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Schlägt ein Spieler eine gegnerische Figur, dann wird das Resultat dieses Schlagvorgangs ausgewürfelt und die Figur des Verlierers verläßt das Brett.
Für diese Variante wird pro Spieler ein Würfel benötigt.
Das Produkt des Figurenwertes (B=1, L=3, S=3, T=4, D=5) und der Augenzahl des Wurfes entscheidet über den Gewinner des Schlagvorgangs. Die Figur des Siegers bleibt auf dem Brett, bei unentschiedenem Ausgang verschwinden beide Figuren. Nur Schlagfälle durch den König geschehen nach der herkömmlichen Regel ohne Zufallselement. Ein besonderes Risiko ist aber der Versuch, eine schachbietende Figur zu schlagen. Während des Würfelns wird die Uhr angehalten.
[Verstehe ich die Variante richtig, kann auch eine Figur, die geschlagen werden soll, wenn sie beim Würfeln gewinnt, die angreifende Figur herausschlagen?
Ich will eine Figur herausschlagen, die Schach gibt. Klappt nicht. Was dann? Wieso braucht jeder Spieler einen Würfel? Was für ein Aufwand an Würfeln... Was bedeutet der vorletzte Satz? Kann ich ein Schachgebot ignorieren, da ja erst gewürfelt werden muß (mit der Konsequenz, daß ich Pech haben kann)? Während des Würfelns die Uhr anzuhalten, ist m. E. unpraktikabel.]
Quelle: ?
Diese Variante ist in »Schach mal anders« aufgeführt.
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gustaf@koenige.org, 1998, 2000-07-19