Rucksackschach

FIDE-Schach Zusätzlicher Materialbedarf Hoher Platzbedarf Spieler sind in Bewegung Spielen im Team Trainingseffekt

Schach als Staffellauf: Taktikkenntnisse, Geschicklichkeit und Schnelligkeit sind gefragt.

Für diese Variante sind Diagrammblätter mit Problemen vorzubereiten. Zudem werden pro Mannschaft ein Rucksack und eine aufrollbare Schachplane mit Figuren benötigt.

Das Spiel kann mit mehreren (Staffel-)Mannschaften gespielt werden. An deren Alter sind die Schachaufgaben und die Länge der Staffelstrecke anzupassen.

Die Mannschaften stellen sich hinter der Startlinie auf. An der Startlinie liegen pro Mannschaft ein Rucksack, eine aufrollbare Schachplane, ein Satz Figuren und mehrere Diagrammbögen mit jeweils einer Schachaufgabe. Auf das Startzeichen hin packt der Startläufer die Materialien in den Rucksack, schnallt sich diesen um und läuft so schnell wie möglich zur Wendemarke. Dort entpackt er seinen Rucksack, baut eine Stellung auf, löst diese unter den Augen eines Kontrolleurs, schnürt seinen Rucksack wieder (wobei der Bogen mit der gelösten Stellung zurückbleibt), schnallt ihn um und läuft zurück. Durch das Übergeben des Rucksackes an den jeweils nächsten Läufer setzt sich die Staffel bis zum Schlußläufer fort. Für die letzten Läufer ergibt sich das Problem, daß die Auswahl bei den Schachaufgaben immer geringer wird.

Um zu verhindern, daß ein Teilnehmer von Schachblindheit geschlagen keine Aufgaben lösen kann und damit die Staffel verloren chancenlos zurückfällt, kann jede Mannschaft bis zu drei Aufgaben als »nicht lösbar« zurückgeben.


Diese Variante ist in »Schach mal anders« aufgeführt.