Baumann und Sturm geehrt

Thomas Becker, Präsidiumsmitglied des Landesschachbundes Bremen, hat im Auftrag des Deutschen Schachbundes zwei langjährige Mitglieder der Schachfreunde Achim geehrt:

Für 50-jährige aktive Mitgliedschaft erhielt Karl Baumann die goldene Ehrennadel und eine Urkunde. Karl Baumann erlernte als Kind gegen Ende des 2. Weltkrieges auf der Flucht das Schachspiel und trat Ende 1951 wenige Wochen nach der Vereinsgründung den Schachfreunden Achim bei. Seitdem beteiligt er sich bis heute an den Vereinsturnieren und als Stammspieler in der Mannschaftsmeisterschaft des Landesschachbundes Bremen. Im Verein wirkte er als Mitglied des Ehrenrates, Helfer bei zahlreichen Turnieren und als Materialwart sowie im Rahmen der Jugendarbeit mit.

Ebenfalls die goldene Ehrennadel und eine Urkunde wurden Hubert Sturm überreicht, der seit 40 Jahren aktives Vereinsmitglied ist und das Schachspiel zu seinem wichtigsten Hobby in seinem Leben gemacht hat. Seit 25 Jahren leitet Hubert Sturm als Vereinsvorsitzender die Geschicke der Schachfreunde Achim. Im Jahr des Vereinsjubiläums »50 Jahre Schachfreunde Achim 2001« blickt Hubert Sturm damit auf ein seltenes persönliches Jubiläum zurück: ein Vierteljahrhundert Vorstandsarbeit für den Schachsport in Achim und Umgebung. Der in Weyhe wohnende Schachintimus ist überdies einer der besten Schachspieler des Vereins, hat die Vereinsmeisterschaft in der Zeit von 1965 bis 2001 sage und schreibe zwölf Mal gewonnen, etliche größere Turniere als Turnierleiter ausgerichtet und als Mannschaftsführer der ersten Achimer Auswahl Achim 1 in diesem Jahr mit dem Gewinn der Vizemeisterschaft in die Bremer Stadtliga geführt - das schönste Geschenk, das sich die Schachfreunde Achim mit diesem Aufstieg ihrer ersten Mannschaft zum 50-jährigen Vereinsjubiläum selber bereitet haben. Als jüngste Aktionen veranstaltete Hubert Sturm mehrere sehr erfolgreiche Schachkurse für Kinder von 8 bis 12 Jahren, die jetzt nach erfolgreicher Absolvierung mit der Verleihung der Schachdiplom-Urkunden an die jungen Nachwuchstalente endeten.

Karlheinz Gerold

2001-12-25