Und wieder schlug Petrus zu
Findorffer hatten beim Open-Air-Blitz kein Wetterglück

Bei drei Anläufen zweimal die Flucht angetreten: Die Findorffer Schachfreunde haben mit einer guten Idee bislang wenig Wetterglück. Auch in diesem Jahr musste ihr Open-Air-Turnier in die Vereinsräume verlegt werden. Denn »Starkregen«, »Hagel« und »Unwetter« waren die Schlüsselwörter des Wetterberichts am 8. Juli, die den Vorstand zur Kapitulation vor dem Bremer Sommer zwangen.

Und so wurden die wenigen Tapferen, die sich trotz alledem im Biergarten des Hauses am Walde einfanden, ins Findorffer Vereinshaus umdirigiert. Dort fand dann jenes Blitzturnier statt, das eigentlich im Freien geplant war. Von den 13 Unentwegten gewann Detlef Schötzing (Werder) mit 10,5 Punkten vor Christian Schmidt (BSG, 9,5) sowie Marko Jostes und Karsten Ohl vom Gastgeber Findorff, die sich mit je 7,5 Zählern Rang drei teilten.

Nach einer ähnlich verlaufenen Premiere 2002 und dem ersten erfolgreichen Open-Air-Blitz im Haus am Walde wollen die Findorffer 2005 einen weiteren Versuch wagen. Denn im vergangenen Super-Sommer hatte sich gezeigt: Eigentlich ist Biergarten-Schach ein idealer Ferienauftakt.

Karsten Ohl