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Schachreise nach Jerusalem

Die Spieler gehen nach Ansage um mehrere Tische mit Schachpartien. Kommt ein Spieler an ein Brett, auf dem er Matt gesetzt wurde, scheidet er aus.

Zu Beginn sind je nach Teilnehmerzahl entsprechend viele Tische und Schachsätze aufzubauen (bei n Spielern (n-2)/2 Tische mit je einem Brett, keine Stühle!) .

Die Spieler stellen sich willkürlich an den Brettern und den beiden Stirnseiten der Tische auf. Folgende Zeichnung zeigt den Aufbau für 15 Teilnehmer:

Der Turnierleiter beginnt mit der Ansage »Weiß zieht« (Pause von 5-10 Sekunden) »Schwarz zieht« »Weitergehen«.

Haben alle Spieler ihren neuen Platz erreicht, beginnt nach einer kurzen Pause erneut die Ansage usw., bis ein Spieler, der ziehen soll, Matt gesetzt ist. Dann scheidet er aus. (Ist eine Pattsituation entstanden, scheiden beide Spieler aus.) Ist die Zahl der verbliebenen Spieler gerade, wird das Brett der gerade beendeten Partie entfernt, die Randbretter und die restlichen Spieler rücken unter Benutzung der Stirnseiten auf und die Ansage beginnt erneut.

Die letzten beiden Spieler blitzen den Sieger aus.

Bei diesem Spiel kann schnell ein größeres Chaos entstehen, daher sind genügend Turnierleiter einzuplanen (für ca. 10 Spieler ein TL), die den Ablauf am besten vorher einmal selbst ausprobieren. Bei vielen Spielern kann mit mehreren Tischreihen begonnen werden, die nach und nach zusammengelegt werden.

Variante

Die Schachreise kann auch als Rundlauf (wie beim Tischtennis) auch nur mit einem Brett gespielt werden. Die Spieler teilen sich in zwei Hälften auf, die eine stellt sich bei Weiß, die andere bei Schwarz auf. Hat ein Spieler einen Zug gemacht, stellt er sich bei der anderen Seite an. Ist ein Spieler am Zug matt gesetzt, so scheidet er aus. Auch hier wird das Finale als normale Blitzpartie gespielt.

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Diese Variante ist in »Schach mal anders« aufgeführt.

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gustaf@koenige.org, 1998, 2000-07-19