Eisenbahn / Findorff im Pokal weiter

(Findorffer SF online). Im deutschen Mannschaftspokal, an nur 4 Brettern gespielt, gelang dem Team ESV/Findorff ein rascher 3:1-Heimsieg gegen das Quartett aus Buxtehude. Die nächste Runde findet am 9. Dezember 2001 gegen ein noch nicht ausgelostes Team statt.

Der Budenzauber des benachbarten Freimaaks - das ist die korrekt bremische Aussprache des Wortes Freimarkt, der traditionellen Kirmes - schien auf die Bremer auszustrahlen. »Opfer, Opfer, Matt« ist oft der abendliche Schlachtruf an den Blitzbrettern und so wurde von Olaf Giel an diesem letzten Oktober-Sonntag auch in seiner Normal-Partie verfahren. Zwar fand sein Angriffs-Furioso am 2. Brett nach einer verfehlten Fortsetzung nicht sofort die verdiente Krönung, aber zu guter Letzt drang das doppelte Qualitätsopfer gegen den umzingelten gegnerischen König doch noch durch.

Karlheinz Leonardi erzielte trotz knapper Bedenkzeit wegen seines zu spät einlaufenden Hamburger ICEs an Brett 3 ein zu keiner Zeit sichtbar gefährdetes Remis, während Ralf Mulde an Brett 4 seinen positionellen Vorteil mit aktivem Spiel in einen Sieg umsetzen konnte. Schließlich war gegen 15:30 h (Winterzeit!) das durchaus verdiente 3:1 perfekt, als Viktor Gesswein an Brett 1 Remis vereinbarte. »Gut gelaufen. In der nächsten Runde sollte aber wieder ein DWZ-stärkerer Spieler als ich antreten«, erklärte der eingesprungene Mulde beim Ausblick auf die Zukunft.

2001-12-10