Circeschach

Für Variantenturnier

Eine geschlagene Figur wird auf ihrem Ursprungsfeld wieder eingesetzt.

Sollte das Ursprungsfeld besetzt sein, verschwindet die Figur ganz aus dem Spiel. Es darf nicht geschlagen werden, wenn das Wiedereinsetzen den eigenen König ins Schach stellen würde. Springer, Läufer und Türme, die auf einem schwarzen Feld geschlagen werden, müssen auf das schwarze Grundfeld gesetzt werden (analog für weiße Felder). Bauern werden auf das Ausgangsfeld zurückgesetzt, das auf ihrer momentanen Linie ist und können wieder mit einem Doppelschritt beginnen. Umgewandelte Figuren werden wie Bauern behandelt, mit einem geschlagenen Turm kann rochiert werden.

Folgendes Problem verdeutlicht die Grundidee:

Weiß am Zug
  ABCDEFGH
. . . . . . . .
. . K S . . . .
. . . . . . . .
. . . . . . . .
. . T . . . . T
. . . . . . . .
. . b . . . . b
. . . . . . . k

A. Goset und J. Oudot, 1969
Weiß setzt in zwei Zügen matt

1. Kb7 – Schwarz muß nun den c-Bauern umwandeln, so daß dann 2. Txc1 matt folgen kann. Der Sinn des weißen Zugs besteht darin, daß der König nach dem Wiedereinsetzen nicht im Schach steht.

 Varianten

Die folgenden Varianten können auch als eigenständige Varianten angesehen werden.


Diese Variante ist in »Schach mal anders« aufgeführt.