Bremer Schulschachpokal 2006 am Hermann-Böse-Gymnasium

Am 28.11. 2006 fand nun schon zum dritten Mal der Bremer Schulschachpokal statt. Wieder war das Hermann-Böse-Gymnasium bereit, seine schöne Aula zur Verfügung zu stellen. Der Zuspruch zu diesem noch recht jungen Turnier steigerte sich auch dieses Jahr wieder, besonders unter den Jüngsten. Von den 17 teilnehmenden Mannschaften kamen vier aus der Grundschule.

Die ersten vier Runden spielten die Grundschulen unter sich und schnell wurde die Favoritenrolle der Grundschule Baumschulenweg klar. Ab der fünften Runde wurden alle Mannschaften frei gelost. Bis zur vierten Runde dominierten das Hermann-Böse-Gymnasium und das Kippenberg Gymnasium sowie unter den Grundschulen der Baumschulenweg. Unter den Verfolgern befanden sich das SZ Helgolander Straße, Die Freie Evangelische Bekenntnisschule und das SZ Lehmhorster Straße.

Die »Kleinen« (Grundschüler) bewiesen, dass sie auch mit den »Großen« mithalten und sie sogar das Fürchten lehren konnten. Mit Spannung wurde das Match Hermann-Böse-Gymnasium gegen Kippenberg Gymnasium erwartet. Beide hatten bis dahin ihre Spiele souverän gewonnen. Das Match hielt dann tatsächlich, was es versprach. Erst in letzter Sekunde konnte sich an Brett eins der ehemalige Kaderspieler Simon Schäfer durchsetzen: 4,5:3,5 für das Kippenberg Gymnasium. Das bedeutete, dass sie nun gegen die »Kleinen« ran mussten. Die Kleinen spielten aber groß auf und der amtierende deutsche Grundschulmannschaftsmeister gewann klar mit 5:3. Damit waren die Plätze vergeben. Das Hermann-Böse-Gymnasium bekam nach einer weiteren Niederlage (3,5:4,5 gegen die Freie Evangelische Bekenntnisschule) in der Schlussrunde einen eher leichten Gegner und sicherte sich den dritten Platz.

Abschließend wurden alle Mannschaften auf der Bühne geehrt und mit Süßem nach Hause geschickt. Die Grundschule Nordstraße konnte sich sogar über den Wanderpokal für die beste Grundschule freuen, da die Grundschule Baumschulenweg durch den Gesamtsieg mit dem großen Wanderpokal und Medaillen entlassen wurde.

Als Schulschachreferent freut mich die Zunahme der Teilnehmerzahl. Anscheinend trägt das Format aus jeder Jahrgangsstufe einen Spieler zu stellen Früchte und unterstützt eine durchgängige Schacharbeit an den Schulen. Einen besonderen Dank an das Hermann-Böse-Gymnasium, dass es die Aula zur Verfügung gestellt hat und alle Unannehmlichkeiten, die bei so einer großen Veranstaltung entstehen, klaglos ertragen hat.