Wilfried Schünemann gestorben

Schachfreund Wilfried Schünemann von der SSG Stotel-Loxstedt ist im Alter von nur 30 Jahren bei einem Sportunfall, zwei Tage vor Silvester, plötzlich und unerwartet ums Leben gekommen! Die genauen Umstände des Todesfalles sind nicht bekannt - das Unglück soll sich beim Tauchen ereignet haben.

Schünemann hatte trotz seiner noch relativ jungen Jahre bereits an zahlreichen Schachturnieren im gesamten norddeutschen Raum teilgenommen. Im Turnierbetrieb kannte man ihn vor allem durch eine unorthodoxe Spielweise (1.f4!) und seine sanfte, freundliche Art. Für seinen Club, die SSG Stotel-Loxstedt, war Wilfried Schünemann in den vergangenen Jahren das, was man im Allgemeinen eine »Bank« nennt: Immer zuverlässig, einsatzfreudig und dabei auch noch äußerst spielstark. Durch sein freundliches Wesen hat er sich auch abseits des Schachbrettes viele Freunde gemacht. Sein Tod wird sicherlich so manchen Bremer Schachfreund erschüttern, das haben bereits die ersten Reaktionen auf die traurige Nachricht gezeigt.

Das Mitgefühl der Mannschaft gilt ganz besonders den Angehörigen und Freunden des Verstorbenen. In Stotel wird man sich an Wilfried Schünemann stets als einen lieben Menschen und starken Schachspieler erinnern.

Lutz Breden

2002-02-05