Floßschach

Für Variantenturnier

Das Wasser (die Felder im Rechteck c3 – c6 – h6 – h3) kann nur mit zwei Flößen überquert werden.

Vor dem Spiel sind zwei jeweils zwei mal zwei Felder große Flöße (z. B. Bierdeckel) vorzubereiten, die mit einem Kreuz in vier Felder eingeteilt werden.

Das Schachbrett ist in Wasser und Land unterteilt. Das Land kann betreten werden und ist die 1., 2., 7. und 8. Reihe sowie die a- und b-Linie. Der Rest ist Wasser und darf nicht betreten werden. Im Wasser schwimmen die beiden Flöße.

Die Startposition der Flöße ist irgendwo am Land. (Jeder Spieler legt zu Beginn die Position eines Floßes fest.) Bis zu vier Figuren können auf einem Floß stehen. Die Bewegung auf das Floß hinauf zählt als ein Zug, herunter ebenso. Man kann auch auf dem Floß herumziehen, auch dies zählt als ein Zug.

Ein Floß kann dann bewegt werden, wenn ein Spieler die meisten Figuren auf einem Floß hat. Er kann dann das Floß im Wasser seitwärts, nach vorne oder hinten ziehen, nicht diagonal. Zusätzlich kann man das Floß um 90 Grad drehen (alles anstelle eines Zuges). Selbstverständlich sind auch Züge von einem Floß aufs andere möglich.

Ziel ist wie in einer normalen Partie, den gegnerischen König mattzusetzen.


Diese Variante ist in »Schach mal anders« aufgeführt.