SK Bremen-West: Straßenfest in Gröpelingen

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Wie in den Vorjahren nahmen wir auch 2005 wieder am Stadtteilfest in Gröpelingen teil. Sowohl am 4. und auch am 5. Juni wurden einige unserer „Denksportler“ beim morgendlichen Zeltaufbau von „Petrus“ auf körperliche Fitnis geprüft.

Am Samstag war es derart windig, dass unser Zeltmaterial auch für den Antrieb einer Viermastbark nützlich wäre und am Sonntagmorgen regnete es Bindfäden. Zum Glück traf es am Samstag die beiden Hobbysegler Horst Grün und Gerold Menze, denen es mit einigen Tampen und Häringen gelang, das vermeintliche „Großsegel“ in ein Bungalowzelt zu verwandeln.

Trotz des unfreundlichen Wetters und einem Standort im Randbereich der Veranstaltung war an unserem Stand richtig was los. Die vier vorhandenen Schachtische reichten bei weitem nicht aus allen interessierten Besuchern unseres Standes ein Mitspielen zu ermöglichen. Hauptsächlich für die etwas geübteren Spieler hatten wir uns vom Landesschachbund Bremen das große Gartenschachspiel ausgeliehen.

Hier lieferten sich unsere Standbetreuer, das waren am Samstag Horst und Gerold und am Sonntag auch Wolfgang Jackwerth, Kai Wagner und Manuel Schmalbruch „Denkgefechte“ mit überwiegend erfahrenen Spielern, die zum Teil auch Mitglieder von Schachvereinen waren. So traten auch zwei Halbwüchsige an das große Gartenschachspiel die dann von Schachfreund Wolfgang betreut wurden. Großzügig gestattete er den beiden Jugendlichen sich gegenseitig zu beraten. Er wählte dann eine recht riskante Eröffnung und wunderte sich, dass seine Gegner ganz locker mithielten.

[Photo Dank des Pavillons keine Wetterprobleme beim Open-Air-Schach]Dank des Pavillons keine Wetterprobleme beim Open-Air-Schach

Jugendwart Mariusz Schröder, der gerade am Schachstand eintraf, lüftete aber das Geheimnis: „Der kleinere von den beiden gegen den Du spielst heißt Nicolas Lubbe und hat 2150 DWZ.“ petzte er.

Die beiden Knaben gehörten zur Jugendbundesligamannschaft Wilhelmshaven und hatten zuvor im Bürgerhaus Oslebshausen gegen unsere 1. Jugendmannschaft gespielt (3½ zu 2½ gewonnen).

Wolfgang verlor zwar dieses Spiel, aber dafür ahnt er jetzt warum die Trauben für unsere 1. Jugendmannschaft in der Jugendbundesliga so hoch hängen.

Gerold Menze