Vereinsnachrichten Bremer SG

Olaf Steffens Vereinsmeister 2001/2002

Aufsteigergruppe

In der Aufsteigergruppe gab es in diesem Jahr ein spannendes Rennen um den ersten Platz, den sich verdient Michael Drosdowski (8 Punkte) holte. Das Turnier wurde letztendlich in der dritten Runde entschieden, als Drosdowski gegen Hayo Hoffer (7,5 Punkte) gewann und von da an die Führung nicht mehr aus der Hand gab. Nur eine Niederlage gegen Thomas Gebur (6 Punkte) ließ er noch zu. Der, am Ende Dritter, hatte sich durch unnötige Niederlagen in den ersten beiden Runden selber aus dem Titelrennen verabschiedet.

Auf Platz vier folgt Christian Pohla (5 Punkte). Eine starke Leistung zeigte Werner Eggers (4,5 Punkte), der einige überraschende Punkte holte und damit vor Friedrich Godt (4,5 Punkte), Neithardt Strasser (4 Punkte) und Horst Schütze (3 Punkte) landete. Alexander Kück erzielte mit 2,5 Punkten ein sehr gutes Ergebnis. Martina Schlittgen musste nach drei Runden aus beruflichen Gründen leider zurücktreten.

Endtabelle nach 9 Runden
Pl. Name Pkt. SB
1. Michael Drosdowski 8,0 31,0
2. Hayo Hoffer 7,5 28,0
3. Thomas Gebur 6,0 23,0
4. Christian Pohla 5,0 14,0
5. Werner Eggers 4,5 15,8
6. Friedrich Godt 4,5 12,0
7. Neithardt Strasser 4,0 13,0
8. Horst Schütze 3,0 10,0
9. Alexander Kück 2,5 5,3
10. Martina Schlittgen 0,0 0,0

Kandidatengruppe

In der Kandidatengruppe gab es bis zum Schluss ein spannendes Rennen um die Aufsteigerplätze. Mit einem Punkt Vorsprung gewann am Ende Arnd Hochhuth mit 6,5 Punkten vor Axel Reeh, Jan Voigt und Roman Roessler mit jeweils 6 Punkten. Damit steigt neben Arnd Hochhuth Axel Reeh auf, der die beste Sonneborn-Berger-Wertung hat.

Ein tolles Turnier spielte Jan Voigt, der das erste Mal bei der Vereinsmeisterschaft mitspielte und kurzfristig in der zweiten Gruppe eingesprungen war. Er liegt mit Roman Roessler auch in der Sonneborn-Berger-Wertung gleich, so dass beide sich den dritten Platz teilen. Dahinter folgen Uwe Staroske (5,5 Punkte), Christa Gutknecht (4,5 Punkte) und Herwarth Ernst (4,5 Punkte).

Einen guten Einstand in der BSG feierte auch Christoph Beckmann, der vier Punkte holte. Nicht ganz so gut lief die Saison für den Aufsteiger Wilfried Rasche (2 Punkte), der aber in der vorletzten Runde Axel Reeh schlagen konnte. Durch den Rückzug von Tim Caspari gab es in dieser Gruppe ein Freilos, so dass jeder einen kampflosen Punkt bekam.

Insgesamt war die Gruppe ziemlich ausgeglichen, was sich an dem dicht zusammenliegenden Feld und der relativ hohen Remisquote zeigt.

Endtabelle nach 9 Runden
Pl. Name Pkt. SB
1. Arnd Hochhuth 6,5 24,3
2. Axel Reeh 6,0 25,8
3. Jan Voigt 6,0 22,5
4. Roman Roessler 6,0 22,5
5. Uwe Staroske 5,5 20,5
6. Christa Gutknecht 4,5 16,0
7. Herwarth, Ernst 4,5 14,3
8. Christoph Beckmann 4,0 12,3
9. Wilfried Rasche 2,0 6,0
10. Freilos 0,0 0,0

Meistergruppe

Auch die Meistergruppe blieb bis zum Ende spannend. Es setzte sich der Favorit Olaf Steffens (7,5 Punkte) durch, der allerdings gegen den zweiten Marko Jostes (7 Punkte) verlor. Marko Jostes gab allerdings einige Punkte gegen die Verfolger ab. Hier gibt es vier Spieler, die mit 5,5 Punkten den beiden Ersten folgen: Rolf Hundack, Klaus Rust-Lux, Axel Jürgenlimke und Armin Schöne. Dahinter folgen mit etwas Abstand Axel Buhrdorf (3 Punkte), Jan Plath (2,5 Punkte) und Peter Schulz (2 Punkte), die nicht in den Titelkampf eingreifen konnten. Besonders schwer war es für den Aufsteiger Erhard Waldeck, der einen Punkt in der starken Gruppe Holte.

Leider mussten in dieser Gruppe einige Spiele remis gegeben werden, ohne dass gespielt wurde, da die Frist abgelaufen war, was angesichts der knappen Platzierungen auf den Rängen drei bis sechs schade ist.

Endtabelle nach 9 Runden
Pl. Name Pkt. SB
1. Olaf Steffens 7,5 27,8
2. Marko Jostes 7,0 23,3
3. Rolf Hundack 5,5 23,3
4. Klaus Rust-Lux 5,5 19,3
5. Axel Jürgenlimke 5,5 18,8
6. Armin Schöne 5,5 16,8
7. Axel Buhrdorf 3,0 11,0
8. Jan Plath 2,5 6,8
9. Peter Schulz 2,0 5,3
10. Erhard Waldeck 1,0 2,8

Hayo Hoffer


Vereinspokal: Rolf Hundack und Manfred Breutigam bestreiten das Finale

Im Vereinspokal der Saison 2001/2002 wurde zunächst eine Ausgleichsrunde gespielt, um auf 16 Teilnehmer zu kommen. Für die zweite Runde wurden Klaus Rust-Lux, Kai-Uve Wittfoth, Rolf Hundack und Armin Schöne als DWZ-stärkste Spieler gesetzt, so dass sie erst im Halbfinale aufeinandertreffen konnten.

Es gab keine Überraschungen in der zweiten Runde. Uwe Staroske erzielte zwar ein Remis gegen Klaus Rust-Lux, verlor jedoch in der Blitzentscheidung. In der dritten Runde wurden drei der vier Begegnungen im Blitzen entschieden, jeweils knapp mit 2:1; allein Klaus Rust-Lux setzte sich gegen Jan Voigt in der Turnierpartie durch.

Im Halbfinale gelang dann Manfred Breutigam, der schon in der zweiten Runde Armin Schöne im Blitzen besiegt hatte, eine Überraschung: Er gewann gegen den Mitfavoriten Kai-Uve Wittfoth und steht im Finale. In der anderen Halbfinalbegegnung setzte sich Rolf Hundack gegen Klaus Rust-Lux durch.

Hayo Hoffer

1. Runde (Ausgleichsrunde)
Godt 0:1 Voigt
Belilowski 1:0 Rasche
2. Runde
Breutigam 1:0 Waldeck
Staroske ½:½ (0:2) Rust-Lux
Wittfoth 1:0 Reeh
Hundack 1:0 Kück
Voigt 1:0 Ernst
Jonnek 1:0 Belilowski
Schulz 1:0 Hochhuth
Schöne 1:0 Hoffer
3. Runde
Schöne ½:½ (1:2) Breutigam
Jonnek ½:½ (1:2) Wittfoth
Rust-Lux 1:0 Voigt
Hundack ½:½ (2:1) Schulz
Halbfinale
Breutigam 1:0 Wittfoth
Hundack 1:0 Rust-Lux
Finale
Hundack : Breutigam



Es war jammerschade, dass das wohl spektakuläre doppelte Turmopfer von Kai-Uve Wittfoth in seiner Pokalpartie gegen mich nicht live im Fernsehen, zumindest in CCN, übertragen wurde. Ich half dem rund 500 DWZ-Punkte stärkeren Kai-Uve zwar tatkräftig ..., aber sehen Sie selbst. Nach 22 Zügen kam es zu folgender Position:

Weiß am Zug
  ABCDEFGH
t . . . . t k .
. . d . . b . .
. b . . b B . .
b . b . . . . b
B l D . . . l .
. . . . B S . .
. B . . L B B .
. . T T . . K .

23. Td7 Pfui Teufel, die Dame sollte abgelenkt werden. Meine in Agonie angestellten Berechnungen erwogen sofortige Aufgabe, aber ich wollte es mir dann doch zeigen lassen und nahm den Turm: 23. .. Dxd7 Wie ging es weiter? (Anm. d. Redaktion: Auflösung in der nächsten Rochade, wenn der Redakteur daran denkt!)

Axel Reeh


Doppelsieg bei der Blitzmeisterschaft 2001 / 2002

(ug). Bei der BSG Blitzmeisterschaft 2001/2002 gab es mit Boris Milstein und Klaus Rust-Lux einen Doppelsieg. Es folgten Marko Jostes, Armin Schöne und Alexander Belilowski auf den Plätzen.

Von den sieben durchgeführten Blitzturnieren (angesetzt waren allerdings acht) gingen maximal die fünf besten Einzelergebnisse in die Endwertung ein. Dementsprechend begnügten sich die beiden Sieger mit nur fünf Einsätzen. Lange Zeit sah Boris Milstein wie der sichere Sieger aus. Er hatte an den ersten fünf Turnieren teilgenommen und immerhin 3 davon gewonnen. Zum Verhängnis wurde im allerdings ein neunter Platz im vierten Turnier. Klaus Rust-Lux, der bei seinen ersten vier Teilnahmen zwar konstant spielte, jedoch nie über den dritten Platz hinauskam, gewann das 6. Blitzturnier und konnte so noch gleichziehen.

Der in der Tabelle drittplatzierte Marko Jostes vergab ebenfalls in der vierten Runde mit Platz 7 eine bessere Gesamtplatzierung. Neben den Gesamtsiegern Milstein und Rust-Lux konnten noch Olaf Steffens zusammen mit Ralf Hundack (3. Runde), Arnd Viet als Gastpieler (4. Runde) und Andreas Calic in der letzten Runde einen Einzelsieg für sich verbuchen.

Endtabelle
Pl. Name TOP 5
1. Boris Milstein 17
1. Rust-Lux 17
3. Marko Jostes 22
4. Armin Schöne 27
5. A. Belilowski 28
6. Erhard Waldeck 39
7. Thomas Gebur 50

und 28 weitere Spieler, die allerdings weniger als 5 Runden spielten.