Rochade Bremen Dezember 2001

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Positive Rückmeldung zum falschen Zeitpunkt?!

Liebe Schachfreundinnen und Schachfreunde,

manchmal spielt einem das Leben doch komische Streiche. Kaum hatte ich mich entschlossen, der Rochade Bremen / den Bremer Schachmusikanten probeweise ein neues Layout zu verpassen, erhielt ich von Gustaf Mossakowski, der die Website der Bremer Schachjugend betreut, auf der sich auch die Artikel der Rochade Bremen befinden, folgende E-Mail: »Und noch ein Kompliment aus Berlin: Jörg Schulz von der Deutschen Schachjugend Geschäftsstelle gefällt besonders das ansprechende zeitungsartige Layout der Rochade Bremen. Er sagte, es hebe sich deutlich positiv von den anderen Rochadeausgaben ab. Also, lieber Ulrich, dann mach noch zehn weitere Jahre Rochade!«.

Erst mal vielen Dank an Jörg Schulz, über ein Lob freue ich mich immer. Das mit dem Zeitungslayout ist natürlich richtig. Hier wirken dreieinhalb Monate als Redakteur beim Weser Report aus dem Jahr 1997 nach.

A propos Weser Report, sofern jemand von Bremen Nord diese Zeilen liest, möge er doch bitte Schachfreund Kosak bitten, seinen photoschießenden Bruder oder Schwager (die verwandtschaftliche Verbindung habe ich nicht mehr ganz im Kopf) zu grüßen!

Das mit dem Zeitungslayout hat sicherlich mit zu dem (freundschaftlichen) Vorwurf eines Delmenhorster Spitzenspielers geführt, ich würde die Bild unter den Schachzeitungen herstellen. Diese Kritik habe ich aufgenommen und versucht, der Rochade Bremen / den Bremer Schachmusikanten ein seriöseres Layout zu verpassen. Positiver Nebeneffekt; die Erstellung ist weniger aufwendig bzw. zeitintensiv!

Was die nächsten 10 Jahre als Redakteur angeht, muss ich mich skeptisch äußern. Auch wenn die breite Volksmasse davon ausgeht, dass Beamte über eine Menge Zeit verfügen, muss ich dies für meine Tätigkeit beim Land Berlin verneinen. Frei verfügbare Zeit wird für mich zunehmend zu einem knappen Gut.

Für die Erstellung eines Verbandsorgans scheint mir auch eine gewisse örtliche Nähe zum Verband von Nöten. Hier habe ich gerade mit dem Wechsel in den Berliner Schachverband einen anderen Schritt getan. Nach drei Jahren mit einem Anfahrtsweg von über 400 Kilometern zu den Mannschaftspunktspielen habe ich mich dieses Jahr für den Öffentlichen Personennahverkehr in Berlin entschieden, um am Punktspielbetrieb teilzunehmen!

Zu guter Letzt nun meine Aufforderung an die Leserinnen und Leser der Redaktion per E-Mail oder Brief mitzuteilen, wie das neue Layout beurteilt wird.

Ulrich Giese