Vereinsnachrichten Schachklub Bremen-Nord

Saison 2005/2006 – ein Blick zurück

Neun abwechslungsreiche Spieltage hatte die zurückliegende Saison – ... für die erste Mannschaft des SK Bremen-Nord war es ein Spieltag zu viel ...

Lag man vor der letzten Runde mit ausgeglichenem Punktekonto noch auf dem scheinbar sicheren, fünften Tabellenplatz der Oberliga Nord-West, so gab es nach der unerwartet hohen 1,5:6,5 Niederlage gegen den letztjährigen Verbandsligisten – und nun frischgebackenen Meister und Aufsteiger in die zweithöchste Spielklasse – Post SV Uelzen bei gleichzeitigen Erfolgen der »Abstiegskonkurrenten« gegen höherplatzierte Mannschaften einen tiefen Sturz. Am Ende fand man sich auf dem neunten Tabellen- und damit zweiten Abstiegsplatz wieder. Es ist wohl ein Novum und zugleich Zeugnis von der Ausgeglichenheit der Stärke aller beteiligten Mannschaften in dieser Spielklasse, daß eine Mannschaft mit 8:10 Punkten nun den Weg in die Landesliga antreten muß.

Neben etwas Wehmut bleibt jedoch die berechtigte Hoffnung, – sofern in der nächsten Saison alle Spieler„an Bord“ bleiben –, daß dieser unglückliche Ausrutscher bald wieder behoben werden kann ...

Neun abwechslungsreiche Spieltage hatte die zurückliegende Saison – ... für die zweite Mannschaft des SK Bremen-Nord hätten es wohl ruhig noch einige mehr sein können ...

Nach verhaltenem Start von 1:7 Punkten und dem Abstiegshauch im Nacken fanden die Spieler zunehmend zu mannschaftlicher Geschlossenheit und glänzten mit energischen 9:1 Punkten in Serie, so daß schließlich ein sicherer, vierter Tabellenplatz heraussprang. Garant für diesen Erfolg war die hohe Kampfbereitschaft eines jeden Einzelnen, zu erkennen an dem Umstand, daß die meisten Begegnungen erst in der »Verlängerung« entschieden wurden. Jetzt bleibt neben der Freude über das Abschneiden der Mannschaft nur noch die Antwort auf die offene Frage, was möglich gewesen wäre, wenn ...

Neun abwechslungsreiche Spieltage hatte die zurückliegende Saison – ... für die dritte Mannschaft des SK Bremen-Nord waren es entschieden zu viele ...

Von Beginn gab es in der Mannschaft viele Ausfälle, auch mußten in jeder Runde Spieler an die höheren Mannschaften abgestellt werden. Der Einsatz von nicht weniger als 17 verschiedenen Spielern und der »Verlust« eines sich bereits in der vierten Runde »festspielenden« Mannschaftsführers zeugen von viel Bewegung und Unruhe, die am Brette so manchen Punkt kosteten. So wurden auch alle Ansetzungen mehr oder weniger deutlich verloren – und am Ende bedeuten 0:16 Punkte neben einer zurückgezogenen Mannschaft der vorletzte Tabellenplatz und Abstieg in die nächstniedrigere Spielklasse.

Sei es drum, bereits bald werden die »Figuren« ja schon wieder »neu gemischt« ....

Saison 2006/2007 – ein Blick nach vorn

So wie der Abstieg der ersten Mannschaft den Verein doch etwas überrascht hat, so ist es nun an der Zeit, bereits jetzt die Weichen für die neue Saison zu stellen. Eine schriftliche Mitgliederbefragung soll Klarheit bringen, inwieweit jeder einzelne Spieler bereit ist, sich im nächsten Jahr in den Spielbetrieb einzubringen. Nach Vorliegen der Ergebnisse werden dann vom Turnierausschuß die Aufstellungen und Meldungen für das neue Spieljahr ausgearbeitet.

Eine positive Veränderung wird es auf jeden Fall geben: künftig werden die Heimspiele aller Mannschaften ebenfalls in der DRK-Begegnungsstätte ausgetragen. Von dieser Zusammenführung von Vereinsabend und Punkt-Spielbetrieb verspricht sich der Vorstand neben organisatorischen Vereinfachungen auch eine Verstärkung des internen Zusammenhalt des Vereines.

Weitere positive Signale könnte es darüber hinaus auch aus der wiederbelebten Jugendarbeit geben, leitet der neue Jugendwart des Vereines, Wilfried Pundt, doch seit Herbst letzten Jahres bereits an drei verschiedenen Schulen hoffnungsvolle Schulschachgruppen.

Manfred Röhl