Lilienthaler Himmelfahrtskommando 2001

von Jürgen Tönjes

Wieder war es soweit! Der derzeit amtierende 1. Vorsitzende der Schachfreunde Lilienthal, Erhard Förster, hatte zu einem Vereinsausflug am Himmelfahrtstag (24.05.01) eingeladen. Organisiert wurde diese Veranstaltung gemeinschaftlich von Schachfreund Ralph Brauer und dem schon erwähnten Vereinsvorsitzenden.

Wie auch im letzten Jahr wurde die Einladung nur von wenigen Lilienthaler Vereinsmitgliedern gelesen oder der Termin realisiert. Fast identisch zum letzten Jahr war das Teilnehmerfeld mit den Schachfreunden Alfred Krell, Ralph Brauer, Gerd Nagel, Erhard Förster, Claus Meyerdierks und Jürgen Tönjes. Neu hinzugekommen waren Schachfreund Heinz Rohdenburg und Ehefrau Marita.

Startpunkte für die Radtour gab es zwei. Der erste war am Hallenbad Lilienthal vor dem Vereinsheim. Hier fanden sich gegen 10:00 Uhr die Schachfreunde Förster, Tönjes und, mit leichter Verspätung, Meyerdierks ein. Am zweiten Startpunkt, nahe dem Lilienthaler Kutschenmuseum, wartete bereits das restliche Teilnehmerfeld. Dann startete der Drahteselkonvoi zur eigentlichen Ausflugsfahrt. Über Trupe führte die Route zunächst mit einem Schlenker nach links entlang des rechten Wümmeufers. Erster Haltepunkt zum Anfeuchten der durch das strahlend schöne Ausflugswetter völlig ausgedörrten Kehlen war eine Gaststätte gegenüber dem bremischen Niederblockland. Der Bremer Ausflügler am anderen Wümmeufer hat hier Gelegenheit sich und seinen Drahtesel gegen ein geringes Entgelt vom Personal der Gaststätte per Kahn übersetzen zu lassen. Nach einer angemessenen Rast in der die ausgedörrten Kehlen ausreichend angefeuchtet wurden, ging es nun quer durch das St. Jürgensland vorbei an der Kapelle in Richtung Vierhausen zum eigentlichen Ziel des Ausflugs, dem Gasthof »Bernie's Diele«. Hier erwartete alle Teilnehmer ein reichhaltiges von der Vereinskasse bezahltes Mittagessen mit zugehörigen Getränken. Im Gegensatz zum Vorjahr störte diesmal keine lärmende Ausflugsgruppe. Abseits der vollbesetzten Tische auf der Vorderveranda mit angrenzender Hauptverkehrsstraße wurden die Schachfreunde nach einem Reservierungsirrtum von Seiten der Gaststätte auf die hintere Terrasse umquartiert, abseits aller Ausflugshektik und Lärmquellen. Nach ausgiebiger Verweildauer erfolgte die Rückreise entlang der Landstraße Richtung Lilienthal. Schlusspunkt des Ausflugs bildete ein gemütlicher Halt in Schachfreund Nagel's Domizil, wo noch einmal Gelegenheit zur ausreichenden Aufnahme von Flüssignahrung bestand. Danach zerstreute sich das Teilnehmerfeld in die jeweils häuslichen Domizile und wieder endete ein rundum gelungener Himmelfahrtsausflug, von dem es zukünftig hoffentlich noch viele weitere geben wird. Denn man lernt durch solche Ausflüge immer neue Gegenden und Ecken kennen die man eigentlich kennen müsste, wo man aber doch noch nie gewesen ist.

2001-07-05