Traditionelle Turnierteilnahme in Briesen vom 29. bis 31. 7.2005

Nicht nur wir Bremer, sondern auch immer mehr Berliner, Brandenburger und Spieler aus „Meck-Pomm“ loben das Turnier in Briesen. Dort erleben die Teilnehmer (in diesem Jahr waren es schon 140) eine behagliche und unaufgeregte Turnieratmosphäre wie sie nur sehr selten bei anderen Turnieren anzutreffen ist.

[Photo Zweite in der D-Gruppe: Melissa Domel]Zweite in der D-Gruppe: Melissa Domel

So sind es auch nicht die „€uros“, die von Jahr zu Jahr immer mehr Spieler in das 1000 – Seelen- Dorf Briesen locken, sondern nur einige Pokale und kleine Sachpreise für den sportlichen Erfolg ... und das kostenlose reichhaltige und schmackhafte meist kalte Büfett, das an zwei kompletten Turniertagen zum satt essen zur Verfügung steht. Die Preise für Getränke sind dabei beispielhaft günstig. Für einen Becher Kaffee oder einem sonstigen Getränk in Trinkglas oder Packung, zahlt man dort 25 Cent. Bei solchen Preisen hat dann auch eher der Konsument ein „schlechtes Gewissen“.

Als Turnierleiter agiert dort seit Jahren kompetent und mit ruhiger Hand der Schachbuchautor Klaus Trautmann der sich regelsicher und hilfreich bei den Teilnehmern Achtung und Nachachtung verschafft.

Wir vom SK Bremen West waren dort mit 10 Spielern eine der größten „Delegationen“.

Mit Hilfe des Turnierausrichters – vielen Dank an Daniela und Volker Heinrich- waren wir in der Mensa eines alten Schulgebäudes für 2,-€ pro Tag und Nase untergebracht. Das Gebäude liegt unmittelbar neben dem Turniersaal, so dass wir uns jederzeit dorthin zurückziehen konnten. Ausgerüstet mit Luftmatratzen, Isomatten und Feldbetten fanden wir in dieser dörflichen Idylle nachts auch so viel Ruhe, dass wir jeweils am nächsten Tag fit und ausgeschlafen waren.

Leider wird das alte Schulhaus im nächsten Frühjahr abgerissen, so dass wir uns für das nächste Turnier in Briesen etwas anderes einfallen lassen müssen.

Als kleinen Tipp für Briesenreisende können wir auch die preisgünstige Gastronomie der nahegelegenen Grenzstadt Frankfurt/Oder empfehlen. Als wir vom Tanken in Polen zurückkehrten (Liter 1 €) stellten wir ganz allgemein fest, dass die Preise für Speisen und Getränke dort „noch“ recht niedrig sind.

Gerold Menze