LSB-Jahreshauptversammlung

Die Einladung zur Jahreshauptversammlung wurde in der Rochade März 2002 veröffentlicht.

Der Präsident zur Hauptversammlung

Liebe Schachfreundinnen,
liebe Schachfreunde,

vielleicht erinnern Sie sich noch an das letzte Jahr, das der ehrenamtlichen Tätigkeit gewidmet war. Meinen damaligen Äußerungen zu diesem Thema, insbesondere den Landesschachbund - Vorstandsposten - betreffend (Rochade 3/2001), habe ich nichts hinzu zu fügen. Noch immer ist der Vorstand nicht vollständig besetzt. Das Fehlen eines Referenten für Öffentlichkeitsarbeit und Werbung schmerzt besonders.

Wir alle, Verband und Vereine, sind auf ehrenamtliche Mitarbeiter in den einzelnen Gremien angewiesen. Dieses wird uns auch in Zukunft als Dauerthema begleiten.

Einen Schwerpunkt, den ich in diesem Jahr besonders hervorheben möchte, betrifft die Mitgliederwerbung. Da ein entsprechender Vorstandsposten im Landesschachbund nicht besetzt ist, müssen die Vereine hier selbstständig tätig werden. Ich bitte dringend, sich hierüber Gedanken zu machen und wenigstens eine Person im Verein mit dieser Aufgabe zu betrauen. Wie Sie sehen: Die ehrenamtliche Tätigkeit wird uns immer und auf jedem Gebiet des Vereinslebens -überlebens begleiten!? Der Vorstand des Landesschachbundes bietet hierfür seine Hilfe an.

Ich habe Verständnis, wenn über steigende Beiträge geklagt wird. Aber bei rückläufiger Mitgliederentwicklung, Verringerung der Einnahmen aus Toto und Lottomitteln, etwa ab 2003/2004, jedoch bei gleichbleibenden Leistungen an finanziellen Aufwendungen, muss geprüft werden, was in Zukunft noch geleistet werden kann.

Aufwendungen, die der Verband erbringen muss, können auch von ihm gesteuert werden. Aber geänderte (also erhöhte Beiträge usw.) Kosten des Deutschen Schachbundes sind feste und von uns als Verband nicht beeinflussbare Posten.

Die Mitgliederentwicklung im Landesschachbund Bremen war in den letzten Jahren rückläufig. Natürlich macht sich der Vorstand Gedanken darüber, wie der negativen Entwicklung hinsichtlich der Einnahmen und Ausgaben zu begegnen ist.

Ein wichtiger Pfeiler ist dabei, die Zahl der Mitglieder wieder zu erhöhen. Das kommt allen im Landesschachbund zu Gute. Es gibt hier auch positive Entwicklungen und Beispiele. Dies ist aber kein Privileg bestimmter Vereine...

Wolfgang Jackwerth
Präsident

Anträge zur Hauptversammlung

Änderungsanträge zur Turnierordnung von der Schachabteilung des SV Werder Bremen zur Mitgliederversammlung des LSB Bremen am 17.04.2002

Antrag 1

TOP 8.1 Die Vereine melden dem zuständigen Turnierleiter zum 15. Juli...

Begründung: Der Vereinswechsel ist am 30.06. abgeschlossen. Damit die Spielpläne so früh wie möglich erstellt werden können, soll der Meldetermin vorverlegt werden. Die Vereine können somit ihre Spiellokale für die Heimkämpfe rechtzeitig anmelden.

Antrag 2

TOP 11.3.3 Spielbeginn an Sonntagen ist 10.00 Uhr. Auf Antrag kann vor Saisonbeginn in begründeten Anträgen auf 9.00 Uhr vorverlegt werden.

Begründung: Die Mehrheit der Vereine beginnt bereits um 10.00 Uhr. Unnötige Unklarheiten über den Spielbeginn entfallen weitestgehend und es ist eine einheitliche Regelung zu den höheren Klassen.

Antrag 3

TOP 16.1 Tritt ein Spieler zu einem Spieltermin innerhalb einer viertel Stunde nach angesetztem Spielbeginn nicht an ...

TOP 16.2 Tritt eine Mannschaft zu einem Spieltermin innerhalb einer viertel Stunde nach angesetztem Spielbeginn nicht an ...

Begründung: Es gibt keinen Grund, noch bis zu einer Stunde nach Spielbeginn, ohne Strafe, den Wettkampf aufnehmen zu können. Dieses gibt es in keiner anderen Sportart.

Antrag 4

Neuer Punkt 16.x

Das Spiellokal muß eine viertel Stunde vor angesetztem Spielbeginn für die Gastmannschaft zugänglich sein. Ist dieses nicht der Fall, kann eine Zeitstrafe von 1/2 Stunde für die Heimmannschaft verlangt werden.

Begründung: Es kommt immer häufiger vor, daß pünktlich angereiste Mannschaften, draußen vor der Tür warten müssen (im Winter nicht immer eine erfreuliche Angelegenheit).

Antrag 5

16.4 Das Nichtantreten von Spielern (-:+) wird mit einer Geldbuße, zahlbar an die Verbandskasse des LSB Bremen, geahndet. Folgende Staffelung tritt in Kraft: Brett 1 80,- EURO; Brett 2 70.- EURO; Brett 3 60.- EURO; Brett 4 50.- EURO; Brett 5 40.- EURO; Brett 6 30.- EURO; Brett 7 20.- EURO; Brett 8 10.- EURO. Außerdem wird der nichtangetretende Spieler für die nächsten zwei Runden gesperrt.

Begründung:Immer wieder kommt es vor, daß Mannschaften mit nur 7 oder weniger Spieler antreten. Es werden meistens die vorderen Bretter freigelassen. Es kann also im Laufe einer Saison häufig mehrmals die Spitzenbretter treffen. Trifft dieses auf einen Spieler gehäuft zu, läßt die Motivation zum sonntäglichen Hobby rasch nach.

Alternativ zu TO-Änderungsantrag Nr. 5

16.4 Es dürfen nur die Spieler in die Mannschaftsaufstellung genommen werden, die bis zu einer viertel Stunde nach Spielbeginn anwesend sind. Sind dieses weniger als 8 Spieler, so muß die Aufstellung nach der Meldeliste von oben nach unten erfolgen. Es können also nur die unteren Bretter mit nichtantretenden Spielern besetzt werden. Das Nichtantreten von Spielern wird wie folgt geahndet: Brett 8 5.- EURO; Brett 8 + 7 15.- EURO; Brett 8 + 7 + 6 30.- EURO; Brett 8 + 7 + 6 + 5 50.- EURO. Als Versuchsprojekt sollte dieses für ein Jahr für die Stadtliga und A-Klasse gelten.

Begründung: siehe Antrag 5

Bernhard Künitz
Für die Schachabteilung des SV Werder