß mindestens genug Äquivalent für sein investiertes Material. 22.Sb5 Db4 [22...De7? 23.d6 Dg5 24.Lc3 Lh3 (24...Sc5 25.Dd5+ Se6 26.Sc7 Df6 27.Sxa8+-) 25.Kh1 Dxg2+ 26.Dxg2 Lxg2+ 27.Kxg2 a5+-.] 23.Lc3?=+ In der Analyse sah Dirk Stieglitz sofort, dass er sich damit zu sehr an seinen Mattläufer klammerte. Trotz der Minusqualität ist jetzt übrigens fast jedes Endspiel günstig für Weiß und auch in einer anderen Abwicklung hat es Schwarz schwer, die flotten Bauern seines Gegners zu stoppen. Besser gewesen wäre deshalb: [23.Dxd3!? exd4 24.Dxd4 b6+=.] 23...Dc5+ 24.Kh1-+ [24.Ld4 exd4 25.Dxd3 a6 26.Dxd4 b6 27.Dxc5 bxc5=.] 24...a6 Nach diesem Zug hatte Weiß 48 Minuten und Schwarz 74 Minuten verbraucht. - Wie ich schon in der Vorausberechnung des 22. Zuges, Sb5-Db4, gesehen hatte, hat diesmal der weiße Springer kein einziges Feld und geht - ebenso wie sein Kollege auf d3 - verloren. 25.Sc7 Dxc7 26.Dxd3 Le6!?= Und jetzt ist Schwarz aus dem Gröbsten raus. Vor allem droht nun das allgegenwärtige d5-d6+ nicht mehr. 27.Tb1 Tac8?+= Eine Unaufmerksamkeit, die im höheren Sinne die bisher recht ordentlich geführte Partie kostet. Nach 27.-Lf7 ginge nämlich der Bb7 nicht verloren und Weiß müsste noch aufmerksam spielen, um einen kleinen Vorteil zu behaupten. Andernfalls könnte er in der dynamischen Position auch leicht ins Hintertreffen geraten. Eine gute Fortsetzung für Weiß wäre also: [27...Lf7!?+= 28.Dd2 Td7 29.c5 g5 30.Td1 a5 (30...Te8 31.Lb4 Tc8 32.d6 Dc6 33.Lxf7+ Txf7 34.La5 Dd7 35.Dd5+=) 31.Lb2 Dxc5 32.Lxe5 b5 33.Lf6 h6 34.h4 Lg6 35.e5 Te8+=.] 28.Dc2 [28.Dd2 Lf7 29.La5 De7 30.Lxd8 Txd8±.] 28...Lf7 29.Db2± Die Bauern e5 und b7 stehen jetzt en prise und einer von ihnen wird fallen. Natürlich gab ich lieber den auf b7 her. 29...Te8 30.Dxb7 Dxb7 Den Damentausch zu vermeiden ist noch schlechter: [30...Dc5 31.Dxa6 Tb8 32.Lb3±.] 31.Txb7 Tb8 32.Ta7 [32.Txb8 Txb8 33.Lxe5 Tb4 34.d6 (34.c5 Ta4 35.Lb3 Tb4 36.Lc2 Tc4+=) 34...Le6 35.d7 Lxd7 36.c5+ Kf8 37.c6 Le6 38.Ld6+ Ke8 39.Lxb4 Lxa2+= In diesem Endspiel mit ungleichen Läufern sollte sich Schwarz behaupten können] 32...Tb6 [32...g5 33.Kg1± (33.Txa6 Ta8 34.Txa8 Txa8=.)] 33.Kg1 Schwarz hat praktisch kein Gegenspiel. Eine eishauchfeine Chance mag sich noch in -g5-g4 nebst -Lg6 bieten, also: 33...g5 34.c5? Nach diesem Zug hatte Weiß 75 Minuten und Schwarz 115 Minuten verbraucht. - Wenn Weiß seinen König zuerst nach d3 spielt, um dann nach c5-Tb5 mit Kc4 fortsetzen zu können, ist Schwarz einigermaßen wehrlos. Möglich wäre dann nur ein Gegenspiel mit -g4, um den Lf7 zu aktivieren: [34.Kf2

  1. 34...h5 35.c5 Tb5 36.Tc7 g4 37.Lc4 Tb1 38.Lxa6 Tc1 39.Ld2 Tc2 40.Ke2 gxf3+ 41.gxf3 Ta8 (41...Lxd5?? 42.exd5 e4 43.fxe4 Txe4+ 44.Kd3+-) 42.d6 Le6 43.Ld3 Tb2 44.d7 Kf8 45.Ta7 Tbb8 46.Txa8 Txa8 47.c6 Ke7 48.Lc3 Ta2+ 49.Ke1 Lxd7 50.cxd7 Kxd7 51.Lxe5 Txh2 52.Lxf4 Tb2± Zwar verfügte Weiß über zwei verbundene Freibauern und das Läuferpaar gegen den Turm, aber der schwarze h-Bauer ist schließlich auch noch da. Bei präzisem Spiel sollte Weiß jedoch gewinnen können;
  2. 34...g4? 35.fxg4 Lg6 36.Kf3+-.]

34...Tb5 Hier bot ich Remis an. Nach dem 32. Zug hatte mir mein Mannschaftsführer Thomas Hofinger gesagt, dass wir in diesem Fall aller Voraussicht nach den Kampf gewonnen hätten. Wie sich später zeigte, hätte es tatsächlich nur für ein Unentschieden gelangt, aber immerhin... Dirk Stieglitz nahm sich Zeit, sondierte die Lage an den anderen Brettern, kam wohl zu einem ähnlichen Ergebnis wie mein Teamchef und spielte weiter. 35.c6?= [35.Tc7 Tbb8±] 35...Tc5 36.Le1 Tb8 Jetzt sind die schwarzen Figuren plötzlich quicklebendig! Die Türme drohen die Grundreihe oder 2. Reihe zu besetzen und dabei eine Figur zu gewinnen, weil der La2 schlicht null Felder hat. 37.Txa6!?± Das hätte gewinnen können. Nicht ganz so gut war: [37.c7?! Tf8 38.h3= (38.d6 Lxa2 39.d7 Txc7 40.Txc7 Le6 41.Lc3 Td8 42.Lxe5 Txd7 43.Txd7 Lxd7 44.Lf6=.)] 37...Tb2 [37...Tc2? 38.Ta7 Tbb2 39.c7± .] 38.Ta8+?=+ Lässt den Gewinnzug aus. Den Fall erledigt hätte: [38.Ta7! Tcc2 (38...Tc1 39.Kf1 Ta1 40.c7+-) 39.c7+- Txg2+ 40.Kf1 Tgc2 41.d6!+-.] 38...Kg7 39.Ta7-+ [39.Kf1 Tcc2 40.c7 Txc7 41.d6 Td7-+.] 39...Kg6!?-+ [39...Tcc2 40.d6 Txg2+ 41.Kf1 Txh2 42.Kg1 Tbg2+ 43.Kf1 Tc2=

Schwarz am Zug
  ABCDEFGH
. . . . . . . .
T . . . . l . b
. . B . . . k .
. . t B b . b .
. . . . B b . .
. . . . . B . .
L T . . . . B B
. . . . L . K .

Und in genau diesem Augenblick machte mich Dirk darauf aufmerksam, dass ich die Zeit überschritten hätte. Ich dachte, noch ungefähr ein oder zwei Minuten auf der Uhr zu haben, was aber bei dem alten Wecker irgendwie getäuscht hatte. So kam eine meiner wenigen Niederlagen auf Zeit zustande - nach einer durchaus unterhaltsamen Partie.] 1-0 wg. ZÜ.

Partie mit Kommentaren im PGN-Format