Bremer Schulschachpokal 2004 am Hermann-Böse-Gymnasium

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Ein Eindruck der Örtlichkeiten

Am 04.11.2004 fand in der Aula des Hermann-Böse-Gymnasiums erstmals wieder der Bremer Schulschachpokal statt. Schulen aus ganz Bremen traten an, um die Kräfte zu messen. Gespielt wurde in Achter-Mannschaften, wobei jeweils ein Spieler aus den Jahrgangsstufen fünf bis zehn aufzustellen war; die letzten beiden Spieler waren frei wählbar. Die Grundschulen unterlagen keiner Beschränkung. Die Idee hinter dem Schulschachpokal war, Schüler einer ganzen Schule und nicht nur aus den einzelnen Jahrgangsstufen am Schachbrett zu vereinen. Dies fördert nicht nur den Umgang miteinander, sondern stäkt auch die Identifikation mit der eigenen Schule. Soweit ich das beurteilen kann, ist uns dieser Ansatz geglückt. Es war immer wieder zu beobachten, wie sich die »Großen« um die »Kleinen« gekümmert haben und wie die »Kleinen« stolz den »Großen« von ihren Erfolgen berichteten.

Nun aber zum Turnierverlauf. Schon früh konnte sich das Team der Helgolander Straße absetzen. Bestückt mit vielen Vereinsspielern des SK Bremen-West waren sie klarer Favorit auf den Pokalgewinn. In der dritten Runde wurde das starke Team vom Hermann-Böse-Gymnasium, dem späteren Zweitplatzierten, geschlagen und die sichere Führung ausgebaut. Als in der drittletzten Runde die Mannschaft vom SZ Butjadinger Straße geschlagen wurde, war ihnen der Turniersieg nicht mehr zu nehmen. Auf den Plätzen folgten das Hermann-Böse-Gymnasium und die erste Mannschaft des SZ Butjadinger Straße. Bei den Grundschulen konnte sich die Schule Pürschweg durchsetzen und sogar in die Phalanx der Mittelstufen eindringen. Für die ersten drei Mannschaften sowie die beste Grundschule gab es Pokale, für die Sieger sogar noch Medaillen. Für alle Teilnehmer werden Urkunden nachgereicht, Wegzehrung in Form von Süßigkeiten für den zum Teil recht langen Heimweg gab es zudem noch für jedes Team.


Das ganze Turnier hat allen großen Spaß gemacht, zu dem ein nicht geringer Teil die tolle Atmosphäre in der schönen Aula beigetragen haben dürfte. Einen Dank an dieser Stelle an das Hermann-Böse-Gymnasium! Ich hoffe, die Schulen sind nächstes Jahr wieder so zahlreich vertreten, auch wenn der Modus einigen Schulen Probleme bereitet hat. Ich denke aber, dass dieses Turnier eine gute Ergänzung zu den Bremer Schulschachmeisterschaften darstellt und gerade durch das Einbinden unerfahrener Spieler neue Freunde für das Schach gewonnen werden können.

Jago Matticzk