Thematurnier

FIDE-Schach Trainingseffekt Zusätzlicher Materialbedarf Hoher Zeitbedarf

Alle Partien eines Turniers werden mit einer bestimmten Eröffnungsvariante begonnen.

Die im Vorwege ausgewählte Eröffnung kann im Training ausführlich analysiert werden, oder die Spieler bereiten sich alleine auf diese Eröffnung vor. Das Turnier selbst kann wie üblich durchgeführt werden, allerdings sollte die Bedenkzeit nicht zu kurz sein (mindestens Stundenpartien), so daß sich das Turnier über mehrere Tage hinziehen kann. Um den Trainingseffekt zu maximieren, sollen die Partien im Anschluß analysiert werden.

Variante

Anstelle einer bestimmten Eröffnung können auch interessante Stellungen vorgegeben werden. Neben komplizierten Stellungen aus realen Partien (z. B. aus dem aktuellen Informator) können auch Stellungen mit ungewöhnlichen Materialverhältnissen (z. B. Dame gegen drei Figuren, Turm gegen fünf Bauern) oder ganz und gar verrückte Stellungen (z. B. Weiß hat zwei weißfeldrige Läufer, Schwarz zwei schwarzfeldrige; oder vier Springer gegen vier Läufer) vorgegeben werden. Diese können von Runde zu Runde wechseln und an einem Demo-Brett vorgegeben werden. Dabei sollte man aufpassen, daß die Stellungen der Spielstärke der Spieler angemessen sind. Insbesondere bei komplizierten Stellungen führen sonst einige ungenaue Züge viel zu schnell zur Entscheidung.


Diese Variante ist in »Schach mal anders« aufgeführt.