Memoryschach

Trainingseffekt Spielen im Team Zusätzlicher Materialbedarf Spieler sind in Bewegung

Für die Spieler werden Stellungen aufgebaut, bei denen Kombinationen möglich sind. Die Spieler müssen sich jeweils eine Stellung merken, auf einem anderen Brett aufbauen und lösen.

Für jede Station ist eine Stoppuhr notwendig und es müssen geeignete Stellungen ausgesucht werden.

Je nach Lösungszeit und Anzahl der richtig postierten Figuren werden Punkte vergeben.

Die Figuren auf dem Brett sollten für die Kombination einen Sinn ergeben. Nur so ist eine hohe Erinnerungsleistung möglich, wie Versuche mit dem ungarischen Großmeister András Adorján gezeigt haben.

Je nach Spielstärke der Teilnehmer können die Merkzeit (fünf Sekunden bis eine Minute), die Anzahl der Figuren und der Schwierigkeitsgrad der Kombinationen variiert werden.

Variante

Als Bewegungsspiel kann auch das reine Aufbauen der Stellung geübt werden. Mehrere Mannschaften laufen als Staffel vom Ausgangsbrett über einen Parcours zu ihrem Brett, wobei jeweils eine Figur mitgenommen und aufgebaut wird. Dann geht’s zurück zum Ausgangsbrett, es wird abgeklatscht und der nächste Spieler läuft mit seiner Figur los. Ein Schiedsrichter kontrolliert, ob die Stellung korrekt aufgebaut wird.


Diese Variante ist in »Schach mal anders« aufgeführt.