Werder weiter auf Erfolgskurs

von Ulrich Giese

Weiter festsetzen konnte sich der SV Werder Bremen in der oberen Tabellenhälfte der Schachbundesliga. Zwar kamen die Hanseaten gegen Castrop Rauxel nur zu einem 4:4, am Sonntag folgte dann ein deutlicher 6,5:1,5 Sieg über Wattenscheid. Mit 15:7 Punkten liegt Werder weiterhin auf Platz 4 und kämpft damit um die Teilnahme am internationalen Wettbewerb.

In den bisherigen Vergleichen gegen Castrop Rauxel agierten die Hanseaten durchaus nicht immer erfolgreich. Daher kann unterstellt werden, dass die Verantwortlichen des SV Werder Bremen durchaus zufrieden mit dem Ergebnis waren. Garanten für das Unentschieden waren mit ihren Siegen Babula (gegen Rozentalis), Schandorff (gegen King) und Joachim (über Dinstuhl).

Ohne Niederlage blieben die Hanseaten gegen Wattenscheid. Knaak, Pelletier und Meins glichen ihre Niederlagen vom Vortag aus, Babula schaffte mit einem weiteren Sieg das perfekte Ergebnis und McShane zeigte mit insgesamt 1,5 Punkten, dass sein Aufwärtstrend weiter anhält.

Eine Vorentscheidung fiel an diesem Schachwochenende in der Meisterfrage. Am Sonnabend schlugen die Lübecker, die mit ihren Topspielern Shirov, Adams und Bareev antraten, die spielstarke Mannschaft aus Godesberg mit 6:2. Am Sonntag kam es dann zur Spitzenbegegnung Köln Porz gegen Lübeck. Auch diesen Finalkampf gewannen die Lübecker mit 4,5:3,5. In der Tabelle weisen sie mit 22 zu 0 Punkten nach 11 Runden einen Vorsprung von 3 Punkten gegenüber Köln Porz auf. Deutlich abgeschlagen rangieren mit 15:7 Punkten Solingen und Werder Bremen auf den folgenden Plätzen.

Tabelle nach 11 Runden

1. Lübeck           59,5:28,5  22-0
2. Köln Porz        59,5:28,5  19-3
3. Solinger SG      59,5:28,5  15-7
4. Werder           47,5:40,5  15-7
5. Tegernsee        49,5:38,5  14-8
6. Godesberg        47,5:40,5  13-9
7. Hamburg          47,5:40,5  12-10
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