Fortschrittsschach

Für Variantenturnier

Der Weißspieler beginnt mit einem Zug, der Schwarzspieler macht darauf zwei Züge, dann Weiß drei, Schwarz vier usw.

Neben den normalen Schachregeln gelten folgende Sonderregeln:

  1. Die einem zustehenden Züge können mit den gleichen oder unterschiedlichen Figuren gespielt werden.
  2. Wenn eine Spielerin Schach gibt, verfallen die restlichen Züge.
  3. Ein Spieler darf seinen eigenen König auch während seiner Züge nicht ins Schach stellen.
  4. Steht eine Spielerin nach den Zügen ihres Gegners im Schach, muß sie dies mit ihrem ersten Zug abwehren. Kann sie dies nicht, so ist es Matt.
  5. Ein Spieler, der keinen legalen Zug ausführen kann oder vor dem Ende der ihm zustehenden Zugzahl keinen legalen Zug ausführen kann, ist Patt. Die Partie ist dann Remis.
  6. Jeder Bauer, der bei einer Zugfolge zwei Schritte vorwärts gemacht hat und danach nicht wieder gezogen wurde, kann im ersten Zug einer darauffolgenden Zugfolge en passant geschlagen werden.

Varianten:

Weiß am Zug
  ABCDEFGH
t s . d . l . t
b . k . b . b b
. b . . . . . .
. b S b B b . .
. . . B . B . .
. . . . . . . .
B B . . K . B B
T . L l . . S T

7. Kd2, Kc3, Kb4, Sa4, Sxb6, Ka5, Sxa8 matt! (Schwarz kann seinen König nicht ziehen, da dann bereits im ersten von acht erforderlichen Teilzügen Schach geboten würde.) Quelle: Encyclopedia of Chess Variants, S. 235


Diese Variante ist in »Schach mal anders« aufgeführt.