Weyher Schachturnier

Die Schachgruppe »Alte Wache« aus Weyhe, der Schachklub Kirchweyhe und die AG-Schach der KGS Kirchweyhe hatten am 16.11.2004 zu einem Schachturnier in die Wassermühle Sudweyhe eingeladen. Vorausgegangen war in den letzten zwei Jahren jeweils eine Schachbegegnung der »Alten Wache« mit der AG-Schach der KGS Kirchweyhe. Diesmal war der Schachklub Kirchweyhe mit von der Partie, der sein Spiellokal und -material zur Verfügung stellte.

Bei Spielbeginn, um 17.00 Uhr, lag die Anmeldung von 28 Schachbegeisterten vor, die in 5 Runden nach »Schweizer System« um den Sieg wetteiferten. Gespielt wurde nach Schnellschachregeln mit einer Bedenkzeit von 15 Minuten je Partie/Spieler.

Nach drei Stunden hochkonzentrierter Arbeit standen Sieger und Platzierte fest. Den von der Gemeinde Weyhe gestifteten Wanderpokal errang Manfred Marach aus Syke-Sörhausen, der für die »Alte Wache« angetreten war. Er siegte mit der makellosen Bilanz von 5 Siegen und damit 10 Punkten aus 5 Partien. Mit jeweils 8 Punkten folgten auf Platz 2 Otto Roloff, Günter Menzel, Markus Kenda und Dennis Webner. Bester Jugendspieler mit 8 Punkten wurde Dennis Webner vor Danica Kosch und Christian Schirp. Für seinen Sieg erhielt Dennis ebenfalls einen Pokal überreicht. Danica Kosch errang mit 6 Punkten die beste Platzierung bei den Mädchen vor Janine Pahlau. In der Altersgruppe U12 erreichte Rouven von Elling mit 5 Punkten die beste Platzierung vor Johannes Schirp und Marcel Vogler.

Das Turnier nahm einen äußerst harmonischen Verlauf, und wer insbesondere die Partien der Jüngsten, der 10- bis 12-jährigen mit den älteren Teilnehmern, z. T. jenseits des 70. Lebensjahres, von denen durchaus einige zugunsten der Jüngsten ausgingen, miterlebt hat, konnte ermessen, welchen Wert der Schachsport bei der Begegnung von Generationen haben kann. Allen Teilnehmern hat dieses Turnier sehr viel Spaß gemacht und sowohl für Altere als auch für Jüngere einiges an Erfahrung gebracht. Spontan wurde von allen Seiten der Wunsch geäußert, diese Begegnung im kommenden Jahr unbedingt fortzusetzen.

Hubert Sturm, Turnierleitung