Protokoll der ordentlichen Mitgliederversammlung des Landesschachbundes Bremen e. V. vom 11.05.2005

Tagesordnung:

  1. Begrüßung
  2. Feststellung der Beschlussfähigkeit
  3. Feststellung der ordnungsgemäßen Einladung
  4. Genehmigung des Protokolls der Mitgliederversammlung vom 5.3.2004
  5. Ehrungen
  6. Rechenschaftsbericht des Vorstandes
  7. Bericht der Kassenprüfer
  8. Entlastung des Vorstandes
  9. Wahlen
    1. Präsident
    2. Schriftführer
    3. Referent für Ausbildung
    4. Referent für Damenschach
    5. Referent für Breiten- und Freizeitschach
    6. zwei Kassenprüfer
    7. drei Mitglieder des Spielausschusses
    8. ein Mitglied des Ehrenrates
  10. Haushaltsplan 2005
  11. Anträge zur Änderung der Satzung
  12. Anträge zur Änderung der Turnierordnung
  13. Veröffentlichungsorgan des Landesschachbundes Bremen e. V.
  14. Verschiedenes

1. Begrüßung

Der stellvertretende Präsident Oliver Höpfner eröffnet die Versammlung um 19:45 Uhr, begrüßt die Anwesenden und bedauert, dass Präsident Hans-Joachim Steingräber durch Erkrankung an der Teilnahme an der Versammlung gehindert sei. Die besten Genesungswünsche begleiten ihn. Beruflich verhindert ist Siegfried Wetjen (DWZ/Mitgliederverwaltungs-Referent).

Im Anschluss an die Begrüßung erheben sich die Delegierten im Gedenken an die verstorbenen Mitglieder des LSchB für eine Trauerminute.

2. Beschlussfähigkeit

Herr Höpfner stellt durch Abfrage und anschließende Übergabe der Stimmzettel fest, dass 14 Vereine durch ihre Delegierten vertreten seien und die Versammlung damit beschlussfähig sei. Zuzüglich der 5 Stimmen der anwesenden Vorstandsmitglieder ergibt sich damit eine Gesamt-Stimmenzahl von 103. Ohne Enthaltungen wäre also die einfache Mehrheit mit 52 Stimmen, die Zwei-Drittel-Mehrheit mit 69 Stimmen erreichbar.

3. Ordnungsgemäße Einladung

Herr Höpfner stellt fest, dass die Versammlung frist- und formgemäß durch rechtzeitige Verkündung im offiziellen Verkündungsorgan des Landesschachbundes, der Rochade Europa, Bremen-Teil, sowie durch Anschreiben eingeladen worden sei. Dagegen erhebt sich auf Nachfrage kein Widerspruch und ist damit einstimmig beschlossen.

4. Genehmigung des letzten Protokolls

Das Protokoll der Mitgliederversammlung vom 5.3.2004 wird von den Delegierten ohne Änderungen einstimmig genehmigt und beschlossen.

5. Ehrungen

Ehrungen im Sinne der Ehrenordnung des LSchB erfolgen dieses Jahr nicht.

6. Berichte der Vorstandsmitglieder

a. Präsident und Vizepräsident

In Vertretung des Präsidenten ergreift der Vizepräsident das Wort. In besonderer Weise hebt Oliver Höpfner den, bei der Versammlung erst wenige Tage zurück liegenden, Titelgewinn des „Deutschen Mannschaftsmeisters 2004 / 2005“ in der 1. Bundesliga für den SV Werder Bremen hervor. Er wird allseits als ein noch nie da gewesenes Ereignis für den LSchB gewürdigt.

Besonders gewürdigt werden von ihm auch die hervorragenden Leistungen der Jugendlichen, die 1. Plätze der BSG in der Oberliga und von Werder in der 2. Bundesliga und die erreichte Qualifikation von Delmenhorst und Werder für die „Deutsche Blitz-Mannschafts-Meisterschaft“.

b. Turniergeschehen

Der Landes-Turnierleiter Thomas Becker fehlt, leider ohne bekannt gewordene Begründung. Ein schriftlicher Bericht von ihm liegt ebenfalls nicht vor. Die Delegierten und der Vorstand nehmen das mit großer Irritation zur Kenntnis. Zur Kenntnis genommen wird sein dem Vorstand gegenüber bekannt gegebener Entschluss, sein Amt nur noch bis zur kommenden Jahreshauptversammlung 2005/2006 zu führen und für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung zu stehen, so dass die Vereine und der Vorstand in dieser Zeit einen Nachfolger finden müssen, um auch künftig den Spielbetrieb aufrecht halten zu können.

c. Öffentlichkeitsarbeit

Ralf Mulde beklagt unter Schilderung des Verlaufs einiger Projekte, dass die Zusammenarbeit mancher Vereine und Einzelpersonen mit seinem Ressort unbefriedigend verlaufe. Es entspannt sich eine kurze Diskussion um die mit mehr Beharrlichkeit doch vorhandenen Möglichkeiten, die Ergebnisse der Bremer Schachligen bis in die untersten Klassen u.a. im „Weser-Kurier“, allg. Sportseite, unterzubringen. Am Ende der lebhaften Debatte erklärt Ralf Mulde seinen Rücktritt als Öffentlichkeitsarbeits-Referent.

d. Ausbildung

Tim Boese berichtet über seine Aufgabe, Turnierleiter, regionale Schiedsrichter und Übungsleiter auszubilden und nennt als Ziel, dass jeder Verein einen ausgebildeten Turnierleiter und einen regionalen Schiedsrichter haben solle. Dafür wird einmal jährlich vor der Saison eine entspr. Ausbildung von ihm angeboten werden, wie es schon mit recht gutem Erfolg in der zurück liegenden Saison der Fall war. Darüber hinaus bietet Tim Boese den Vereinen einen Regelkunde-Abend an, wie er bereits bei den Findorffer Sf durchgeführt wurde.

e. Senioren

Wolfgang Bauer stellt im Senioren-Bereich die besonderen Leistungen der Bremer Senioren-Mannschaft im Deutschland-Pokal heraus, die sich sehr gut entwickele. Der Förderkreis der Senioren ist ihm ein großes Anliegen. Hier wird mit geringen Mitteln viel Gutes bewirkt und Wolfgang Bauer bittet die Delegierten um entspr. Engagement. Besondere Aufmerksamkeit verdienen die Erfolge der anwesenden Hannelore Hoose (Vahr), die nun schon zum dritten Mal die Bronze-Medaille gewinnen konnte. Jürgen-Christoph Korn (Leherheide) ist im Rahmen der Offenen Bremer Einzelmeisterschaft „Bremer Senioren-Meister 2005“ geworden.

f. Jugend

Ulrike Schlüter verweist auf die bereits erfolgten Veröffentlichungen. Besonders erfreulich sei darüber hinaus mit der schule am Baumschulenweg eine Meisterschaft im Grundschulschach. Weitere Informationen wolle sie bei der Versammlung der Bremer Schachjugend in zwei Wochen geben.

g. Bericht des Schatzmeisters

Oliver Höpfner erläutert den Jahresabschluss des Jahres 2004, der den Delegierten in schriftlicher Form vorliegt. Er geht dabei besonders darauf ein, dass zwar der Zufluss von Strafgeldern für den Haushalt gut sei, die aber immer aus unerwünschten Störungen des Spielbetriebs resultierten. Warnend verweist er darauf, dass sich der Zufluss von Toto-Lotto-Mitteln zukünftig vermutlich stark reduzieren werde. Einen weiteren Anlass zur Sorge bilde die schlechte Zahlungsmoral einiger Vereine. Dass damit eine Einschränkung der Handlungsfähigkeit des LSchB und damit letztlich eines wichtigen Teils ihres eigenen Spielbetriebes bewirkt werde, scheine den betreffenden Verantwortlichen nicht immer präsent zu sein.

In der Diskussion zum Bericht wird darum gebeten, den Abschluss des vergangenen Jahres dem des aktuellen Zeitraumes beizufügen, um eine Vergleichsmöglichkeit zu haben. Oliver Höpfner sagt das für die Zukunft zu. Klar wurde, dass der Verband ein Minus erwirtschaftet habe und damit langsam seine Rücklagen aufzehre. Weil im Ausgaben-Bereich keine wesentlichen Einsparungs-Möglichkeiten mehr entdeckt werden könnten, bedeute das für die Zukunft eine Änderung auf der Einnahmen-Seite.

7. Bericht der Kassenprüfer

Günter Mattfeldt trägt den Bericht der Kassenprüfer vor. Es gab keine Beanstandungen, die Kassenführung war in Ordnung. Die Kassenprüfer regen jedoch an, in Zukunft eine personelle Ämtertrennung zwischen dem Schatzmeister der Bremer Schachjugend und Schatzmeister des Landesschachbundes sowie dem Vizepräsidenten des Landesschachbundes herbeizuführen, weil sonst das Prinzip der gegenseitigen Überprüfung nicht gut umgesetzt sei.

8. Entlastung des Vorstandes

Der Kassenprüfer Günter Mattfeldt beantragt die Entlastung des Vorstandes. Die Entlastung wird von den Mitgliedern einstimmig erteilt.

9. Wahlen

a. Präsident

Vom amtierenden Präsidenten des LSchB, Hans-Joachim Steingräber, liegt eine Erklärung vor, dass er wieder für das Amt kandidiere und im Falle seiner Wahl diese annehmen werde. Die Delegierten nennen auf Befragung hin keine weiteren Vorschläge für das Amt. Der damit einzige Kandidat für das Amt des Präsidenten des LSchB, Hans-Joachim Steingräber, wird einstimmig gewählt.

b. Schriftführer

Ralf Mulde erklärte nochmals seinen Rücktritt vom Amt des Referenten für Öffentlichkeitsarbeit und kandidierte für das Amt des Schriftführers. Weitere Vorschläge für dieses Amt erfolgten nicht. Ralf Mulde wird einstimmig gewählt und nimmt die Wahl an.

c. Referent für Ausbildung

Tim Boese erklärte, dass er wieder kandidieren werde. Weitere Vorschläge für dieses Amt erfolgten es nicht. Tim Boese wird einstimmig mit einer Enthaltung gewählt und nimmt die Wahl an.

d. Referent für Damenschach

Für dieses Amt besteht leider schon seit langer Zeit eine Vakanz. Die Delegierten machten auch diesmal keine Vorschläge für einen Kandidaten. Nach kurzer Diskussion fand sich noch immer kein Kandidat, so dass das Amt unbesetzt bleiben muss.

e. Referent für Breiten- und Freizeitschach

Die eingetretene Vakanz in diesem Amt macht die Nachwahl erforderlich. Die Delegierten machen keine Vorschläge für einen Kandidaten. Nach kurzer Diskussion findet sich noch immer kein Kandidat, so dass das Amt unbesetzt bleiben muss.

f. Kassenprüfer

Die Amtszeit des 2. Kassenprüfers Mattfeldt ist abgelaufen, Sf Fehsenfeld bleibt im Amt. Vorgeschlagen wird als einziger Kandidat Richard Wagner (Osterholz-Tenever). Er kandidiert, wird einstimmig bei zwei Enthaltungen gewählt und nimmt die Wahl an.

g. Spielausschuss

Bisher waren die Sf Ahlers, Jantzen und Kassubek im Amt. Der Ausschuss besteht aus drei Personen. Vorgeschlagen werden als einzige Kandidaten Thorsten Ahlers, Thomas Jonnek und Gustaf Mossakowski. Alle drei kandidieren, werden einstimmig gewählt und nehmen die Wahl an.

h. Ehrenrat

Bisher waren die Sf Manfred. Breutigam, Rust-Lux und Jackwerth im Amt. Der Ehrenrat besteht aus drei Personen. Nur die Amtszeit von Manfred Breutigam ist abgelaufen. Manfred Breutigam wird vorgeschlagen, kandidiert als einziger Kandidat, wird einstimmig gewählt und nimmt die Wahl an.

(Eine Neuwahl für den vakant gewordenen Posten des Referenten für Öffentlichkeitsarbeit kann in dieser Versammlung nicht erfolgen, weil sie nicht in der Tagesordnung enthalten ist.)

10. Haushaltsplan 2005

Der von Oliver Höpfner vorgelegte Haushaltsplan für das Jahr 2005 wird nach erläuternder Diskussion einstimmig angenommen.

11. Anträge zur Änderung der Satzung

Der Antrag des Vorstandes des LSchB, der eine Anwesenheitspflicht der Vereins-Delegierten vorsieht, wird kontrovers diskutiert. Gegenstand der Debatte sind eine mögliche Kann-Bestimmung oder doch eine klare Festlegung, dass bei Nicht-Abwesenheit ein Reuegeld zu zahlen sei sowie über einen möglichen Ermessens-Spielraum bei dem nämlichen Betrag. Diskussionsraum erhält auch die Meinung, dass die ins Auge gefasste insgesamt für den Ablauf einer geordneten Versammlung nicht notwendig sei. Der Antrag erhält zwar mit 54 ja-Stimmen, 24 nein-Stimmen und 25 Enthaltungen eine einfache Mehrheit, verfehlt jedoch die für eine Satzungsänderung nötige Zwei-Drittel-Mehrheit und ist damit abgelehnt.

12. Anträge zur Änderung der Turnierordnung bzw. zur Festsetzung der Beiträge

a. Beiträge für Kinder

Oliver Höpfner brachte den nächsten Antrag des Vorstandes des LSchB ein, der einen Beitrag von 3,50 Euro p.a. für Kinder unter 10 Jahren vorsieht Auch dieser Antrag wird kontrovers diskutiert, wobei insbes. die Vorsitzende der Bremer Schachjugend darauf verweist, dass sie die geltenden Regelung besser fände, u. a., weil damit gegenüber den anderen Landesverbänden Vorteile entstünden. Der Antrag wurde mit 28 ja-Stimmen, 36 nein- Stimmen und 39 Enthaltungen abgelehnt.

b. Abschaffung Stichkampf

Ralf Mulde brachte die weiteren Anträge des Vorstandes des LSchB ein. Auch um den Titel des Bremer Meisters soll zukünftig die Feinwertung und nicht ein Stichkampf entscheiden. Der Antrag wird nach kurzer Diskussion einstimmig mit 4 Enthaltungen angenommen. [Der Text der nun neuen Turnierordnung ist hier unter c. eingefügt.]

c. Veränderung der Feinwertungen

Zukünftig soll die Rangfolge nicht mehr (in der Reihenfolge) bei Punktgleichheit nach Buchholz und Verfeinerter Buchholz (Buchholzsumme) ermittelt werden, sondern nach Buchholz, Sonneborn-Berger und Anzahl der Gewinnpartien. Der Antrag wird nach kurzer Diskussion einstimmig mit 3 Enthaltungen angenommen.

Die Turnierordnung lautet damit in den beiden Punkten nun:

17 Punktwertung und Punktgleichheit

  1. 17.1 In Einzelmeisterschaften entscheidet die Zahl der errungenen Punkte – 1 Punkt für Sieg, 1/2 Punkt für Remis, 0 Punkte für Niederlage – über die Platzierung.
    1. 17.1.1 Tritt bei Beendigung einer Einzelmeisterschaft Punktgleichheit auf, so wird auf dem über die Vergabe des Titels »Meister des Landesschachbundes Bremen« sowie auf dem über die Teilnahme an übergeordneten Meisterschaften entscheidenden Platz bei Turnieren nach Schweizer System in der Reihenfolge Buchholz, Sonneborn-Berger, Anzahl der Gewinnpartien und Los gewertet.

d. Ergebnismeldung (1)

Die Ergebnismeldung soll künftig auch offiziell, wie schon jetzt eigentlich üblich, per e-mail oder per Fax ermöglicht werden. Der Antrag wird nach kurzer Diskussion einstimmig angenommen.

e. Ergebnismeldung (2)

Die Ergebnismeldung soll künftig auch neben der telefonischen Meldung am Spieltag per e-mail oder per Fax ermöglicht werden. Auch dieser Antrag wird einstimmig angenommen.

Die Turnierordnung mit ihrem neuen Text lautet nun also:

16 Ergebnismeldungen

  1. 16.1 In sämtlichen Bremer Einzelmeisterschaften ist jedes Ergebnis – auch das Entstehen einer abgebrochenen Partie – dem eingesetzten Turnierleiter zu melden.
  2. 16.2 Abgesehen von der Bremer Blitz-Mannschaftsmeisterschaft ist der gastgebende Verein in allen Mannschaftskämpfen verpflichtet, die Mannschafts- und Einzelergebnisse dem eingesetzten Turnierleiter schriftlich zu melden. Die schriftliche Ergebnismeldung muss innerhalb von zwei Tagen per Post (Poststempel), per Fax oder per e-mail abgesandt werden.
  3. 16.3 Der gastgebende Verein ist ebenfalls verpflichtet, am Spieltag die Mannschafts- und Einzelergebnisse bis 20.00 Uhr telefonisch, per Fax oder per e-mail dem eingesetzten Turnierleiter zu melden.
  4. 16.4 Bei nicht termingemäßer Ergebnismeldung kann der eingesetzte Turnierleiter in Einzelmeisterschaften eine Geldbuße in Höhe von 2,50 Euro, in Mannschaftsmeisterschaften eine Geldbuße in Höhe von 5,– Euro verhängen.

f. Titel „Bremer Senioren-Meister“

Der Titel „Senioren-Meister des Landesschachbundes Bremen“ soll nun auch offiziell in der Turnierordnung geführt werden. Der Antrag wird einstimmig angenommen. Es wird damit ein neuer Absatz 29 in die Turnierordnung eingefügt und die folgenden Absätze um jeweils eine Nummer erhöht.

29 Bremer Senioren-Einzelmeisterschaft (BSEM)

  1. 29.1 Die BSEM wird jährlich mit unbegrenzter Teilnehmerzahl ausgetragen
  2. 29.2 Die Form der Austragung wird mit der Ausschreibung bzw. in Abhängigkeit von der Teilnehmerzahl nach Meldeschluss bekannt gegeben.
  3. 29.3 Der Sieger der BSEM erhält den Titel »Bremer Seniorenmeister (Jahr).«.

g. Meldung zu Punktspielen mit Angaben zum Verein

Alle Delegierten unterstreichen, dass klar sei, dass der LSchB die entspr. Daten an geeigneter Stelle einsehbar machen werde. In dieser Form wird der Antrag nach kurzer Diskussion einstimmig angenommen:

Die Turnierordnung lautet im Zusammenhang jetzt:

9 Ranglisten (Mannschaftsmeldungen)

  1. 9.1 Für jede Mannschaft, die für die Teilnahme an der Bremer Mannschaftsmeisterschaft gemeldet wird, ist eine Rangliste namentlich in der Reihenfolge der Brettbesetzung vorzulegen.
  2. 9.2 Eine Rangliste umfasst acht Stammspieler und bis zu zwölf Ersatzspieler. Die gemeldete Reihenfolge ist für die gesamte Spielserie verbindlich und kann nach Meldeschluss abgesehen von einer Ergänzung durch Ersatzspieler nicht mehr geändert werden.
  3. 9.3 Nachmeldungen von Ersatzspielern sind während der gesamten Spielserie bis zur Höchstzahl von 12 Ersatzspielern je Mannschaft möglich.
    1. 9.3.1 Nachmeldungen von Spielern, für die gleichzeitig die Spielberechtigung beantragt wird, sind dem Sachbearbeiter für Mitgliederverwaltung des Landesschachbundes Bremen vorzulegen.
    2. 9.3.2 Nachmeldungen von Spielern, für die dem nachmeldenden Verein bereits eine Spielberechtigung vorliegt, sind an den eingesetzten Turnierleiter (Staffelleiter) zu senden.
    3. 9.3.3 Nachmeldungen müssen schriftlich erfolgen und Angaben darüber enthalten, in welcher Mannschaft der nachgemeldete Spieler eingesetzt werden soll. Nachgemeldete Spieler sind in der betreffenden Rangliste hinten anzufügen. Sie sind frühestens eine Woche nach dem Zeitpunkt der Nachmeldung (Poststempel) spielberechtigt.
  4. 9.4 Stammspieler untergeordneter Mannschaften können als Ersatzspieler für klassenhöhere Mannschaften gemeldet werden. Desgleichen ist die Meldung von Ersatzspielern gleichzeitig für mehrere Mannschaften zulässig, sofern diese nicht in einer Klasse spielen.
  5. 9.5. Mit jeder Meldung der Mannschaft zu den Punktspielen ist ab der Saison 2005 / 2006 zwingend, zusätzlich zu den bisher geleisteten Angaben, auch die Angabe der email-Adresse des Vorsitzenden, des Turnierleiters und der Mannschaftsführer der gemeldeten Mannschaften sowie deren Post-Adressen und außerdem die Adresse des Spiellokals sowie die Spielzeiten (Vereinsabend) des entspr. Vereines (Erwachsene und Jugendliche) erforderlich. Verfügt eine der Personen über keine email-Adresse, ist das deutlich zu machen. Erfolgt die Angabe nicht, kann der Turnierleiter die Meldung als nicht vollständig zurückweisen.

13. Veröffentlichungsorgan des Landesschachbundes Bremen e.V.

Die Delegierten sprechen sich mit großer Mehrheit für den Beibehalt der gedruckten Rochade Europa, Bremen-Teil, als Mitteilungsorgan des LSchB aus und damit gegen eine Beschränkung auf eine Internet-Präsenz bzw. e-mail-Nachrichten. Sf Fehsenfeld macht darauf aufmerksam, dass eine Abkehr von der gedruckten Fassung nur eine Einsparung von 3,5 % des Etats bewirken würde.

Die Versammlung dankt Sf Gustaf Mossakowski (Findorff), der die Leitung der Rochade abgeben wird und begrüßt die Bereitschaft von Sf Raimund Klein (Werder), diese Tätigkeit zu übernehmen. Nähere Reglungen bleiben dem Vorstand des LSchB übertragen.

14. Verschiedenes

Oliver Höpfner berichtet kurz über das vergangene Treffen mit dem Vorstand des Landesverbandes Niedersachsen. Hier sei u.a. die Idee einer Fusion des Landesschachbundes Bremen mit dem Landesverband Niedersachsen erörtert worden und er fragt die Delegierten nach ihrer Meinung dazu. Die Vertreter sind sich vollkommen einig, dass eine Auflösung des LSchB und damit eine Fusion mit Niedersachsen nicht in Frage komme, weil die Interessen Bremens als dann nur noch ein Bezirk unter vielen damit nicht sehr wirksam vertreten werden könnten. Eine Verhandlung darüber solle von Vorstand des LSchB nicht geführt werden. Gespräche über eine Veränderung des Zuschnitts der Bezirksgrenzen bzw. der Spielvereinigung Bremen – Niedersachsen auf Liga-Ebene seien davon unbeschadet. Die Diskussion über das Thema solle vorbereitet und auf der nächsten Jahreshauptversammlung geführt werden.

Sf Herwarth Ernst (BSG) möchte jährlich einen „Tag des Schachs“ auf dem Domshof oder auf dem Marktplatz veranstaltet wissen. Wegen der nötigen Vorbereitung könne das vielleicht erst 2006 realisiert werden. Dabei sollen alle Vereine zur Mitarbeit aufgerufen werden, denn die Veranstaltung diene allen Vereinen. Sf Böhm wendet ein, dass sich die Vahr mit derartigen Aktionen nur in der Vahr aktiv zeigen wolle. Sf Ernst unterstreicht, dass die Aktion natürlich unter dem Dach des LSchB stattfinden müsse und für alle Vereine Nutzen bringen solle, so dass sich auch alle daran beteiligen sollten. In der Innenstadt seien natürlich nicht nur Passanten zu finden, die dort wohnten, sondern ebenso welche aus der Vahr und anderen Stadtteilen. Die BSG werde einen solchen Tag gerne ausrichten, ohne das alleine tun zu wollen.

Sf Marach kündigt an, dass er nicht noch eine Staffel übernehmen könne. Das Problem, dass der bisherige Staffelleiter der Stadtliga seine Tätigkeit nicht mehr weiterführen könne, müsse gelöst werden. Außerdem falle er, Sf Marach, in der jetzt anstehenden Saison eine Zeitlang aus.

Sf Klein fragt an, ob es im Zusammenhang mit der Werbung für die Schach-Olympiade schon geplante Aktivitäten gebe. Oliver Höpfner antwortet, dass dieses Thema von Hans-Joachim Steingräber bearbeitet werde. Die Gespräche über auch für Bremen nützliche Veranstaltungen seien im Gange, die Bremer Chancen sehe er aber als eher ungünstig an.

Als es keine weiteren Wortmeldungen gibt, dankt Oliver Höpfner den Delegierten für ihre Teilnahme, wünscht eine gute Heimfahrt und schließt die Sitzung.

Für die Richtigkeit:

Ralf Mulde