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007 Schach

Von Edward Jackmann, 1995

Die Spieler machen pro Zug drei Halbzüge. Zuerst zieht man einen eigenen Stein, dann einen des Gegners und dann wieder einen eigenen.

Folgende Abweichungen von den normalen Schachregeln gibt es:

  1. Falls man gegnerische Bauern zieht, ziehen diese normal, d. h. die Laufrichtung hängt von der Farbe des Bauern ab, nicht von dem Spieler, der den Bauern zieht.
  2. Jeder einzelne Zug muß möglich sein. Wenn der erste Zug den gegnerischen König ins Schach stellt, muß der zweite Zug das Schach - wenn möglich - abwehren. Wenn der zweite Zug den eigenen König ins Schach stellt, muß man dieses in seinem dritten Zug abwehren. Man darf, wenn man seine eigenen Figuren zieht, nicht seinen eigenen König ins Schach stellen. Das gleiche gilt äquivalent, wenn man die gegnerischen Steine zieht.
  3. Alle drei Züge sind Pflicht. Nur wenn es wirklich nicht möglich ist, alle drei Züge auszuführen, ist es Patt.
  4. Ein Spieler kann im ersten oder dritten Teil des Zuges Schachmatt geben und damit das Spiel gewinnen. Natürlich kann man sich im zweiten Teil des Zuges auch selbst Matt setzen, dann verliert man aber...
  5. Man darf den Zug des Gegners (wenn möglich) umkehren.
  6. Verwandlungen werden von dem Spieler entschieden, der den Bauern zieht. (umstritten)
  7. Da jeder einzelne Zug ein normaler Schachzug ist, wird das Ergebnis eine ganz normale Schachpartie sein.

Varianten

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Quelle: Chessvariants.com. Eigene Übersetzung (GM).
Diese Variante ist in »Schach mal anders« aufgeführt (GM).

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gustaf@koenige.org, 1998, 2002-01-17