Protokoll der Mitgliederversammlung vom 12.05.2004 der Bremer Schachjugend

1. Begrüßung, Feststellung der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder, Verteilung der Stimmen

Um 19.40 Uhr eröffnet Ulrike Schlüter die Jahreshauptversammlung und begrüßt alle Anwesenden. Der Präsident des Landesschachbundes Bremen, Hans-Joachim Steingräber, lässt sich entschuldigen. Ebenso der Jugendsprecher Dorian Rohr, der sich auf Klassenfahrt in Spanien befindet.

Die Ladung wurde leider nicht veröffentlicht, weswegen bei Einwänden Beschlüsse, die heute getroffen werden angefochten werden können.

Die Stimmverteilung:

Verein Stimmen
SF Achim 6
Bremer SG 2
Delmenhorster SK 9
Findorffer SFr 2
SK Bremen-West 11
SK Schwanewede 3
Werder Bremen 20
SC Kattenesch 3
Vorstand 3

2. Genehmigung des Protokolls der Mitgliederversammlung von 2003

Das Protokoll (nachzulesen in Rochade 9/2004) wird mit 59 Ja-Stimmen genehmigt.

3. Berichte des Vorstands und der Kassenprüfer

Die Mitgliederzahl ist im Vergleich zum Vorjahr um 30 auf jetzt 201 Jugendliche gestiegen. Ab dem 1.1.2005 gilt auch im LSB eine neue Beitragsstruktur. Jugendliche unter 10 Jahren sind für Vereine beitragsfrei. Sie brauchen keine Beiträge/Passgebühren an den Landesverband zu entrichten. Hiermit wird die Möglichkeit gegeben, Schulschach-AGs komplett anzumelden.

Zu bemängeln ist die Resonanz in den Vereinen an Turnieren und anderen Aktivitäten der BSJ. So nahmen gerade mal Jugendliche aus sechs (!) Vereinen an der Bremer Jugendeinzelmeisterschaft teil. An der Talentsichtung, die dieses Jahr erstmalig durchgeführt wurde, gar nur ein Verein! Die Teilnehmerzahl an der Trainings- und Spaßveranstaltung in Ristedt ist leicht rückläufig.

Ansonsten ging Ulrike Schlüter den üblichen Tätigkeiten nach.

Jago Matticzk leitete die BJEM als auch die BJSM. Ferner ist er nunmehr Referent für Schulschach. Die BJMM wurde von Gerold Menze geleitet. Die BJMM wurde diesmal erstmals in 3 Klassen aufgeteilt, Jugendliga, Jugend-A-Klasse und Jugend-B-Klasse. Es war des öfteren (u.a. von Eltern) angeregt worden, dass die Kleinen und Großen getrennt spielen sollten. Dies ist durch die neue Aufteilung jetzt noch mehr automatisch der Fall, als es vorher schon so war.

In der Jugendliga gewann HB-West 1, in der A-Klasse SF Achim 2, in der B-Klasse Kattenesch 1. Ferner regt Gerold Menze an, dass die BJMM mehr Beachtung finden sollte bei der Kaderzusammenstellung.

Findorff fragt ob die BSJ Einfluss auf die Termine beim Schulschach nehmen kann. Die Dt. Schulschachmeisterschaft findet am 2. Maiwochenende statt. Jago Matticzk erklärt das dies dieses Jahr bereits zu spät ist. Ferner wird aus Findorff (Schachfreund Groothuis) gefragt, ob man nicht spezielle Vorbereitungskurse anbieten könne. Die Schachfreunde Menze (West) und Flasche-Alke (Kattenesch) erklären, dass es solche doch über das Jahr verteilt (Kadertraining, Ristedt) gibt.

Oliver Müller (Werder) fragt nach der Betreuungssituation für die DJEM in Zukunft. Hierzu wird gesagt dass sowohl Wilfried Bode als auch Katja Fahrenholz mitfährt. Auf seine Frage wie man die Betreuung diesbezüglich absichern kann (vor der Möglichkeit dass unser Trainer einen anderen Landesverband betreut), wird eine Anzeige für einen neuen Kadertrainer in der Rochade empfohlen, außerdem hat Jago Matticzk ein Gespräch auf der JHV des LSB mit Florian Mossakowski geführt, der Bereitschaft signalisierte. Es soll mit dem neuen Trainer vertraglich vereinbart werden, dass wir für eine Betreuung auf der DJEM die 1. Wahl sind.

Oliver Höpfner weist beim Jahresabschluss darauf hin, dass der Ertrag u.a. auf den Nicht-Eingang erwarteter Abrechnungen im Schulschachbereich zurückzuführen sei.

Der Bericht der Kassenprüfer wird von Thomas Jonnek verlesen. Ulrike Schlüter hat noch einen Vorschuss von 790 € zurückzuzahlen. Die erste der vier Raten ist bereits gezahlt. Ulrike Schlüter erklärt hierzu, dass teilweise Belege von den Betreuern »verschlampt« wurden, sie aber trotzdem hierfür aufgekommen war. Oliver Höpfner erklärt, dass beim zweiten Sachverhalt es sich um einen Vorschuss für eine Turnierfahrt handelt. Das Vertrauensverhältnis zur 1. Vorsitzenden ist für ihn nur in finanziellen Fragen gestört. Ulrike Schlüter erklärt auf Wunsch Schachfreunds Müller, dass es sich u.a. um eine Fahrt aus 2002 handelt, bei der die Quittungen weg sind. Dies ist alleine ihr Verschulden und es tut ihr leid.

4. Entlastung des Vorstandes

Thomas Jonnek stellt den Antrag auf Entlastung, der von Gerold Menze unterstützt wird und mit 38-Ja-Stimmen bei 18 Enthaltungen (Achim, Delmenhorst und Schwanewede) angenommen wird.

5. Wahlen

Hartmut Flasche-Alke schlägt den bisherigen kommissarischen 2. Vorsitzenden Alexander Jung (SF Achim) zum 2. Vorsitzenden vor. Alexander Jung erklärt sich bereit, dieses Amt zu übernehmen. Die Amtszeit beträgt 2 Jahre. SF Jung wird mit 53 Ja-Stimmen und 6 Enthaltungen (Achim) gewählt. Durch die Amtseinsetzung durch die Mitglieder hat SF Jung jetzt eine Vorstandsstimme, die Stimmenanzahl steigt damit jetzt auf 60.

Für das Amt des Turnierleiters schlägt Oliver Müller Wiederwahl von Jago Matticzk vor. Dieser schlägt seinerseits SF Jonnek (Bremer SG) vor. Auf dessen Ablehnung hin erklärt sich Matticzk bereit das Amt zu übernehmen. Er wird mit 56 Stimmen bei 4 Enthaltungen (Schwanewede und Matticzk) wiedergewählt.

6. Haushaltsplan

Auf SF Menzes Frage ob das Haushaltsjahrjahr mit dem Kalenderjahr identisch ist, was SF Höpfner bejaht, möchte SF Menze 10 € spenden, möchte aber als Bedingung eine Spendenbescheinigung. Diese kann Oliver Höpfner in seiner Funktion als BSJ-Kassenwart nicht ausstellen.

Der Haushaltsplan wird mit 60 Ja-Stimmen beschlossen.

7. Anträge

Es liegen keine Anträge der Mitglieder vor.

Es liegen keine Anträge des Vorstandes vor.

8. Verschiedenes

Es wird offen gefragt, warum die Vereine die Angebote der BSJ nicht annehmen. So hätten doch z.B. auch Findorffer Jugendliche an der Talentsichtung teilnehmen können.

Kattenesch erklärt, dass sie keinen offiziellen Jugendwart haben.

Es wird geäußert (von Kattenesch), dass das Angebot Ristedt erhalten bleiben soll. Ferner wird nochmals auf die BJ-Schnellschach-M hingewiesen.

Außerdem wird das Schulschachpatent beworben. Dieses wird von der Schulschachstiftung vergeben. Der Lehrgang kostet ca. 20 € (12-20 Teilnehmer erforderlich) und wird von der BSJ selber organisiert. Es wird hierbei Pädagogikunterricht vermittelt und dient zur Zertifizierung der eigenen Kenntnisse. Es soll hiermit erleichtert werden finanzielle Unterstützung zu bekommen.

Um Turniere DWZ-Auswerten zu können, müssen die Spieler jetzt immer schon vorher über einen Spielerpass verfügen, es wird hierauf ausdrücklich hingewiesen.

SF Matticzk weist noch einmal auf den Schulschachpokal hin.

Die Ausrichter für die BJMM werden erst später festgelegt. Der Rahmenterminplan wird gemeinsam betrachtet.

Oliver Höpfner beklagt sich über seine derzeitige Situation der Ämterhäufung im Schach in Bremen. Ferner weist er noch einmal auf den Thalia Team-Cup am 19.6. hin. Am 12./13.6. findet laut SF Jung das SG HHUB-(Schachelschwein-)Turnier in Hamburg statt.

Um 21.59 Uhr schließt Ulrike Schlüter die Versammlung.

2004-09-23