Präsident tritt 2005 nicht mehr an

Liebe Schachfreunde,

es hat sich leider niemand gefunden, die redaktionelle Betreuung der Rochade Bremen ab Januar 2004 fortzuführen. Offenbar besteht an einem Verbandsorgan (und wohl nicht nur daran) kein Interesse!? Weiß überhaupt jemand im Landesverband, dass SF Giese mit Dezember diesen Jahres die Redaktion nicht mehr fortsetzt?

Mit dem Herausgeber der Rochade Europa, Herrn Köhler, wurde folgendes vereinbart: Ab Januar sollen die Berichte per Email (ggf. auch per Diskette) an ihn gesandt werden. Die Email-Adresse lautet:

ROCHADE@compuserve.com rochade@rochadeeuropa.com

Nach Überwindung von möglichen Anfangsschwierigkeiten müsste die Übermittlung der Berichte klappen. Eine Grundversorgung wäre somit gesichert.

Was mich betrifft, und nun komme ich auf die angekündigten Konsequenzen zurück, sehe ich keine Basis mehr, 2005 zur Wiederwahl anzutreten. Ich bin sehr enttäuscht über das Desinteresse und die mangelnde Information von Seiten der Vereine an deren Mitglieder (Ausnahmen ausgeschlossen). Wo bleiben konstruktiv kritische Berichte? Wer interessiert sich eigentlich für Veranstaltungen wie »den Tag des Schachs«? Ich fürchte, niemand. Ich fürchte ferner, dass die Mitglieder im Verband gar nicht wussten, was da geplant wurde. Hier werden fahrlässig Möglichkeiten vertan, etwas für den Verein zu tun. Aber offenbar ist es leichter, einen Verein einfach aufzulösen, anstatt sich um Jugendarbeit – Nachwuchs ! – zu kümmern (bis auf die Ausnahmen). Was hält Sie, liebe Vereinsvorstände, davon ab, Jugend- und Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben? Keine Lust, keine Ideen? Warum erkundigen Sie sich nicht bei anderen Vereinen, die erfolgreich arbeiten? Geradezu skandalös (Ausdruck von Lustlosigkeit und Desinteresse) sind die Teilnahmen, besser Nichtteilnahmen, an unseren Jahreshauptversammlungen. Was ist zu tun, Sie zu bewegen, dass sie an diesen Versammlungen – 1mal im Jahr – teilnehmen?

Als Präsident des LSB Bremen trage ich die Gesamtverantwortung und muss mir die oben genannten Misstande (wobei ich noch nicht mal alle aufgezählt habe) zurechnen lassen. Besserung kann ich nicht versprechen, zumal ich auch keinen Weg sehe, in Zusammenarbeit mit allen Mitgliedern eine erfolgreiche Verbandsarbeit zu leisten. Als Lückenbüßer, nur um jemanden als Präsidenten zu haben, bin ich mir zu schade.

Wolfgang Jackwerth
Präsident des LSB Bremen