Einladung zur ordentlichen Mitgliederversammlung des LSB e. V. Bremen

Termin:
11. Mai 2005 um 19.30 Uhr
Ort:
Vereinshaus Findorff, 28215 Bremen, Hemmstr. 240

Tagesordnung:

TOP 01
Begrüßung
TOP 02
Feststellung der Beschlussfähigkeit
TOP 03
Feststellung der ordnungsgemäßen Einladung
TOP 04
Genehmigung des Protokolls der MV von 2004 vom 05.05.2004 vgl. http://www.schach-bremen.de/rochade/2004/08/lsb-protokoll.html
TOP 05
Ehrungen
TOP 06
Rechenschaftsbericht des Vorstandes
TOP 07
Bericht der Kassenprüfer
TOP 08
Entlastung des Vorstandes
TOP 09
Wahlen
TOP 10
Haushaltsplan 2005
TOP 11
Anträge zur Änderung der Satzung
TOP 12
Anträge zur Änderung der Turnierordnung
TOP 13
Veröffentlichungsorgan LSB e.V. Bremen
TOP 14
Verschiedenes

Zu TOP 5:

Der Vorstand bittet um Vorschläge gemäß der Ehrenordnung.

Zu TOP 9:

Zu TOP 11:

Satzungänderungsantrag des LSB-Vorstandes:

Antrag:

Alter Satzungstext:

§ 10 Mitgliederversammlung

  1. (1) Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Landesschachbundes Bremen.
  2. (2) Der Präsident hat die ordentliche Mitgliederversammlung im ersten Halbjahr eines jeden Jahres einzuberufen. Er kann außerordentliche Mitgliederversammlungen einberufen. Er ist hierzu verpflichtet, wenn ein Drittel aller ordentlichen Mitglieder dies verlangt.
  3. (3) Die Mitgliederversammlung ist stets beschlußfähig, wenn schriftlich unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen und mit Bekanntgabe der Tagesordnung eingeladen worden ist, und wenn ein Viertel der ordentlichen Mitglieder anwesend ist.
  4. (4) Bei Abstimmung in der Mitgliederversammlung sind nur die ordentlichen Mitglieder und die Vorstandsmitglieder stimmberechtigt. Sie haben je eine Grundstimme; die ordentlichen Mitglieder haben für je 10 ihrer Mitglieder eine Zusatzstimme, mindestens jedoch eine Zusatzstimme. Bei der Berechnung der Zahl der Zusatzstimmen wird bis 5 abgerundet, ab 6 aufgerundet.
  5. (5) Die Vertretungsbefugnis in der ordentlichen Mitgliederversammlung ist entweder durch Mitgliedsausweis oder durch eine schriftliche Vollmacht nachzuweisen. Die Stimmberechtigung kann nur durch einen Angehörigen der Schachabteilung des ordentlichen Mitgliedes ausgeübt werden.
  6. (6) Bei Abstimmung entscheidet die einfache Mehrheit, außer in Fällen der §§ 14(2); 16 und 17. Wenn ein ordentliches Mitglied oder ein Vorstandsmitglied dies verlangt, muß geheim abgestimmt werden.
Alles weitere regelt die Geschäftsordnung.

Neuer Satzungstext (Änderungen sind durch kursiv und Fettschrift hervorgehoben):

§ 10 Mitgliederversammlung

  1. (1) Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Landesschachbundes Bremen.
  2. (2) Der Präsident hat die ordentliche Mitgliederversammlung im ersten Halbjahr eines jeden Jahres einzuberufen. Er kann außerordentliche Mitgliederversammlungen einberufen. Er ist hierzu verpflichtet, wenn ein Drittel aller ordentlichen Mitglieder dies verlangt.
  3. (3) Die Mitgliederversammlung ist stets beschlußfähig, wenn schriftlich unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen und mit Bekanntgabe der Tagesordnung eingeladen worden ist, und wenn ein Viertel der ordentlichen Mitglieder anwesend ist.
  4. (4) Die Teilnahme an der ordentlichen, einmal im Jahr stattfindenden Mitgliederversammlung ist für alle Vereine Pflicht, die im Landesschachbund Bremen e. V. als ordentliche Mitglieder gemeldet sind. Kommen die Vereine dieser Verpflichtung nicht nach, so kann der Vorstand des Landesschachbunds Bremen e. V. ein Reuegeld von maximal EUR 50,00 erheben.
  5. (5) Bei Abstimmung in der Mitgliederversammlung sind nur die ordentlichen Mitglieder und die Vorstandsmitglieder stimmberechtigt. Sie haben je eine Grundstimme; die ordentlichen Mitglieder haben für je 10 ihrer Mitglieder eine Zusatzstimme, mindestens jedoch eine Zusatzstimme. Bei der Berechnung der Zahl der Zusatzstimmen wird bis 5 abgerundet, ab 6 aufgerundet.
  6. (6) Die Vertretungsbefugnis in der ordentlichen Mitgliederversammlung ist entweder durch Mitgliedsausweis oder durch eine schriftliche Vollmacht nachzuweisen. Die Stimmberechtigung kann nur durch einen Angehörigen der Schachabteilung des ordentlichen Mitgliedes ausgeübt werden.
  7. (7) Bei Abstimmung entscheidet die einfache Mehrheit, außer in Fällen der §§ 14(2); 16 und 17. Wenn ein ordentliches Mitglied oder ein Vorstandsmitglied dies verlangt, muß geheim abgestimmt werden.
Alles weitere regelt die Geschäftsordnung.

Begründung:

Der Vorstand des Landesschachbunds Bremen e. V. ist sehr unzufrieden mit dem Besuch der Jahreshauptversammlung durch die Mitgliedsvereine in den letzten Jahren. Alle Appelle des Vorstands bezüglich der Verbesserung der Besuchsquote haben leider kaum positive Resonanz gefunden. Darunter leidet immer mehr die Arbeit des Vorstands, da eine aus Sicht des Vorstands absolut notwendige repräsentative Partizipation der Vereine an den Entscheidungsprozessen innerhalb des Landesschachbundes Bremen e. V. kaum noch stattfindet. Der Vorstand hofft, mit dem neugeschaffenen § 10.4 den Besuch der Jahreshauptversammlungen zu verbessern.

Die Anwesenheitspflicht von Vereinen bei Jahreshauptversammlungen ist im übrigen bei anderen Sport-Verbänden seit Jahren nicht unbekannt. Auch im Rahmen der Schachorganisationen sind Anwesenheitspflichten bei Mitgliederversammlungen für Vereine durchaus nicht unüblich. So ist zum Beispiel eine derartige Regelung seit Jahren Bestandteil der Satzung des Bezirksverbandes Mittelfranken im Bayerischen Schachbund e. V.

Antrag auf Änderung der Mitgliedsbeiträge

Hiermit beantragt der Vorstand des Landesschachbundes Bremen e. V. eine Änderung der Mitgliedsbeiträge.

Bisher galt die folgende Beitragsregelung:

  1. Mitglieder unter 10 Jahren (Mitglieder dieses Alters sind beitragsfrei).
  2. Mitglieder von 10 - 13 Jahren (Beitrag je Mitglied dieses Alters EUR 6,10).
  3. Mitglieder von 14 - 17 Jahren (Beitrag je Mitglied dieses Alters EUR 7,45).
  4. Mitglieder ab 18 Jahren (Beitrag je Mitglied dieses Alters EUR 17,50).

Diese soll ersetzt werden durch die folgende Beitragsregelung:

  1. Mitglieder unter 10 Jahren (Beitrag je Mitglied dieses Alters EUR 3,50).
  2. Mitglieder von 10 - 13 Jahren (Beitrag je Mitglied dieses Alters EUR 6,10).
  3. Mitglieder von 14 - 17 Jahren (Beitrag je Mitglied dieses Alters EUR 7,45).
  4. Mitglieder ab 18 Jahren (Beitrag je Mitglied dieses Alters EUR 17,50).

Begründung:

Die im letzten Jahr vom Landesschachbund Bremen beschlossene Beitragsfreiheit für Mitglieder unter 10 Jahren erwies sich insoweit nicht als völlig durchdacht, da diese Regelung es Vereinen ermöglichen könnte, durch die Meldung einer unkontrollierbaren Anzahl von Kindern als Schein-Mitglieder die Stimmverhältnisse bei der Jahreshauptversammlung des Landesschachbundes Bremen e. V. zu verfälschen.

Damit wird außerdem die zum Teil langjährige Aufbau-Arbeit von Vereinen in Schach-Arbeitsgemeinschaften in Schulen ad absurdum geführt, die zwar die Kinder unterrichten und betreuen, sie aber noch nicht für den Vereinssport gewinnen konnten und sie auch korrekterweise nicht auf bürokratischem Weg per Federstrich einfach zu Mitgliedern machen wollen – da es ja nichts kostet.

Der Vorstand hofft, daß durch den geringen Beitrag von EUR 3,50 für Mitglieder unter 10 Jahren, die Mitgliederlisten der Vereine »ehrlich« werden, zumal eine verstärkte Anmeldung von Mitgliedern aus diesem Altersbereich für die Vereine weiter attraktiv bleibt. Eine mißbräuchliche Ausnutzung der bisherigen Beitragsfreiheit wird eingeschränkt resp. ausgeschlossen.

Zu TOP 12:

Als Antrag zur Turnierordnung 17.1.1

    1. soll zukünftig überhaupt ein zeitraubender Stichkampf zwingend unter den punktgleichen Ersten der BEM vorgeschrieben sein, oder tut's nicht doch die Feinwertung und
    2. wenn die Turnierordnung weiterhin den Stichkampf fordern soll, wie soll dann in Fällen wie im Jahr 2004 verfahren werden, als der Stichkampf Meins vs Fish nicht zustande kam und offenbar von beiden Spielern auch nicht sonderlich energisch verfolgt wurde?
  1. Daran schließt sich der nächste Antrag nahezu lückenlos an: »Auf den übrigen Plätzen wird bei Punktgleichheit in Turnieren nach Schweizer System in der Reihenfolge Buchholz, Sonneborn-Berger und Anzahl der Gewinnpartien gewertet. Lässt sich hiermit noch immer keine Rangfolge ermitteln, erfolgt der Entscheid mit zwei Blitzpartien mit wechselnder Farbverteilung, wobei in jeder Runde die Farbverteilung neu ausgelost wird, bis ein Spieler nach einer Runde einen Punkt Vorsprung erzielt hat.« Bisher hatten wir als zweite Feinwertung die »Verfeinerte Buchholzzahl«. Nicht nur der Schöpfer von SwissChess, Weber, macht darauf aufmerksam, dass die »Verfeinerte« sich ganz logisch der normalen Buchholzzahl annähern muss, so dass damit keine gute Unterscheidung zu finden sei, weshalb der Sonneborn-Berger-Wertung (wohl auch von der FIDE) der Vorzug gegeben werde.
    (siehe hierzu auch Anregung von Till Schelz-Brandenburg unter Punkt 12 bei der Jahreshauptversammlung vom 05.05.2005)
  2. Ergänzung der Turnierordnung, 16.2, mit: »Abgesehen von der Bremer Blitz-Mannschaftsmeisterschaft ist der gastgebende Verein in allen Mannschaftskämpfen verpflichtet, die Mannschafts- und Einzelergebnisse dem eingesetzten Turnierleiter schriftlich zu melden. Die schriftliche Ergebnismeldung muss innerhalb von zwei Tagen (Poststempel) abgesandt werden. Eine Ergebnismeldung per e-mail oder per Fax ist ebenfalls möglich und muss spätestens innerhalb von zwei Tagen abgesandt werden.«
  3. Damit verbunden ist die Änderung von 16.3: »Der gastgebende Verein ist ebenfalls verpflichtet, am Spieltag die Mannschafts- und Einzelergebnisse bis 20.00 Uhr telefonisch oder per e-mail dem eingesetzten Turnierleiter zu melden.«
  4. »Der Sieger der Bremer Senioren-Meisterschaft trägt den Titel ›Bremer Senioren-Meister ‹. Der Sieger der Bremer Senioren-Mannschafts-Meisterschaft trägt den Titel ›Bremer Senioren-Mannschaftsmeister ‹. Die Titelträger vertreten den Bremer Landesschachbund Bremen in den entsprechenden Turnieren auf höherer Ebene. Es ist möglich, dass diese Titel im Verbund mit anderen Turnieren erworben werden, etwa als bester Senior bei den Bremer Einzelmeisterschaften oder in einem Turnier in einer Spielgemeinschaft mit Niedersachsen.«
  5. Mit jeder Meldung der Mannschaft zu den Punktspielen ist ab der Saison 2005 / 2006 zwingend, zusätzlich zu den bisher geleisteten Angaben, auch die Angabe der E-Mail-Adresse des Vorsitzenden, des Turnierleiters und der Mannschaftsführer der gemeldeten Mannschaften sowie deren Post-Adressen und außerdem die Adresse des Spiellokals sowie die Spielzeiten (Vereinsabend) des entspr. Vereines (Erwachsene und Jugendliche) erforderlich. – Verfügt eine der Personen über keine E-Mail-Adresse, ist das deutlich zu machen. – Erfolgt die Angabe nicht, kann der Turnierleiter die Meldung als nicht vollständig zurückweisen. – Das E-Mail-Verzeichnis wird auf der Homepage des Landesschachbundes in einem geschützten Bereich veröffentlicht.

Zu TOP 13:

Aufgrund von zeitlichen Gründen ist es SF Gustaf Mossakowski über den Mai 2005 nicht mehr möglich die Redaktion der Rochade Bremen fortzuführen. Insofern stellt sich zunächst die Frage, ob die Rochade weiterhin als Veröffentlichungsorgan des Landes Bremen genutzt werden soll. Bietet sich eine Alternative (regelmäßiger Rundbriefe im PDF-Format) an? Falls die Rochade weiterhin genutzt werden sollte: gibt es eine neue Redaktion oder muss von jedem Verein bereits im Vorfeld mehr Mithilfe erwartet werden?

Zu TOP 11 bis 14:

Anträge sind bis zum 23. April an den Präsidenten einzureichen. (möglichst per Email: landesschachbundbremen@nord-com.net). Gleichwohl können anbei auch schon Vorschläge für die Besetzung der unter TOP 9 genannten Funktionen eingereicht werden und Anmerkungen zu den oben genannten Vorschlägen (als Meinungsbild) vorgebracht werden, diese werde ich zusammen mit letzten Änderungen und neuen Anträge in einem letzten Informationsschreiben unter Angabe des Verfassers beifügen und am 25.04.2005 im Email-Verbund bzw. per Post versenden.

Hochachtungsvoll,
Hans-Joachim Steingräber