2001 - das Jahr der ehrenamtlichen Tätigkeit

Liebe SchachfreundInnen,

vor der diesjährigen Mitgliederversammlung des Landesschachbundes Bremen möchte ich mich schon auf diesem Weg an Sie wenden.

Zunächst danke ich allen Mitgliedern für ihre Mitarbeit im Landesschachbund Bremen. Insbesondere danke ich denen, die in ihren Vereinen Verantwortung tragen. Sie haben mit viel persönlichem Engagement wichtige ehrenamtliche Arbeit geleistet. Diese Tätigkeit bitte ich auch in Zukunft mit der gleichen Einstellung wie im vergangenen Jahr fortzusetzen. Zu danken ist auch den Vorstandsmitgliedern für ihre engagierte Arbeit.

Zur Zeit wird viel über ehrenamtliches Engagement berichtet. Das Jahr 2001 ist sogar dieser Tätigkeit gewidmet. Nach Angaben der Freiwilligenagentur Bremen steigt die ehrenamtliche Bereitschaft sich zu engagieren. Laut einem Bericht vom Kurier am Sonntag, vom 21.01.01, gibt es aber in bestimmten gesellschaftlichen Bereichen Entwicklungen, die bedenklich stimmen: Junge Menschen (hier Jugendliche) wollen sich nicht mehr organisieren. Schon auf dem Landessporttag des Landessportbundes Bremen wurde vermeldet, dass immer weniger junge Menschen in die Vereine gehen (und dort Verantwortung übernehmen).

Die Mitgliederversammlung des Landesschachbundes Bremen bietet auch in diesem Jahr wieder die Gelegenheit, die Arbeit des Vorstandes zu bewerten. Dabei wird auch kritisches zu hören sein - das ist gut so. In TOP 8, Neuwahlen, besteht sogar die Möglichkeit personelle Unzufriedenheit kundzutun und, was ideal wäre, durch Alternativen zu ersetzen (sonst bleibe der kritisierte Zustand erhalten ...). Es ist also von Bedeutung, den Vorstand so zu besetzen und zu stärken, dass die Arbeit auch in Zukunft geleistet werden kann. In diesem Zusammenhang erlaube ich mir auf die beiden unbesetzten Vorstandsposten besonders hinzuweisen. Es ist für die Vorstandsmitglieder unzumutbar, auch noch diese Posten auszufüllen.

Denken Sie bitte darüber nach, ob nicht Interesse besteht, im Vorstand des Landesschachbundes Bremen mitzuarbeiten. Vielleicht gibt es in Ihrem Verein jemanden, der Vorstandsarbeit gegenüber nicht abgeneigt ist.

Zum Schluss möchte ich darauf hinweisen, dass Bremen sich in zwei oder drei Jahren um die Ausrichtung des DSB-Kongresses bemühen wird - weil wir auch mal wieder dran sind...

Wolfgang Jackwerth
Präsident